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Zakat im Koran

Definition:

Der Begriff Zakat bedeutet übersetzt Reinheit bzw. Reinigung. Diese Reinigung steht in direktem Zusammenhang mit dem Begriff Sadaqa (Spende). Dies ergibt sich aus dem Vers 103 der Sure 9:

"Nimm aus ihrem Vermögen eine Almosengabe (sadaqa), um sie damit rein zu machen und zu läutern (tutahhiruhum wa-tuzakkiehim bihaa), und sprich den Segen über sie (salli `alaihim)! Dein Segen (salaat) ist eine Beruhigung für sie. Allah hört und weiß (alles). -" (Paret)

 


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Bibel und Koran

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Nicht wenige Menschen sind der Meinung, der Koran sei nur ein Abklatsch der Bibel, würde sich an ihrer Fülle an Inhalten schonungslos bedienen, diese dabei jedoch missverstehen und völlig falsch wiedergeben. Der Koran würde damit jedoch seinem eigenen Anspruch nicht gerecht und sich damit letztlich selbst widersprechen.

Eine Argumentation, die auf diesen Annahmen basiert findet sich unter dem folgenden Link: http://www.evangelikal.de/koran.html

 

Diese Sichtweise ist jedoch nicht mit den Inhalten des Koran zu vereinbaren, zumindest dann nicht, wenn man sich etwas genauer mit der Bedeutung der einzelnen Verse auseinandersetzt und diese zueinander in Verbindung bringt. Von daher muss unsere erste Frage sein, was der Koran überhaupt sein will. Handelt es sich bei ihm um etwas vollkommen Neues?

Nein, vielmehr ist der Koran eine Wiederholung, Erinnerung, die die Menschen an das erinnern soll, was bereits einmal gewesen ist:

 

Und Wir berichten dir von den Geschichten der Gesandten, um dein Herz zu festigen. Und hierin ist die Wahrheit zu dir gekommen und eine Ermahnung und eine Erinnerung für die Gläubigen. (11:120)

وكلا نقص عليك من انباء الرسل ما نثبت به فوادك وجاءك فى هذه الحق وموعظة وذكرى للمومنين

 

Es ist also vollkommen natürlich, dass uns im Koran Inhalte begegnen, die wir eventuell bereits kennen. Doch der Koran begnügt sich nicht nur damit, diese Geschichten nachzuerzählen, sondern er erzählt sie in gewisser Hinsicht dann wiederum doch neu: er korrigiert ihre Fehler.

Wie das?

Nun, der Koran widerspricht an etlichen Stellen dem, was uns durch andere Überlieferungen, wie z.B. Thora oder Evangelium übermittelt wurde. So berichtet uns die Bibel:


2. Samuel 21,15-19: Wieder einmal kam es zum Krieg zwischen den Philistern und Israel. David zog mit seinen Leuten hinab. Als sie gegen die Philister kämpften, wurde David müde. Jischbi aus Nob, ein Rafaïter, dessen Bronze-Speer dreihundert Schekel wog und der mit einem neuen Schwert umgürtet war, sagte, er werde David erschlagen. Aber Abischai, der Sohn der Zeruja, kam David zu Hilfe und schlug den Philister tot. Damals leisteten die Männer Davids ihm folgenden Schwur: Du wirst nicht mehr mit uns in den Kampf ziehen, damit du nicht die Leuchte Israels auslöschst. Danach kam es bei Gob wieder zum Kampf mit den Philistern. Damals erschlug Sibbechai aus Huscha den Sippai, der zu den Rafaïtern gehörte. Als es wieder einmal bei Gob zum Kampf gegen die Philister kam, erschlug Elhanan, der Sohn Jaïrs aus Betlehem, den Goliat aus Gat, dessen Speer einem Weberbaum glich.

