Meine-Islam-Reform

Die persönliche Seite einer Religion

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Die Shahada

Orthodoxe Shahada als kalligrafischer Schriftzug in der Wasir-Khan-Moschee in LahoreDie Shahada ist die erste Säule des orthodoxen Islam und lautet: "La ilaha il allah muhammad rasululah" - "Es gibt keinen Gott außer Gott und Muhammad ist sein Gesandter". Es ist bemerkenswert, dass ein solches Glaubensbekenntnis im Koran nicht existiert. In Sure 3 Vers 18 findet sich lediglich folgendes:

"Allah bezeugt, daß es keinen Gott gibt außer ihm. Desgleichen die Engel und diejenigen, die das Offenbarungswissen besitzen. Er sorgt für Gerechtigkeit (qaa'iman bil-qisti). Es gibt keinen...


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Münzen sind konservativ

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Ohne Skeptizismus keine Wissenschaft. Dass zugespitzter Revisionismus eine akademische Herausforderung ist, belegen in jüngerer Zeit zahlreiche kontroverse Beiträge zur Frühzeit des Islam. Zuletzt haben der Saarbrücker Religionswissenschaftler Karl-Heinz Ohlig und der Islamwissenschaftler Gerd-Rüdiger Puin versucht, Licht in die "dunklen Anfänge" des Islam zu bringen. In ihrem Sammelband dieses Titels konstruieren sie eine Art Verschwörungsthese: Der frühe Islam des siebten Jahrhunderts sei eine Spielart des Christentums und der gepriesene "Muhammad" sei eigentlich Jesus, die Herrscherdarstellungen mit Kreuz auf den Münzen seien eigentlich christliche Kalifen. Diese Anfänge seien von den Abbasiden Mitte des achten Jahrhunderts, die sich eines verstorbenen Muhammad in Mekka und Medina erinnern wollten, verdunkelt worden. Ohlig hat diesen Ansatz mit sympathischem emanzipatorischen Pathos vorgestellt (F.A.Z. vom 21. November).

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