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Das Fasten im Koran

Über die Praktik des Fastens wird im Koran vergleichsweise wenig ausgesagt und nur wenige Verse geben die Regeln des Fastens wieder:

Sure 2 Verse 183-187:

"Ihr Gläubigen! Euch ist vorgeschrieben, zu fasten, so wie es auch denjenigen, die vor euch lebten, vorgeschrieben worden ist. Vielleicht werdet ihr gottesfürchtig sein. (Das Fasten ist) eine bestimmte Anzahl von Tagen (einzuhalten). Und wenn einer von euch krank ist oder sich auf einer Reise befindet (und deshalb nicht fasten kann, ist ihm)...


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Wie lange dauert ein Tag bei Allah?

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Es gibt Diskrepanzen in Bezug auf Zahlen. Ist Allahs Tag gleich 1000 menschlichen Jahren (Sure 22,47, Sure 32,5) oder 50.000 menschlichen Jahren (Sure 70,4)?

Zunächst muß einmal erklärt werden, daß eine simple Gegenüberstellung von Zeiträumen der Größe Allahs nicht gerecht werden kann, denn Allah bewegt sich jenseits der Zeit; schließlich hat auch er diese erst erschaffen. Von daher kann hier auch kein Widerspruch gefunden werden, da wir hier bereits die Ebene menschlicher Logik verlassen haben, was übrigens auch schon die Bibel lehrt:

"Doch eins dürft ihr dabei nicht vergessen, liebe Freunde: Gott steht über aller Zeit. Was für uns ein Tag ist, das ist für Gott wie tausend Jahre; und was für uns tausend Jahre sind, das ist für ihn wie ein Tag.

2. Petrus 3,8."

Doch nun zunächst einmal zu den angegebenen Versen:

22.47 "Und sie fordern von dir Eile mit der Peinigung, und ALLAH wird doch nie Sein Versprechen brechen. Und zweifellos ist ein Yaum bei deinem HERRN wie tausend Jahre von dem, was ihr zählt."

32.5 "Er organisiert die Angelegenheit vom Himmel zur Erde, dann steigt sie zu Ihm in einem Yaum, dessen Länge eintausend Jahre ist von dem, was ihr zählt."

70.4 "Die Engel und der Ruhh steigen auf zu Ihm an einem Yaum, dessen Länge fünfzigtausend Jahre ist."

Was zunächst auffällt ist, daß es sich hier offenbar um verschiedene Themen handelt. 22.47 spricht ganz konkret davon, daß ein Yaum bei Allah 1000 Jahre dessen ist, was die Menschen zählen. 32.5 spricht von dem Aufsteigen der Erde zu Allah, was ebenfalls 1000 Jahre dauert. 70.4 nun spricht vom Aufstieg der Engel und des Geistes (Ruhh). Man erkennt ganz klar, daß es sich hier um verschiedene Dinge handelt, was ebenfalls einen Widerspruch ausschließt.

Noch deutlicher wird es, wenn wir überprüfen, was ein yaum eigentlich ist. Ein yaum ist zunächst natürlich ganz klar zu übersetzen mit "Tag", doch es kann ebenso gut "Zeitraum" oder "Ereignis" bedeuten. Somit ist hier jeder Widerspruch absolut ausgeschlossen.


Weitere Antworten:

http://www.submission.org/answeringislam-p2.html#It

Kommentare  

 
-4 # TageNico 2014-09-18 23:28
Gabriel kann Mohammed den Koran nicht gegeben haben , weil Im Koran steht das Gabriel Maria die Botschaft Gottes überbringt und wie jeder aus Sure 70,4 weiß das es 50000 menschen Jahre dauert bis ein Engel zu Gott gelangt, das Heißt Ein Engel bekommt Anweisung von Gott , darauf macht Sich Engel auf dem Weg , dauert 50000 Jahre , nach erledigter Arbeit wieder 50000 Jahre Rückweg um neue Missionen von Gott zu bekommen, also ist Gabriel immer noch auf den Weg zurück zu Gott und so kann Gabriel den Koran Mohammed überbracht haben, oder als Mohammed in den Himmel fuhr um Mohammed alles zu zeigen alle Propheten und so weiter sogar Gott wo er nur Licht sehen konnte, das Heißt wiederum das Mohammed erst wieder zurück in 100000 Jahre erst wäre, also ganz gleich wie man es dreht, es steht ganz klar im Koran, nicht für die Engel oder sind es 50000 Jahre die vergehen sondern für die Menschheit, also ist der ganze Koran Müll
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+1 # AntwortAdmin 2014-09-19 15:36
Salam!

Aus Sure 70 Vers 4 geht mitnichten hervor, dass es um 5000 "Menschenjahre" ginge. Das steht da schlicht nirgends. In diesem Artikel wird explizit erwähnt, dass Zeit relativ ist. Wenn ich sage, dass die fahrt nach England "ewig" dauerte, so nehmen die wenigsten an, dass es wirklich absolut ewig gedauert habe. Insofern ist Deine Schlußfolgerung nicht wirklich stimmig.

Ferner ist im Kontext (70/1) anzunehmen, dass es sich nicht um ein kontinuierliche s Aufsteigen handelt, sondern um das Aufsteigen zu einem bestimmten Grund und einer besonderen Zeitpunkt (Endzeit):

70.4. Es steigen die Engel und der Geist zu Ihm auf an einem Tag, dessen (Aus)maß fünfzigtausend Jahre ist. (Bubenheim)

Man beachte die Übersetzung der Präposition "fi" mit "an".

wa salam
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