 

1. Samuel 21, 9-10 David fragte Ahimelech: Hast du einen Speer oder ein Schwert zur Hand? Denn ich konnte weder mein Schwert noch andere Waffen mitnehmen, weil der Auftrag des Königs so dringend war. 10 Der Priester antwortete: Das Schwert des Philisters Goliat, den du im Terebinthental erschlagen hast, liegt hier, in einem Mantel eingewickelt, hinter dem Efod. Wenn du es nehmen willst, nimm es! Außer diesem gibt es keines hier. David sagte: Kein anderes kommt ihm gleich; gib es mir!

 

Die Bibel berichtet uns also einmal davon, dass Elhanan den Goliath erschlagen habe und ein anderes Mal, dass David den Goliath erschlagen habe. Was sagt nun der Koran dazu?

 

Und sie schlugen sie mit Allahs Erlaubnis, und David erschlug Goliath, und Allah gab ihm die Herrschaft und die Weisheit, und Er lehrte ihn, was Er wollte. Und wenn Allah nicht die einen Menschen durch die anderen zurückgehalten hätte, dann wäre die Erde wahrhaftig von Unheil erfüllt. Doch Allah ist huldvoll gegen alle Welten. (2:251)

فهزموهم باذن الله وقتل داود جالوت وءاتىه الله الملك والحكمة وعلمه مما يشاء ولولا دفع الله الناس بعضهم ببعض لفسدت الارض ولكن الله ذو فضل على العلمين

 

Der Koran führt an dieser Stelle also eine Unterscheidung zwischen den unterschiedlichen Versionen, die die Bibel anbietet herbei.


1. Mose 39,1 Josef hatte man nach Ägypten gebracht. Ein Hofbeamter des Pharao, ein Ägypter namens Potifar, der Oberste der Leibwache, hatte ihn den Ismaelitern abgekauft, die ihn dorthin gebracht hatten.

2. Mose 6,12 Mose erwiderte dem Herrn: Wenn schon die Israeliten nicht auf mich hörten, wie sollte mich dann der Pharao anhören, zumal ich ungeschickt im Reden bin?

 

Sowohl bei Mose als auch bei Josef spricht die Bibel beim Herrscher von Ägypten vom Pharao. Anders der Koran:


Und der König sagte: "Ich sehe sieben fette Kühe, und sie werden von sieben mageren gefressen; und ich sehe sieben grüne Ähren und (sieben) andere dürre. O ihr Vornehmen, erklärt mir die Bedeutung meines Traums, wenn ihr einen Traum auszulegen versteht." (12:43)

وقال الملك انى ارى سبع بقرت سمان ياكلهن سبع عجاف وسبع سنبلت خضر واخر يابست يايها الملا افتونى فى رءيى ان كنتم للرءيا تعبرون

"Yusuf, o du Wahrhaftiger, erkläre uns die Bedeutung von sieben fetten Kühen, die von sieben mageren gefressen werden, und (die Bedeutung) von sieben grünen Ähren und (sieben) anderen dürren, auf daß ich zurückkehre zu den Leuten, damit sie es erfahren." (12:46)

يوسف ايها الصديق افتنا فى سبع بقرت سمان ياكلهن سبع عجاف وسبع سنبلت خضر واخر يابست لعلى ارجع الى الناس لعلهم يعلمون

Und da rief dein Herr Moses an: "Geh zu dem Volk der Ungerechten , (26:10)

واذ نادى ربك موسى ان ائت القوم الظلمين

dem Volke Pharaos. Wollen sie denn nicht gottesfürchtig sein?" (26:11)

قوم فرعون الا يتقون

 

Auch hier nimmt der Koran Veränderungen vor, die so nicht in der Bibel stehen, jedoch im Einklang mit anderen Quellen stehen:

Der Begriff Pharao geht auf das ägyptische Wort „Per aa“ („großes Haus“) zurück, das ursprünglich weder ein Herrschertitel noch ein Eigenname, sondern die Bezeichnung für den königlichen Hof oder Palast war. Die Verwendung von „Pharao“ bezüglich der Person des Königs kam erst im Neuen Reich ab Thutmosis III. auf, dennoch war danach diese Titulierung des Königs von Ober- und Unterägypten nicht die Regel und kaum Teil des offiziellen Protokolls. Im Koptischen – der letzten Sprachstufe des Ägyptischen – ist es dann das normale Wort für König.

