Meine-Islam-Reform

Die persönliche Seite einer Religion

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Die Shahada

Orthodoxe Shahada als kalligrafischer Schriftzug in der Wasir-Khan-Moschee in LahoreDie Shahada ist die erste Säule des orthodoxen Islam und lautet: "La ilaha il allah muhammad rasululah" - "Es gibt keinen Gott außer Gott und Muhammad ist sein Gesandter". Es ist bemerkenswert, dass ein solches Glaubensbekenntnis im Koran nicht existiert. In Sure 3 Vers 18 findet sich lediglich folgendes:

"Allah bezeugt, daß es keinen Gott gibt außer ihm. Desgleichen die Engel und diejenigen, die das Offenbarungswissen besitzen. Er sorgt für Gerechtigkeit (qaa'iman bil-qisti). Es gibt keinen...


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Die Kreuzzüge

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Die Kreuzzüge waren die größten logistischen Unternehmungen des Mittelalters. 1000e Christen, ob Fürsten, Bauern oder gar Kinder verließen ihre Heimat und gingen im Namen Gottes auf bewaffnete Pilgerfahrt. Einzelne erwarben sich gewaltige Besitztümer, manche erlangten Ruhm und Ehre, viele ließen im Heiligen Land ihr Leben und noch mehr bekamen es gar nie zu Gesicht.
Gründe für diese Kreuzzüge gab es viele, die hohen „Politiker" dieser Zeit, wie zum Beispiel der Papst, die Kaiser oder andere zum Kreuzzug rufende Persönlichkeiten hatten meist politische Motive, seien es die Unterstützung von Verbündeten, die Wahrung des eigenen Prestiges oder einfach nur die Ausdehnung des Machtbereiches.

 

Für das einfache Volk und niedere Ritter waren die Motive natürlich gänzlich anderer Natur. Einerseits folgten dem Kreuzzug religiöse Eiferer, Zweit-geborene, die ohne Anspruch auf das väterliche Erbe, in der Ferne ihr Glück suchten und von Hungersnöten, Hoffnungslosigkeit oder Verfolgung zur Auswanderung gezwungene Menschen.

Der erste Kreuzzug wurde von Papst Urban 1095 beim Konzil von Clermont ausgerufen. Grund für diesen Kreuzzug war einerseits die Unterstützung des Byzantinischen Reiches gegen die Einfälle der Seldschuken und andererseits eine Ausweitung der päpstlichen Macht. Ziel des Kreuzzugs war Jerusalem, das es von den „Ungläubigen" zu befreien galt. Noch im selben Jahr brach der Kreuzzug des Volkes auf, im darauffolgenden Frühjahr folgten die Ritterheere.

1099 kam es zur Eroberung Jerusalems durch die Kreuzfahrer, die Volk- und Kinderkreuzzüge blieben größtenteils ohne nennenswerten Erfolg. Mit der Eroberung weiterer Städte entstanden die vier Kreuzfahrerstaaten: die Grafschaft Edessa, das Fürstentum Antiochia, das Königreich Jerusalem und die Grafschaft Tripolis. Die Unterstützung und/oder Rückgewinnung dieser Gebiete wurden auch später immer wieder zum Grund für neue Kreuzzüge.

 

 


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