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Die persönliche Seite einer Religion

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Zakat im Koran

Definition:

Der Begriff Zakat bedeutet übersetzt Reinheit bzw. Reinigung. Diese Reinigung steht in direktem Zusammenhang mit dem Begriff Sadaqa (Spende). Dies ergibt sich aus dem Vers 103 der Sure 9:

"Nimm aus ihrem Vermögen eine Almosengabe (sadaqa), um sie damit rein zu machen und zu läutern (tutahhiruhum wa-tuzakkiehim bihaa), und sprich den Segen über sie (salli `alaihim)! Dein Segen (salaat) ist eine Beruhigung für sie. Allah hört und weiß (alles). -" (Paret)

 


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Das Gebet

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Manche Menschen haben Schwierigkeiten, das rituelle Gebet regelmäßig zu verrichten bzw. es überhaupt zu verrichten. Ein oft vorgebrachter Grund dafür ist die eigene Schwäche. Diese Schwäche kann viele Ursachen haben - angefangen bei der eigenen Unsicherheit im Glauben, mangelndem Wissen bezüglich der Durchführung aber auch Zeitmangel, Ablenkung und weitere Prioritäten stören das Einhalten des Gebets.

 

Wie kann man dem begegnen?

 

Der Ablauf des Gebetes ist recht einfach gehalten und leicht zu erlernen, doch stellt dieser Ablauf nicht das wichtigste dar und man sollte sich von eigener Unkenntnis nicht abhalten und verunsichern lassen, denn letztlich zählt die Absicht und nicht die Umsetzung. Das Gebet dient schließlich dem Kontakt mit dem Schöpfer und wer diesen aufrichtig sucht, der wird ganz automatisch die richtigen Dinge im Gebet tun. Viel wichtiger ist es also, dass man offen und befreit an die Sache herangeht.

Natürlich muss jeder den für sich besten Weg herausfinden, doch scheint es mir nützlich zu sein, den Kontakt mit dem Schöpfer über die Schöpfung zu suchen, denn diese hält den Kontakt ununterbrochen:

Hast du nicht gesehen, daß sich vor Allah anbetend niederwirft, wer in den Himmeln und auf Erden ist - ebenso die Sonne und der Mond und die Sterne und die Berge und die Bäume und die Tiere und viele Menschen? Für viele aber ist die Strafe fällig geworden. Und wer von Allah erniedrigt wird, dem kann keiner Ehre geben. Wahrlich, Allah tut, was Er will. (22:18)

الم تر ان الله يسجد له من فى السموت ومن فى الارض والشمس والقمر والنجوم والجبال والشجر والدواب وكثير من الناس وكثير حق عليه العذاب ومن يهن الله فما له من مكرم ان الله يفعل ما يشاء

Das Niederwerfen ist ein Bestandteil des Gebetes und die ganze Schöpfung wirft sich permanent vor Gott nieder. Jeder Windhauch, jedes Vogelgezwitscher, jedes Summen, jeder Duft der Blumen stellt einen Kontakt mit Gott dar. Man betet also nie alleine, sondern stets in Gemeinschaft. Man sollte also versuchen, diese Handlungen zu erspüren und sich ihnen anschließen.

Die Sinne sollten weit offen und empfänglich für die eigene Umwelt sein. Man sollte sich auf diese einlassen und versuchen ihnen zu folgen, die Nähe zu Gott spüren, denn er ist ganz nah und nimmt jede Handlung, jeden Gedanken und jedes Gefühl wahr.

Und wahrlich, Wir erschufen den Menschen, und Wir wissen, was er in seinem Innern hegt; und Wir sind ihm näher als (seine) Halsschlagader. (50:16)

ولقد خلقنا الانسن ونعلم ما توسوس به نفسه ونحن اقرب اليه من حبل الوريد

Vielleicht wird es nicht sofort klappen weil die innere Ruhe fehlt, doch dies ist nur eine Frage der Übung, denn es ist in unserer Zeit unüblich geworden Kontakt zu Gott zu suchen. Meist lebt man in Hektik und nimmt nur noch sich selbst wahr. Dies zu durchbrechen ist wohl die größte Schwierigkeit beim Gebet, die Erkenntnis, dass nur Gott zählt und alles andere dahinter verblasst.

Viel Erfolg beim Gebet!


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