In der hebräischen Sprache der Bibel werden mit „Pharao“ anachronistisch alle Könige des Alten Ägypten bezeichnet. Ebenso benutzen zahlreiche Ägyptologen das Wort „Pharao“ für alle ägyptischen Herrscher, obwohl der Titel „König“ zumindest bis Siamun die korrekte Form wäre. Siamun war der erste Herrscher, der „Per aa“ als Königstitel trug. Er regierte in der dritten Zwischenzeit als sechster König der 21. Dynastie. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Pharao

Laut Wikipedia umfasst der Zeitraum der 21. Dynastie 1075 – 652 v. Chr.. Gleichzeitig findet sich in der "Zeittafel zur biblischen Gechichte", die sich im Anhang der Einheitsübersetzung der Bibel findet folgende Aussage:

Um 1250 [v. Chr.]: Exodus (Auszug) der Israeliten aus Ägypten, Mose (x 12-14)

Somit ist nach dem Selbstzeugnis der Bibel der Begriff Pharao falsch gewählt. Der Koran hingegen gewährt keine Einschätzung, wann Moses tatsächlich lebte.

 

Dass der Koran nun aber die Bibel korrigiert liegt in seinem Selbstverständnis begründet:

 

Voller Segen ist Er, Der die Unterscheidung zu Seinem Diener herabgesandt hat, auf daß er ein Warner für die Welten sei. (25:1)

بسم الله الرحمن الرحيم تبارك الذى نزل الفرقان على عبده ليكون للعلمين نذيرا

 

Der Koran ist die Unterscheidung. Der Koran legt für die Gläubigen fest, was wahr und was falsch ist. Deswegen kann man auch sagen, dass der Koran indirekt die Bibel, wie wir sie heute vorfinden als inhaltlich nicht korrekt darstellt und sie deswegen korrigiert, ergänzt und irrelevantes nicht erwähnt.

Manch einer wendet nun ein, dass diese Darstellung falsch sei und der Koran sich vielmehr selbst widersprechen würde, denn er habe die Absicht die Bibel zu bestätigen:


Wir ließen ihnen Jesus, den Sohn der Maria, folgen; zur Bestätigung dessen, was vor ihm in der Thora war; und Wir gaben ihm das Evangelium, worin Rechtleitung und Licht war, zur Bestätigung dessen, was vor ihm in der Thora war und als Rechtleitung und Ermahnung für die Gottesfürchtigen. (5:46)

وقفينا على ءاثرهم بعيسى ابن مريم مصدقا لما بين يديه من التورىة وءاتينه الانجيل فيه هدى ونور ومصدقا لما بين يديه من التورىة وهدى وموعظة للمتقين

Und glaubt an das, was Ich als Bestätigung dessen herabgesandt habe, was bei euch ist, und seid nicht die ersten, die dies verleugnen! Und tauscht Meine Zeichen nicht ein gegen einen geringen Preis, und Mir allein gegenüber sollt ihr ehrfürchtig sein. (2:41)

وءامنوا بما انزلت مصدقا لما معكم ولا تكونوا اول كافر به ولا تشتروا بايتى ثمنا قليلا وايى فاتقون

 

Haben die Kritiker nun recht? Widerspricht sich der Koran selbst?

 

Das Verständnisproblem liegt in dem Wort "bestätigen". Natürlich kann man den Vers in diesem Sinne übersetzen. Damit erschafft man jedoch in der Tat einen Widerspruch innerhalb des Koran. Sind also andere Übersetzungen denkbar? Betrachten wir uns den relevanten Begriff:

 

مصدقا leitet sich ab von ṣād dāl qāf (ص د ق):

to be truthful, true, sincere, speak the truth, establish or confirm the truth of what another has said, verify, keep faith, observe a promise faithfully, fulfill, speak veraciously, hold anyone as trustworthy. sadaqa fi al-qitaali - to fight gallantly. tsaddaqa - to give alms. sidqun - truth, veracity, sincerity, soundness, excellence in a variety of different objects, salubrious and agreeable, favourable entrance, praise. saadiqun - one who is true and sincere, one who speaks the truth. saadiqah - perfect woman. sadaqat (pl. saduqaat) - dowry. siddiiq - person who is trustworthy, sincere. saddaqa - to confirm, verify, fulfil. asdaqu - more true.

