Meine-Islam-Reform

Die persönliche Seite einer Religion

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Das Fasten im Koran

Über die Praktik des Fastens wird im Koran vergleichsweise wenig ausgesagt und nur wenige Verse geben die Regeln des Fastens wieder:

Sure 2 Verse 183-187:

"Ihr Gläubigen! Euch ist vorgeschrieben, zu fasten, so wie es auch denjenigen, die vor euch lebten, vorgeschrieben worden ist. Vielleicht werdet ihr gottesfürchtig sein. (Das Fasten ist) eine bestimmte Anzahl von Tagen (einzuhalten). Und wenn einer von euch krank ist oder sich auf einer Reise befindet (und deshalb nicht fasten kann, ist ihm)...


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Kritik an der Bezeichnung “Meine-Islam-Reform”

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Häufig wird meine Website "Meine-Islam-Reform" dahingehend kritisiert, dass versucht würde, einen "neuen" Islam zu schaffen. Dies sei jedoch unmöglich, da der Islam perfekt sei.

 

Dieser Vorwurf ist dahingehend berechtigt, dass das System des Islam, wie es vom Koran gelehrt wird in der Tat perfekt ist. Doch muß sogleich nachgeschoben werden, dass das, was wir heute als Islam kennen (Sunniten, Schiiten, etc.) nichts mit dem ursprünglichen Islam zu tun haben, sondern unerlaubte Neuerungen darstellen. Die gravierendste Neuerung, die Erfunden wurde ist der Gebrauch außerkoranischer Überlieferungen, der sogenannten Ahadith (Plural von Hadith). Diese Ahadith bilden die angebliche Tradition (Sunna) des Propheten Muhammad und schließen alles ein, was er gesagt, getan und gebilligt habe. Im orthodoxen Islam ist diese Sunna die zweite Quelle der islamischen Urteilsfindung. Der Koran jedoch verneint jede weitere Quelle nach ihm selbst:

An was für eine weitere Verkündigung (hadieth) wollen sie denn glauben (nachdem sie diese koranische Offenbarung abgelehnt haben)? (Paret) (Sure 77 Vers 50)

فباى حديث بعده يومنون

Es ist nur bezeichnend, wenn der Koran selbst das Wort Hadith an dieser Stelle benutzt.

Wir können also anhand des Koran feststellen, dass es sich nicht um das objektive System des Islam handelt, sondern um das subjektive System des Islam. Dies liegt daran, daß das Wort Islam Unterwerfung bedeutet. Und zwar Unterwerfung unter das, was man als wahr anerkennt, denn der Mensch wird nicht für Dinge bestraft, die er nicht weiß. Dies ist u. A. Sure 17 Vers 15 zu entnehmen:

Wenn sich einer rechtleiten läßt, tut er das zu seinem eigenen Vorteil, und wenn einer irregeht, zu seinem eigenen Nachteil. Und keiner wird die Last eines anderen tragen. Und wir hätten nie (über ein Volk) eine Strafe verhängt, ohne vorher einen Gesandten (zu ihm) geschickt zu haben. (Paret)

من اهتدى فانما يهتدى لنفسه ومن ضل فانما يضل عليها ولا تزر وازرة وزر اخرى وما كنا معذبين حتى نبعث رسولا

Es ist selbsterklärend, dass der Gesandte auch angekommen und verstanden worden sein muss. Ferner ist wichtig, dass man auch glaubt, was man tut und dabei ehrlich ist und nicht seinen Neigungen folgt. Wer dies nicht tut, der Unterwirft sich nicht der eigenen subjektiven Wahrheit.

Es ist jedoch anzunehmen, daß die Mehrheit der orthodoxen Muslime aufrichtigt glaubt, dass das, was sie tun richtig ist. Sie sind daher nicht zu beschuldigen. Doch objektiv entspricht deren Denken eben nicht dem Islam des Koran und deswegen geht es mir mit meiner Website in der Tat um eine Reform im wortwörtlichen Sinne des Begriffes. Re bedeutet "zurück" und formatio bedeutet "Gestaltung". Es geht mir somit eben nicht um eine Neugestaltung des Islam, sondern um eine Rückgestaltung desselbigen, um die Wiederherstellung des eigentlichen Islam. Dies bedingt die Erkenntnis, dass die Ahadith kein Bestandteil des authentischen Islam sind, sondern mitunter ganz gewaltig in die Irre führen können und dem Koran selbst Schaden zufügen können, weil ihre Inhalte im Widerspruch zu diesem stehen.

So findet man im Koran weder eine Steinigung noch eine Todesstrafe für Abfall vom Glauben. Im Gegenteil! Der Koran lehrt, dass es keinen Zwang im Glauben gibt und keine Steinigung. Er kennt weder ein Kopftuch noch Beschneidung. Dies alles sind nachträgliche Einführungen, die meist aus den Schriften der damaligen Juden entnommen (solche Überlieferungen nennt man "Israiliat") oder den vorherrschenden Traditionen geschuldet wurden.

Doch der Koran ist eindeutig:

Und am Tag (des Gerichts), da wir in jeder Gemeinschaft (umma) einen Zeugen aus ihrer eigenen Mitte gegen sie auftreten lassen, und wir dich als Zeugen über diese da bringen! Und wir haben die Schrift auf dich hinabgesandt, um alles (was irgendwie umstritten ist) klarzulegen, und als Rechtleitung, Barmherzigkeit und Frohbotschaft für die, die sich (uns) ergeben haben (al-muslimiena). (Paret)

ويوم نبعث فى كل امة شهيدا عليهم من انفسهم وجئنا بك شهيدا على هولاء ونزلنا عليك الكتب تبينا لكل شىء وهدى ورحمة وبشرى للمسلمين

Wie sehen: der Koran legt alle Dinge dar und es Bedarf keiner Neuerungen.


Kommentare  

 
0 # Möge Allah dich rechtleitenIbn Muhamed 2010-07-31 18:58 Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren | Dem Administrator melden
 
 
0 # AntwortAdmin 2012-07-25 22:43
Salam Ibn Muhammad!

Danke für Deine guten Wünsche, doch warum verlinkst Du Artikel, deren Inhalte auf dieser Seite bereits mehrfach widerlegt wurden?

Benötigst Du Hilfe beim Auffinden der entsprechenden Artikel?

Vielleicht möchtest Du aber auch in eine direkte Diskussion einsteigen:

forum.alrahman.de/.../

Da hättest Du dem Schöpfer des von Dir verlinkten Artikel jedenfalls etwas vorraus, der wollte sich nämlich keiner Diskussion stellen. Vermutlich weil er weiß, dass er alten Wein in neuen Schläuchen anbietet und nichts neues zur Diskussion beitragen kann, was nicht irgendwann schon einmal von uns widerlegt worden wäre.

Möge Allah auch Dich rechtleiten,

Andreas Heisig

Ach ich helf Dir:

forum.alrahman.de/.../
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0 # SunnahSaid 2010-09-08 14:25
Aber wenn wir nicht auf die Sunnah hören dürfen , woher sollen wir dann wissen wie man betet etc ? :o
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0 # AntwortAdmin 2012-07-25 22:43
Salam Said!

Wir wissen es, weil es im Koran steht:

meine-islam-reform.de/.../...

Beachte: der Koran nennt Dinge, die zum Gebet gehören, die von Sunniten ignoriert werden!!

Möge der Frieden mit Dir sein!

Andreas
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