Meine-Islam-Reform

Die persönliche Seite einer Religion

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Das Gebet im Koran

Im orthodoxen Islam ist man der Ansicht, dass der Koran nicht ausreichen würde, um das Gebet zu beschreiben. Daher greift man diesbezüglich auf die Ahadith zurück. Dies geht einher mit dem Gedanken, die Durchführung des Gebets müsste wie eine Gebrauchsanweisung in allen Einzelheiten beschrieben sein, ohne bzw. mit nur ehr wenig individuellen Möglichkeiten. Dies ist für sich betrachtet in sich schlüssig und korrekt. Es ist jedoch ein Irrtum anzunehmen, dass es nicht auch anders ginge und eben...


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Neues

Ramadanfest 2008

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Allen Fastenden ein frohes und gesegnetes Ramadanfest!

 Wa alaikum salam wa rahmatullah!

 

Andreas Heisig

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 30. September 2008 um 10:52 Uhr

Politik spielt "eine sehr untergeordnete Rolle"

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Neue Bertelsmann-Studie: Muslime in Deutschland sind sehr religiös und orientieren sich auch im Alltag an ihren Glaubensvorstellungen

Die in Deutschland lebenden Muslime sind in allen Altersgruppen in hohem Maße religiös und unterscheiden sich darin deutlich von der deutschen Gesamtbevölkerung. Damit verbunden aber ist kein rigider Dogmatismus oder Fundamentalismus. Kennzeichnend für die Muslime hierzulande sind vielmehr die hohe Akzeptanz von religiösem Pluralismus und ein eher pragmatischer Umgang mit der Religion im Alltag. Zu diesem Ergebnis kommt die Sonderstudie „Religionsmonitor 2008 - Muslimische Religiosität in Deutschland“ der Bertelsmann Stiftung, die heute in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Dazu waren über 2.000 Muslime ab 18 Jahren repräsentativ befragt worden.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 28. September 2008 um 20:49 Uhr

Islamische Finanzwirtschaft: "Die Welt wäre besser, wenn bestimmte Regeln befolgt würden“

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Durchbruch für Islamic Banking in Frankreich - Universität Straßburg bietet ab sofort ein Diplom in Islamic Finance an

Straßburg (BZZ) – Wenige Wochen nach einer Ankündigung der französi­schen Wirt­schafts­ministerin Christine Lagarde, die Regierung werde sich darum bemühen, dass neben London auch Paris zu einem Finanzplatz für Islamic Banking werde, kündigte die Universität Straßburg an, sie werde als erste Hochschule im Land einen Studiengang in Islamic Finance anbieten. Vergangene Woche hielt der Ökonom Muhammad Boudjellal, Professor an der Fakultät für Wirtschafts- und Management im algerischen Sétif, bereits den Inaugurationsvortrag. Die Zeit eilt, will Frankreich im Wettbewerb mit den Briten aufholen.

Der muslimische Referent hatte keine Mühe, den Bezug zur Tagesaktualität herzustellen, denn in New York war die internationale Krise der Finanz­wirtschaft gerade auf ihrem Höhepunkt angelangt. "Die Welt wäre besser, wenn bestimmte Regeln befolgt würden“, meinte der Experte der islamischen Finanzwirtschaft dazu und kam auf die westlichen Banker zu sprechen, deren arrogantes Verhalten eine nunmehr geplatzte Spekulationsblase erzeugt hatte. Muhammad Boudjellal hat eines der seltenen französischsprachigen Standardwerke geschrieben, mehrheitlich ist heute die Fachliteratur neben Arabisch vor allem in Englisch abgefasst.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 25. September 2008 um 11:32 Uhr

Wachsam bleiben

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Köln: Eindrücke von Teilnehmern der Gegendemonstration. Von Yasin Alder

(iz) Der großspurig angekündigte europaweite „Anti-Islamisierungskongress“ der rechtsradikalen Gruppierung „Pro Köln“ am 19. und 20. September war eindeutig ein Misserfolg für die Rechten. Nachdem die Teilnehmerzahlen auf Seiten der Islamgegner weit unterhalb von deren Erwartungen geblieben waren und eine geplante „Stadtrundfahrt“ der Rechten in von vielen Muslimen bewohnte Stadtteile nicht stattfinden konnte, wurde auch die zentrale Veranstaltung auf dem Kölner Heumarkt letztlich von der Polizei verboten - aus Sicherheitsgründen. Nur rund 50 Pro Köln-Anhänger hatten sich auf dem Heumarkt eingefunden – 1.500 waren von den Organisatoren erwartet worden. So blieben die wenigen Pro Köln-Vertreter ziemlich allein vor ihren großen „Stop Islam“-Plakaten stehen. Die Kölner Bevölkerung hat mehrheitlich ganz klar gezeigt, dass sie die Rechtsradikalen ablehnt und durch deren Anti-Islam-Proaganda nicht den gesellschaftlichen Frieden und das Zusammenleben gestört haben will. Der nordrhein-westfälische Integrationsminister Armin Laschet (CDU) sagte denn auch: „Wann hat es das schon einmal gegeben, dass sich eine ganze Stadt schützend vor ihre Muslime stellt?“ Und Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) sagte, die Kölner hätten „mit Herzblut, Witz und Intelligenz“ gegen „rassistischen Schwachsinn“ protestiert und den sogenannten Anti- Islamisierungskongress der Rechten dadurch zu einer „Pleite erster Klasse“ werden lassen.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 22. September 2008 um 09:26 Uhr

Polizei verbietet Rechtsradikalen-Treffen

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Köln: "Wann hat es das schon einmal gegeben, dass sich eine ganze Stadt schützend vor ihre Muslime stellt?"

(dpa) Die Polizei hat ein Treffen von Rechtsradikalen in Köln am Samstag wegen Ausschreitungen linksautonomer Demonstranten verboten. «Die Sicherheit unserer Kölner geht vor», sagte ein Polizeisprecher. «Wir können jetzt nicht zusehen, wie ein paar hundert Besucher dieser Veranstaltung sehenden Auges in eine Schlägerei 'reinrennen.» Die Rechtsradikalen wollten auf Einladung der Wählervereinigung Pro Köln in der Altstadt eine Kundgebung zu einem sogenannten Anti-Islamisierungskongress abhalten. Doch Linksautonome errichteten rings um den Kundgebungsplatz Blockaden und griffen die Polizei an. Dadurch entstand eine so explosive Lage, dass die Polizei nach eigener Einschätzung nicht mehr für die Sicherheit der etwa 5000 friedlichen Gegendemonstranten garantieren konnte.

Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) sagte, die Kölner hätten «mit Herzblut, Witz und Intelligenz» gegen «rassistischen Schwachsinn» protestiert und den sogenannten Anti- Islamisierungskongress der Rechten dadurch zu einer «Pleite erster Klasse» werden lassen. Der nordrhein-westfälische Integrationsminister Armin Laschet (CDU) sagte dem Berliner «Tagesspiegel am Sonntag»: «Wann hat es das schon einmal gegeben, dass sich eine ganze Stadt schützend vor ihre Muslime stellt?»

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 21. September 2008 um 10:39 Uhr

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