http://www.studyquran.org/LaneLexicon/Volume4/00000390.pdf

http://www.studyquran.org/LaneLexicon/Volume4/00000391.pdf

http://www.studyquran.org/LaneLexicon/Volume4/00000392.pdf

http://www.studyquran.org/LaneLexicon/Volume4/00000393.pdf

 

Der Begriff hat also nicht unbedingt nur etwas mit dem reinen "Bestätigen" zu tun, sondern damit, die Wahrheit einer Sache zu bestätigen. Möglicherweise wäre die Nutzung des Begriffes "Verifizierung" an dieser Stelle sinnstiftender: Der Koran dient der Verifizierung der vorhergehenden Schriften. Dazu muss man dann aber auch erst den Koran zur Anwendung bringen und die Schriften miteinander vergleichen. Besonders deutlich tritt dieses andere Verständnis in den Übersetzungen von Muhammad Asad und Shabir Ahmed hervor:

 

Believe in that which I have [now] bestowed from on high, confirming the truth already in your possession, and be not foremost among those who deny its truth; and do not barter away My messages for a trifling gain; and of Me, of Me be conscious (Asad)

And grace yourselves with belief in what I have revealed now confirming (the truth) in what you already have. Be not the first among those who will conceal the truth therein, and trade not My revelations for petty gains. Rather, be mindful of Me. (Ahmed)

 

Warum aber sollte man sich nun für diese Übersetzungsvariante entscheiden? Nur, damit es passt? Damit kein Widerspruch entsteht? Oder enthält der Koran gar selbst Hinweie auf eine Verfälschung der vorangegangenen Schriften?

In Sure 2 Vers 79 ist zu lesen:

 

Doch wehe denen, die das Buch mit ihren eigenen Händen schreiben und dann sagen: "Dies ist von Allah", um dafür einen geringen Preis zu erlangen! Wehe ihnen also ob dessen, was ihre Hände geschrieben und wehe ihnen ob dessen, was sie erworben haben!

فويل للذين يكتبون الكتب بايديهم ثم يقولون هذا من عند الله ليشتروا به ثمنا قليلا فويل لهم مما كتبت ايديهم وويل لهم مما يكسبون

 

Der Koran warnt also diejenigen, die das Buch selbst schreiben und es dabei Gott andichten wollen. Der zweite Teil des Verse ist in der Vergangenheitsform formuliert. Das sollt zu denken geben, zumal die Bibel selbst Hinweise auf Verfälschungen gibt:

 

Jeremia 8, 8-11: Wie könnt ihr sagen: Weise sind wir und das Gesetz des Herrn ist bei uns? Ja! Aber der Lügengriffel der Schreiber hat es zur Lüge gemacht. Zuschanden werden die Weisen, sie stehen bestürzt da und werden gefangen. Das Wort des Herrn haben sie verworfen und ihre eigene Weisheit, was nützt sie ihnen? Darum gebe ich ihre Frauen an Fremde, ihre Felder an Eroberer. Sind sie doch alle, vom Kleinsten bis zum Größten, nur auf Gewinn aus; vom Propheten bis zum Priester betrügen sie alle. Den Schaden der Tochter, meines Volkes, möchten sie leichthin heilen, indem sie rufen: Heil, Heil! Aber kein Heil ist da.

