Die Verwestlichung des Islam

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Neulich konnte man auf Deutschlandradio Kultur eine Rezension zu einem interessanten Buch hören. Das Buch heißt "Die Kultur der Ambiguität" und wurde von Thomas Bauer verfasst.

 

 

Dieses Buch erscheint mir sehr interessant und man kann sich die Rezension hier online anhören:

http://www.dradio.de/aodflash/player.php?station=3&broadcast=348686&datum=20110704&playtime=1309764782&fileid=3fdcbfa4&sendung=348686&beitrag=1496026&/

Thomas Bauer, Professor für Islamwissenschaft in Münster, belegt in seinem Werk, dass die klassische islamische Kultur - vom 8. bis ins 19. Jahrhundert - nicht nur hochgradig ambiguitätstolerant war, sondern in die Ambiguität regelrecht vernarrt war.

Mit seinem bahnbrechenden Großessay über die "Kultur der Ambiguität" arbeitete Thomas Bauer die Ursachen für die verzerrte Wahrnehmung des klassischen Islams im Westen ebenso wie in der islamischen Welt kulturgeschichtlich auf. Das schlüssige Erklärungsmuster dafür verbirgt sich im Begriff der "Ambiguität", also der möglichen Doppel- und Mehrdeutigkeit von Phänomenen. Epochen und Kulturen, Gruppen und Individuen unterscheiden sich demnach durch ihre wechselnde Toleranz oder Intoleranz gegenüber Ambiguität. Die entscheidende Frage lautet dabei stets, ob wir in der Lage sind, die Existenz verschiedener, darunter auch gegenläufiger Wahrheiten und Diskurse zu ertragen - oder ob wir darauf beharren, dass die jeweilige Wahrheit oder Moral eine Monopolstellung innehat.

Weiter: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1496026/


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