Meine-Islam-Reform

Die persönliche Seite einer Religion

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Die Hadsch

Karte des Weges von Arafat nach MekkaIm folgenden eine kleine Darstellung der Regeln der Pilgerfahrt, wie sie im Koran beschrieben ist.

 

Pflicht:

Sure 2 Vers 196: "Führt die Wallfahrt (hadsch) und die Besuchsfahrt (`umra) (mit allen ihren Zeremonien) im Dienste Allahs durch! Und wenn ihr (durch feindlichen Widerstand an der Ausführung der Wallfahrtszeremonien) behindert seid, dann (bringt als Sühne für die Unterlassung) an Opfertieren (dar), was (für euch) erschwinglich ist! Und schert euch nicht den Kopf, bis die Opfertiere ihre...


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Bei der Vorbereitung des vermeintlichen Sauerländer Terrorkomplotts haben im Hintergrund Geheimdienste und Polizei mitgemischt


(jW) Die vor einem Jahr hochgenommenen sogenannten Sauerland-Bomber waren offenbar seit langem von Geheimdiensten und Polizei unterwandert. Wie der Spiegel in seiner neuesten Ausgabe berichtet, hat eine Lieferung von 26 militärischen Zündern an die Gruppe um den zum Islam konvertierten Deutschen Fritz Gelowicz im August 2007 unter den Augen der CIA sowie eines türkischen Dienstes stattgefunden. Einer derjenigen, die die Zünder in Istanbul besorgten, sei seit Jahren Informant der US-amerikanischen und türkischen Sicherheitsbehörden gewesen, schreibt das Magazin. Ein Jahr lang observiert



Gegen Fritz Gelowicz, Daniel Schneider und Adem Yilmaz hat die Bundesanwaltschaft Anfang September Anklage erhoben. Die Vorwürfe lauten auf Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, Vorbereitung eines Sprengstoffverbrechens und Verabredung zum Mord. Am Freitag machte die Bundesanwaltschaft erstmals Einzelheiten der Anklage publik. Ziel des am 4. September 2007 im sauerländischen Medebach-Oberschledorn von einem GSG-9-Kommando überwältigten Trios sei es demnach gewesen, eine Serie von Sprengstoffanschlägen insbesondere gegen US-Bürger und US-Einrichtungen im gesamten Bundesgebiet zu verüben. Als Tatorte hätten die Angeklagten u. a. Frankfurt/Main, Ramstein, Dortmund, Düsseldorf, Köln, Stuttgart und München ins Visier genommen.

Vor dem Zugriff stand die Gruppe für mindestens ein Jahr unter ständiger Beobachtung von Fahndern. Laut Spiegel hatten deutsche Ermittler zwei Vertrauenspersonen im Umfeld von Schneider plaziert. Einer der Informanten sei für sechs Wochen in eine Saarbrücker Wohngemeinschaft gezogen, in der Schneider regelmäßig verkehrte. Der Spitzel soll Details über dessen Tagesablauf und seinen Laptop an die Behörden weitergeleitet haben. Das Magazin zitiert aus einem Vermerk der Ermittler, wonach dabei »wertvolle Informationen zu Schneider und seinen Kontaktpersonen« ans Licht gekommen seien.

Daß die angebliche Terrorzelle wohl unter tatkräftiger Mithilfe, wenn nicht gar unter direkter Anleitung in- und ausländischer Dienste operierte, ist keine Neuigkeit. Tatsächlich ist auch von einem einst engen Gefährten Gelowiczs, dem im Raum Ulm und Neu-Ulm als »Haßprediger« bekannten und 2004 im Ausland untergetauchten Yehia Yousif, überliefert, daß er bis mindestens 2002 für den baden-württembergischen Verfassungsschutz als V-Mann in der Islamistenszene agierte. Verwegene Waffe

Bei einer Razzia im Mai 2003 hatten Staatsschützer bei Yousif verschlüsselte Aufzeichnungen zum Bombenbau gefunden, etwa zur Herstellung des Flüssigsprengstoffes TATP, mit dem Gelowicz und Kumpane ihre angeblichen Terrorpläne ins Werk setzen wollten. Allerdings gilt TATP unter Experten als ziemlich verwegene Waffe, weil es schon bei geringsten Erschütterungen in die Luft fliegt und deshalb nur schwer bis gar nicht zu transportieren ist.

Einiges spricht dafür, daß die Angeklagten als nützliche Idioten einer Inszenierung herhalten mußten, um die allgemeine Terrorhysterie weiter anzuheizen. Tatsächlich war die Gefährdung zum Zeitpunkt ihrer Festnahme gleich null, während die Fahnder weismachen wollten, den schlimmsten Terroranschlag in der deutschen Geschichte vereitelt zu haben. Die von den Fahndern präsentierten zwölf Fässer Wasserstoffperoxid hatten diese vorher selbst auf Wasserniveau verdünnt. Ähnlich gehaltlos ist offenbar auch die behauptete Mutterorganisation der Sauerländer Terrorzelle, die Internationale Dschihad Union (IJU) in Usbekistan. Benno Köpfer, Islamexperte beim baden-württembergischen Verfassungsschutz, hatte im Oktober 2007 erklärt, die IJU sei eine »Erfindung im Internet und hat nur eine Präsenz im Internet«.

Quelle: Junge Welt vom 7.09.2008

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