 

Weitere Aspekte: http://meine-islam-reform.de/index.php/component/attachments/download/94.html



Kommentare  

 
0 # NACHRICHTklaus-peter falk 2012-04-05 16:18
Welche Offenbarung wird da gemeint?
Ich denke nicht die von Jesus,die er Johannes gezeigt hat
was am Ende eintreffen wird.Was sagt dazu der Koran?
Denn wer im Himmel ist kann das wissen und zeigen was kommen wird.Denn die Wahrheit wird euch frei machen.
Die Wahrheit die von Gott unserm Schöpfer uns bekannt
gemacht worden ist durch Jesus Christus den Sohn Gottes,der gelitten hat und am Schandpfahl sich für alle Menschen geopfert hat,zur liebe zu uns Menschen so hat uns Gott in seinem Sohn geliebt um uns frei vom bösen der Schuld und Sünde zu machen.Das wir so vor Gott bestehen können,denn mit einer Sünde und Schuld kann
keiner vor Gott bestehen.
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0 # AntwortAdmin 2012-04-05 16:39
Hallo Herr Falk - möge der Frieden mit Ihnen sein!

Von welcher Offenbarung sprechen Sie?

Einen Überblick darüber, was der Koran über die Endzeit sagt finden Sie hier:

www.free-minds.org/.../
www.free-minds.org/.../

wa salam,

Andreas Heisig
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0 # antwortklaus-peter falk 2012-04-07 16:19
Mögen sie mir eíne, Deutsche Fassung senden.
Jesus hat im Garten Gehtsemane,im Gebet zu
seinem Vater gesagt, ob der bittere Kelch nicht
an ihm vorübergehen kann,er hat regelrecht
darum gefleht, und gerungen.Aber wenn es nicht
möglich ist,so geschehe nicht mein Wille sondern
dein Wille hat Jesus vor seiner Gefangennahme
gesagt.Denn muß alles Offenbart werden was
in der heiligen Schrift steht.Und was in der
Endzeit sein wird, das hat Jesus seinen lieblings
Jünger Johannes, auf der Verbannungsinse l
Patmos gezeigt, denn vor seinen Augen war
der Himmel geöffnet.Wenn sie vieleicht das
Neue-Testament kennen, und was die Aussagen
von Jesus sind,müßten sie auch bescheid wissen
welche Offenbarung gemeint ist.
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0 # AntwortAdmin 2012-04-09 17:06
Hallo Herr Falk - der Frieden sei mit Ihnen!

Aktuell ist mir keine deutschsprachig e Ausarbeitung bekannt, die sich nur am Koran orientiert.

Verfügbar islamisch traditionell:

tauhid.net/.../
tauhid.net/.../
tauhid.net/dajjal.html

wa salam,

Andreas Heisig
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0 # Bibel und KoranSamuel 2012-04-15 13:41
Was sagt es über einen Glauben aus, wenn er sich dadurch zu legitimieren sucht, indem ein anderer Glaube als "verfälscht" dargestellt wird?
Wer dergestalt seiner Überzeugung Ausdruck verleihen muss, ist wohl im Innersten von Zweifeln geplagt.
Ich brauche nicht den Islam oder das Judentum oder irgendeine andere Religion zu "schmälern", um überzeugt zu sein, dass Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist.
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+1 # AntwortAdmin 2012-04-15 23:06
Hallo Samuel - möge der Frieden mit Ihnen sein!

Zunächst legitimiert sich der Koran nicht über eine Verfälschung der Bibel, er greift lediglich diese Thematik auf. Ferner ist die Intention dieses Artikel nicht die Feststellung der Tatsache, dass die Bibel verfälscht ist, sondern eine Antwort auf den Vorwurf der Plagiatur zu formulieren.

Ferner basiert der Anspruch einer jeden Religion darauf "wahrer" zu sein, als eine beliebige andere Religion. Ob man dazu nun "Fehler" innerhalb einer anderen Religion ausmacht oder schlicht seine Religion für wahrer erachtet ist dasselbe. Insofern bedeutet auch Ihre Aussage "Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben" nichts anderes, als eine Schmälerung des Wahrheitsanspru ches einer jeden anderen Religion. Der Unterschied ist nur darin auszumachen, dass eine solche Aussage keine Begründung benötigt und eventuell oberflächlich betrachtet "freundlicher" wirkt. Mir als Muslim ist vollkommen klar, dass Ihr Glaube bedingt, dass mein Glaube zumindest nicht ganz so wahr ist. Das ist normal und ich habe damit keine Schwierigkeiten . Dass Sie sich nun davon angegriffen fühlen, dass z.B. ich der Ansicht bin, dass Ihre Heilige Schrift nicht so ganz wahr ist spiegelt in meinen Augen wiederum das, was Sie in meinem Artikel zu sehen glauben. Das ist Ihre Meinung und Ihr gutes Recht. Ich kann dem jedoch keine Plausibilität abgewinnen, da ich eben nicht erwarte, dass Sie meinen Glauben teilen oder nachvollziehen oder richtig finden.

