Meine-Islam-Reform

Die persönliche Seite einer Religion

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Das Gebet im Koran

Im orthodoxen Islam ist man der Ansicht, dass der Koran nicht ausreichen würde, um das Gebet zu beschreiben. Daher greift man diesbezüglich auf die Ahadith zurück. Dies geht einher mit dem Gedanken, die Durchführung des Gebets müsste wie eine Gebrauchsanweisung in allen Einzelheiten beschrieben sein, ohne bzw. mit nur ehr wenig individuellen Möglichkeiten. Dies ist für sich betrachtet in sich schlüssig und korrekt. Es ist jedoch ein Irrtum anzunehmen, dass es nicht auch anders ginge und eben...


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Die Verwestlichung des Islams

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Thomas Bauer, Professor für Islamwissenschaft in Münster, belegt in seinem Werk, dass die klassische islamische Kultur - vom 8. bis ins 19. Jahrhundert - nicht nur hochgradig ambiguitätstolerant war, sondern in die Ambiguität regelrecht vernarrt war.

Mit seinem bahnbrechenden Großessay über die "Kultur der Ambiguität" arbeitete Thomas Bauer die Ursachen für die verzerrte Wahrnehmung des klassischen Islams im Westen ebenso wie in der islamischen Welt kulturgeschichtlich auf. Das schlüssige Erklärungsmuster dafür verbirgt sich im Begriff der "Ambiguität", also der möglichen Doppel- und Mehrdeutigkeit von Phänomenen. Epochen und Kulturen, Gruppen und Individuen unterscheiden sich demnach durch ihre wechselnde Toleranz oder Intoleranz gegenüber Ambiguität. Die entscheidende Frage lautet dabei stets, ob wir in der Lage sind, die Existenz verschiedener, darunter auch gegenläufiger Wahrheiten und Diskurse zu ertragen - oder ob wir darauf beharren, dass die jeweilige Wahrheit oder Moral eine Monopolstellung innehat.

Weiter auf: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1496026/


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