Meine-Islam-Reform

Die persönliche Seite einer Religion

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Das Gebet im Koran

Im orthodoxen Islam ist man der Ansicht, dass der Koran nicht ausreichen würde, um das Gebet zu beschreiben. Daher greift man diesbezüglich auf die Ahadith zurück. Dies geht einher mit dem Gedanken, die Durchführung des Gebets müsste wie eine Gebrauchsanweisung in allen Einzelheiten beschrieben sein, ohne bzw. mit nur ehr wenig individuellen Möglichkeiten. Dies ist für sich betrachtet in sich schlüssig und korrekt. Es ist jedoch ein Irrtum anzunehmen, dass es nicht auch anders ginge und eben...


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Münzen sind konservativ

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Ohne Skeptizismus keine Wissenschaft. Dass zugespitzter Revisionismus eine akademische Herausforderung ist, belegen in jüngerer Zeit zahlreiche kontroverse Beiträge zur Frühzeit des Islam. Zuletzt haben der Saarbrücker Religionswissenschaftler Karl-Heinz Ohlig und der Islamwissenschaftler Gerd-Rüdiger Puin versucht, Licht in die "dunklen Anfänge" des Islam zu bringen. In ihrem Sammelband dieses Titels konstruieren sie eine Art Verschwörungsthese: Der frühe Islam des siebten Jahrhunderts sei eine Spielart des Christentums und der gepriesene "Muhammad" sei eigentlich Jesus, die Herrscherdarstellungen mit Kreuz auf den Münzen seien eigentlich christliche Kalifen. Diese Anfänge seien von den Abbasiden Mitte des achten Jahrhunderts, die sich eines verstorbenen Muhammad in Mekka und Medina erinnern wollten, verdunkelt worden. Ohlig hat diesen Ansatz mit sympathischem emanzipatorischen Pathos vorgestellt (F.A.Z. vom 21. November).

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