Ansonsten freue ich mich über Ihre Festigkeit im Glauben und bitte Sie die meine nicht durch Unterstellungen zu schmälern.

Mit islamischen Grüßen,

Andreas Heisig
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0 # Bibel und KoranSamuel 2012-05-08 18:52
Späte Antwort ist auch eine Antwort....
Nur im Bereich persönlichen "Überzeugtseins" ist ein Glaube "Wahr" oder "Wahrer" als andere Bekenntnisse.Darum legen wir ja glaubhaft auch nur dort Zeugnis ab, wo wir wirklich überzeugt sind.
Glaubhaftigkeit muss sich aus dem speisen, was überliefert ist. Mehr haben wir nicht.
Ich schmälere den Islam nicht. Er ist für mich nur nicht relevant.
Was ich bemerkenswert fand und finde, ist die Akribie, mit der sie die Bibel auf "Fälschungen" hin untersuchen. Das lässt mich an Ihren Überzeugungen zweifeln und , dass Sie zur Besänftigung Ihres Zweifels die "Fälschung" der Bibel belegen müssen. Aber das sind nur meine Eindrücke. Sie müssen so nicht wirklich auf Sie anzuwenden sein.
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+3 # AntwortAdmin 2012-05-08 19:23
Hallo Samuel - möge der Frieden mit Ihnen sein!

Ich halte die Verkürzung subjektiver Wahrheit auf tradierte Geschichten für falsch und nicht ausreichend der Komplexität menschlicher Identität Rechenschaft gezollt.

Ansonsten haben Sie Ihre Meinung bezüglich meiner Person lediglich erneuert. Daraus schließe ich, dass meine Antwort für Sie keinerlei Relevanz besitzt. Das empfinde ich als schade und verweise ferner auf meine erste Antwort, mit der eigentlich alles gesagt ist: gäbe es keinen Plagiaturvorwur f an den Koran gäbe es diesen Artikel nicht.

Mit islamischen Grüßen,

Andreas Heisig
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-1 # berichtklaus-peter falk 2012-09-13 18:58
Wer kann behaupten, etwas über Gott zu sagen oder bestimme? Denn wer kann Gott sehen ,und hört seine Stimme?Wieso sagt man dann, er kann keinen Sohn haben wenn er doch Allmächtig ist ,und der Schöpfer aller Dinge?Wer nicht mit ihm im Glauen ,und im Gebet verbunden ist weiß nichts über sein Tun.Was sein Wort sagt, in der heiligen
Schrift ,das er Maria eine Jungfau dazu sich ersehen hat ,um Jesus seinen Sohn, auf die Welt kommen zu lassen.Wer kann Gott sehen und wer ha schon ihn gehört?Wie kann mn dann sein tun absprechen ;und etwas behaupten was nicht war ist,so ist dann in den Augen die das behaupten ein lügner und nicht die Wahrheit.
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0 # klaus-peter falk.facebook.comklaus-peter falk 2016-07-11 14:37
Der Mensch hat nicht das Wissen, was Gott hat. Und weil er
ein Sünder ist, und Gott die Sünde hasst, aber den Sünder liebt,
und nicht will das er verloren geht. Hat er seinen Sohn Jesus,
in die Welt gesandt um sie die Welt, mit den Menschen zu retten.
Was ist daran es nicht zu glauben? Denn die Wege Gottes, sind
nicht zu begreifen, da sie höher sind, und die Gedanken Gottes sind auch höher, als die des Menschen. Satan hat gelogen, ihr werdet alles Wissen und sein wie Gott.
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