Meine-Islam-Reform

Die persönliche Seite einer Religion

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Das Fasten im Koran

Über die Praktik des Fastens wird im Koran vergleichsweise wenig ausgesagt und nur wenige Verse geben die Regeln des Fastens wieder:

Sure 2 Verse 183-187:

"Ihr Gläubigen! Euch ist vorgeschrieben, zu fasten, so wie es auch denjenigen, die vor euch lebten, vorgeschrieben worden ist. Vielleicht werdet ihr gottesfürchtig sein. (Das Fasten ist) eine bestimmte Anzahl von Tagen (einzuhalten). Und wenn einer von euch krank ist oder sich auf einer Reise befindet (und deshalb nicht fasten kann, ist ihm)...


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Prüfungen

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Kennen Sie diese Tage? An denen nichts klappt, man sich zerschlagen fühlt und dann einfach nur noch weg will, weil man das Gefühl hat, dass sich die ganze Welt gegen einen verschworen hat? Dabei hat man doch immer alles getan, versucht alles richtig zu machen und dann...

Diese Tage sind normal. Sie gehören dazu und - auch wenn es weh tut - sie sind eine Gnade.

Meinen die Menschen, sie würden in Ruhe gelassen werden, wenn sie bloß sagten: "Wir glauben", und meinen sie, sie würden nicht auf die Probe gestellt? (29:2)

احسب الناس ان يتركوا ان يقولوا ءامنا وهم لا يفتنون

Das richtige zu tun, zu denken, zu fühlen zu glauben macht das Leben nicht wirklich besser, es macht es vielmehr anders, nämlich erträglicher. Das Wissen um die Tatsache, dass alles einen Sinn hat und das letztlich alle gut ist, auch wenn man es im ersten Moment nicht als "gut" akzeptieren kann, weil es verletzt und unendlich weh tut. Der Verlust eines geliebten Menschen etwa oder aber der eigenen Gesundheit, das quälend langsame Sterben des eigenen Kindes an einer unheilbaren Krankheit; all das ist letztlich gut, denn nichts von alledem ist wirklich real. Wir empfinden es nur so, doch eigentlich ist alles nur ein Eindruck der unermesslichen - zeiltlich begrenzten - Schöpfung Gottes. Alles was wir gewinne oder verlieren gehörte letztlich nie uns, sondern Gott.

Wer sich dieser Sache bewusst ist, der verliert die Angst vor Verlust, Schmerz, Leid und nimmt es als das wahr, was es eigentlich ist: eine Prüfung des eigenen Vertrauens in Gott.

Dadurch fühlen sie sich in den entsprechenden Situationen natürlich nicht besser, aber es hilft, das eigene Schicksal zu akzeptieren und damit umzugehen.

Und (gedenke) Hiobs als er zu seinem Herrn rief: "Unheil hat mich geschlagen, und Du bist der Barmherzigste aller Barmherzigen." (21:83)

وايوب اذ نادى ربه انى مسنى الضر وانت ارحم الرحمين


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