Meine-Islam-Reform

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Das Gebet im Koran

Im orthodoxen Islam ist man der Ansicht, dass der Koran nicht ausreichen würde, um das Gebet zu beschreiben. Daher greift man diesbezüglich auf die Ahadith zurück. Dies geht einher mit dem Gedanken, die Durchführung des Gebets müsste wie eine Gebrauchsanweisung in allen Einzelheiten beschrieben sein, ohne bzw. mit nur ehr wenig individuellen Möglichkeiten. Dies ist für sich betrachtet in sich schlüssig und korrekt. Es ist jedoch ein Irrtum anzunehmen, dass es nicht auch anders ginge und eben...


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Mehr Tote unter Zivilisten durch Luftangriffe

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Afghanistan: Luftangriffe führen zu Ablehnung in der Öffentlichkeit und untergraben Sicherheitsbemühungen

(dpa) Die US-Truppen in Afghanistan wollen Vorwürfe wegen zahlreicher ziviler Opfer bei einem ihrer Luftangriffe im Westen des Landes neu von ihrem Zentralkommando untersuchen lassen. Der Kommandeur der Internationalen Schutztruppe ISAF und ranghöchste US- Soldat in Afghanistan, General David McKiernan, teilte am Montag mit, es gebe «sich abzeichnende Beweise betreffend ziviler Opfer» nach einem Angriff am 22. August im Distrikt Schindand in der Provinz Herat. Zuvor waren vermutlich mit einem Mobiltelefon gefilmte Videobilder öffentlich geworden. Nach Angaben der BBC sind darauf rund 40 Tote zu sehen, die meisten davon Kinder.

McKiernan teilte mit, ein Offizier des Zentralkommandos in den USA solle aufgrund neuer Beweise die Ergebnisse der bisherigen US- Untersuchung überprüfen. Der Vorfall hatte die Beziehungen der Truppen sowohl mit der afghanischen Regierung als auch mit den Vereinten Nationen schwer belastet. Nach Untersuchungen der afghanischen Regierung und der Vereinten Nationen waren bei dem US- Luftangriff 90 Zivilisten ums Leben gekommen, darunter 60 Kinder. Die US-Armee hatte dagegen mitgeteilt, höchstens sieben Zivilisten sowie 30 bis 35 feindliche Kämpfer seien getötet worden. Sollten sich die UN-Angaben bestätigen, wäre der Angriff die Militäroperation mit den meisten zivilen Opfern seit dem Sturz der Taliban Ende 2001.


Die Menschenrechtsgruppe Human Rights Watch (HRW) teilte mit, die Zahl der zivilen Opfer bei Luftangriffen der ausländischen Truppen in Afghanistan habe sich zwischen 2006 und 2007 fast verdreifacht. In einem am Montag veröffentlichten HRW-Bericht heißt es, die Zahl sei von 116 (2006) auf 321 (2007) gestiegen. In den ersten sieben Monaten diesen Jahres seien mindestens 119 Zivilisten bei Luftangriffen der US-geführten Koalitionstruppen oder der von der NATO befehligten ISAF ums Leben gekommen. Für die mit Abstand meisten zivilen Opfer in Afghanistan seien aber nicht die Truppen, sondern Aufständische wie die Taliban verantwortlich.

HRW verurteilte «den Einsatz von menschlichen Schutzschilden durch die Taliban, der gegen internationales Kriegsrecht verstößt». Die Organisation mit Sitz in New York rief die ausländischen Truppen zu größerer Vorsicht auf. «Operative Änderungen» bei der ISAF hätten in der zweiten Jahreshälfte 2007 zwar dazu geführt, dass die Zahl der zivilen Opfer abgenommen habe, «obwohl sich die Masse der abgeworfenen Bomben in diesem Zeitraum erhöht hatte». Die jüngsten Luftangriffe mit zivilen Opfern hätten aber gezeigt, dass das System weiterhin verbesserungsbedürftig sei. «Zivile Todesopfer durch Luftangriffe wirken wie eine Rekrutierungshilfe für die Taliban.» Bemühungen um eine Friedenssicherung würden damit untergraben.

Bei einem Anschlag in der südafghanischen Provinz Sabul wurden unterdessen sechs Zivilisten getötet, darunter ein Kind und eine Frau. Sabuls Vize-Polizeichef Gholam Dschailani Farahi sagte, das Fahrzeug der Zivilisten sei in eine Sprengfalle der Taliban geraten. Zwei Unbeteiligte seien verletzt worden.

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