Meine-Islam-Reform

Die persönliche Seite einer Religion

  • Full Screen
  • Wide Screen
  • Narrow Screen
  • Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size
Die Shahada

Orthodoxe Shahada als kalligrafischer Schriftzug in der Wasir-Khan-Moschee in LahoreDie Shahada ist die erste Säule des orthodoxen Islam und lautet: "La ilaha il allah muhammad rasululah" - "Es gibt keinen Gott außer Gott und Muhammad ist sein Gesandter". Es ist bemerkenswert, dass ein solches Glaubensbekenntnis im Koran nicht existiert. In Sure 3 Vers 18 findet sich lediglich folgendes:

"Allah bezeugt, daß es keinen Gott gibt außer ihm. Desgleichen die Engel und diejenigen, die das Offenbarungswissen besitzen. Er sorgt für Gerechtigkeit (qaa'iman bil-qisti). Es gibt keinen...


Weiterlesen...

Polizei verbietet Rechtsradikalen-Treffen

E-Mail Drucken PDF
Benutzerbewertung: / 0
SchwachPerfekt 

Köln: "Wann hat es das schon einmal gegeben, dass sich eine ganze Stadt schützend vor ihre Muslime stellt?"

(dpa) Die Polizei hat ein Treffen von Rechtsradikalen in Köln am Samstag wegen Ausschreitungen linksautonomer Demonstranten verboten. «Die Sicherheit unserer Kölner geht vor», sagte ein Polizeisprecher. «Wir können jetzt nicht zusehen, wie ein paar hundert Besucher dieser Veranstaltung sehenden Auges in eine Schlägerei 'reinrennen.» Die Rechtsradikalen wollten auf Einladung der Wählervereinigung Pro Köln in der Altstadt eine Kundgebung zu einem sogenannten Anti-Islamisierungskongress abhalten. Doch Linksautonome errichteten rings um den Kundgebungsplatz Blockaden und griffen die Polizei an. Dadurch entstand eine so explosive Lage, dass die Polizei nach eigener Einschätzung nicht mehr für die Sicherheit der etwa 5000 friedlichen Gegendemonstranten garantieren konnte.

Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) sagte, die Kölner hätten «mit Herzblut, Witz und Intelligenz» gegen «rassistischen Schwachsinn» protestiert und den sogenannten Anti- Islamisierungskongress der Rechten dadurch zu einer «Pleite erster Klasse» werden lassen. Der nordrhein-westfälische Integrationsminister Armin Laschet (CDU) sagte dem Berliner «Tagesspiegel am Sonntag»: «Wann hat es das schon einmal gegeben, dass sich eine ganze Stadt schützend vor ihre Muslime stellt?»


Die Linksautonomen - insgesamt mehrere hundert - bewarfen Polizisten mit Steinen oder versuchten, ihnen die Pistolen zu entwenden. Die Polizei drängte die teils vermummten Angreifer mit Schlagstöcken und einer Reiterstaffel zurück. Mindestens vier Polizisten wurden verletzt und sechs Autonome festgenommen. Diese Zahlen würden sich noch erhöhen, wenn erst alle Daten ausgewertet seien, sagte ein Polizeisprecher. Mehrere Autonome setzten sich auch auf Bahngleise. Insgesamt kam es durch die Demonstrationen in Köln nach Angaben eines Bahnsprechers zu Verspätungen bei 520 Zügen.

Pro Köln wollte auf dem Heumarkt in der Altstadt ein Treffen mit bis zu 1500 Gleichgesinnten abhalten. Bis zum Mittag waren aber nur etwa 50 Teilnehmer eingetroffen. Am Köln-Bonner Flughafen kamen nach Polizeiangaben noch 100 bis 150 Sympathisanten von Pro Köln an, fuhren aber auf Empfehlung der Beamten nicht in die Innenstadt.

Der Generalsekretär von Pro Köln, Markus Wiener, sagte, es seien insgesamt mehr als 1000 Sympathisanten in den Kölner Raum gereist, doch die Polizei habe dem «Terror von der Straße» nachgegeben und das Recht auf Versammlungsfreiheit nicht verteidigt. Pro Köln will das Kundgebungsverbot vor dem Verwaltungsgericht anfechten.

Nach dem Verbot des Treffens steckten Autonome noch Müllcontainer in Brand, dann flaute die Gewalt langsam ab. Am Nachmittag schloss die Polizei 500 Linksautonome ein und nahm von vielen die Personalien auf. 5000 bis 6000 friedliche Gegendemonstranten hörten sich unterdessen ein Popkonzert gegen Rechts an.

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) verurteilte die Ausschreitungen, dankte aber gleichzeitig den Bürgern und sprach von einem «Erfolg engagierter Zivilcourage». Der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen, Volker Beck, sprach von einem «Sieg der Zivilgesellschaft über die Rechtsextremisten».

Quelle


Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

You are here: Blog Neues Polizei verbietet Rechtsradikalen-Treffen