Meine-Islam-Reform

Die persönliche Seite einer Religion

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Die Hadsch

Karte des Weges von Arafat nach MekkaIm folgenden eine kleine Darstellung der Regeln der Pilgerfahrt, wie sie im Koran beschrieben ist.

 

Pflicht:

Sure 2 Vers 196: "Führt die Wallfahrt (hadsch) und die Besuchsfahrt (`umra) (mit allen ihren Zeremonien) im Dienste Allahs durch! Und wenn ihr (durch feindlichen Widerstand an der Ausführung der Wallfahrtszeremonien) behindert seid, dann (bringt als Sühne für die Unterlassung) an Opfertieren (dar), was (für euch) erschwinglich ist! Und schert euch nicht den Kopf, bis die Opfertiere ihre...


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Quraniya

Da diese Webseite selbst eher quranitisch orientiert ist, finden Sie quranitische Artikel auf der Hauptseite. Hier nur eine kurze Selbstdarstellung der Quraniya:

Gottergebene (Muslime), die sich als autoritativen Text am Koran allein orientieren, lehnen den Korpus der Aussprüche (Hadith), die Mohammed zugeschrieben werden, ab. Diese Gottergebene werden von den Schiiten und einigen Konfessionen der Sunniten manchmal als "Koran allein Muslime" genannt - Qur'aniyyun (قرآنيون), in etwa übersetzt als Koranleute oder Koraniten. Dieser Begriff wird jedoch von ihnen selbst nicht anerkannt, da sie, wie es der Koran verlangt, auch an die früheren Schriften als Gottes Wort glauben. Deshalb ziehen sie es vor, sich als Gottergebene/Muslime (sich den Gesetzen des Schöpfers aus vollstem Herzen zu ergeben, ohne es mit sektiererischen Präfixen oder Suffixen zu verschmieren) oder als Monotheisten zu bezeichnen.

Diese Gottergebenen dienen Gott allein und folgen nichts und niemandem ohne eine rationale oder wissenschaftliche Untersuchung. Die Absicht der Muslime, die sich an Gottes Wort allein festhalten, besteht laut Eigenaussage darin, jeden einzelnen Menschen dazu zu bewegen...
..seinen Verstand gebrauchend die Zeichen (Ayat) Gottes in der Schrift und in der Natur zu lesen, zu verstehen und zu untersuchen und sich dementsprechend sowohl als Individuum als auch gesellschaftlich von den Dogmen und dem Hörensagen zu befreien, die den logischen und wissenschaftlichen Wahrheiten widersprechen.

Die Entstehung dieser Gruppe, die eine "Kopernische Revolution" im Bereich der Religionen bezweckt, ist hauptsächlich auf Rashad Khalifa zurückzuführen, der in den späten 1970ern und frühen 1980ern nach jahrelangen Studien zur Erkenntnis gelangte, dass der Korpus der Hadith keine autoritative Quelle sein kann. Zahlreiche Studien wurden von diesem Mann zu dieser Thematik veröffentlicht (siehe submission.org), der auch für die umstrittene Entdeckung des Code 19 bekannt ist. Dieser machte mit seiner United Submitters International (USI) die Phrase "der Koran, der ganze Koran und nichts als der Koran" berühmt. Innerhalb des gängigen Islam bilden sie eine Minderheit, die sich statt Krishna-zentrierten oder Jesus-zentrierten oder Mohammed-zentrierten Religionen dem wahren Zentrum zuwenden wollen: dem Gott-zentrierten Modell. Die tendenziöse Wachstumsrate dieser Richtung ist stark zunehmend.

Sie sind bestrebt, jedes Thema offen auf Basis der Logik, des Verstandes und der empirischen Beweise zu diskutieren und unterdrücken nie Fragen, selbst wenn sie gegen den Kern ihres Glaubenssystems gerichtet sind. Sie verstehen sich als Muslime, die die Substanz des Islam bewahren wollen, aber zugleich versuchen, die Botschaft des Koran für die Gegenwart zu übersetzen. Also weder ein gottloser Säkularismus noch ein weltfremder Fundamentalismus.

Sie glauben, dass die Integration der Macht von empirischen Beweisen und kritisch-logischem Denken mit der persönlichen Erfahrung und dem Glauben uns näher ans Licht der Wahrheit führen wird. Sie behaupten weder, die ultimative Wahrheit erlangt zu haben noch, dass sie unfehlbar sind.

Die Gottergebenen, die sich am Koran allein festhalten, lehnen nach eigener Aussage "die sektiererische Jurisprudenz, die mittelalterliche, arabische Kultur und die Lehren der Gelehrten, welche auf den so genannten Ahadith und Sunnah basieren (Wörter und Praktiken, die fälschlicherweise dem Propheten Mohammed zugeschrieben wurden), ab". Sie machen keine Unterscheidung zwischen den Gesandten Gottes und ziehen keinen dem anderen vor. Sie sind bemüht, sich auf Gott und Seine universelle Botschaft zu fokussieren und nicht auf Seine sterblichen Gesandten.

Die meisten Sunniten und Schiiten stimmen überein, dass die Ahadith ein integraler Bestandteil für das Verstehen und Implementieren der Islamischen Lehren ist. Sie argumentieren, dass der Koran selbst erwähnt, sowohl Gott als auch dem Gesandten (Mohammed) zu gehorchen. Nicht weniger als ein Dutzend Koranverse weisen auf den Gehorsam gegenüber Gott und dem Gesandten hin.

Die "Koraniten" antworten darauf, indem sie anführen, dass es keinen Koranvers gibt, der Gehorsamkeit gegenüber Mohammed verlangt, sondern nur gegenüber seiner Botschaft, da laut Koran die einzige Pflicht des Gesandten darin besteht, die Verkündung (der Botschaft) zu gewährleisten. Selbst wenn Gehorsamkeit gegenüber Mohammed verlangt worden sei, so ihre Argumentation, können Ahadith keine zweckmäßige Mittel sein, da diese zu sehr auf Vermutungen/Spekulationen beruhen, die zudem noch total verfälscht sein können. Der Koran beinhaltet die Verpflichtung, "Gott und dem Gesandten zu gehorchen", und nicht, "Gott und Mohammed zu gehorchen".

Weiterführende Literatur: "Die erfundene Religion & die Koranische Religion"
http://www.alrahman.de/index.php?id=221

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