Meine-Islam-Reform

Die persönliche Seite einer Religion

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Zakat im Koran

Definition:

Der Begriff Zakat bedeutet übersetzt Reinheit bzw. Reinigung. Diese Reinigung steht in direktem Zusammenhang mit dem Begriff Sadaqa (Spende). Dies ergibt sich aus dem Vers 103 der Sure 9:

"Nimm aus ihrem Vermögen eine Almosengabe (sadaqa), um sie damit rein zu machen und zu läutern (tutahhiruhum wa-tuzakkiehim bihaa), und sprich den Segen über sie (salli `alaihim)! Dein Segen (salaat) ist eine Beruhigung für sie. Allah hört und weiß (alles). -" (Paret)

 


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Der Islam ist derzeit in aller Munde. Leider nicht deswegen, weil er eine großartige Religion mit einem sehr großen Potential für die Zukunft ist, sondern weil Terroristen und Selbstmordattentäter sein Streben in den Dreck ziehen. Im Showgeschäft würde man zwar sagen, daß schlechte Publicity immer noch besser ist, als gar keine, dennoch ist den Opfern dieser Umsetzung eines Steinzeitislam nicht damit gedient, daß der Islam trotz Negativbild stetig Zulauf durch immer neue Konvertiten erhält. Man kann diesen Opfern nur dadurch noch helfen, daß man mit Aufklärungsarbeit die Haßprediger in Ihren Argumentationen mundtot macht und einen Islam proklamiert, der ein friedliches Zusammenleben fördert.
Zugegebenermaßen ist es in der islamischen Welt mit innerislamischen Reformen äußerst schlecht bestellt. Zu verhärtet sind die geschlossenen Tore des Idschtihad (Urteilsfindung auf Grund persönlicher Überlegungen), zu festgefahren die althergebrachten Traditionen; dennoch ist Hoffnung in Sicht! Der Prozeß der Rückbesinnung ist gerade bei uns in Europa zu spüren. Diese Rückbesinnung findet sich bei jedem einzelnen Individuum, das sich dagegen wehrt in eine pauschale Klasse des Islam gepreßt zu werden, ohne Vergleiche zu Koran und authentischer Sunna zu ziehen. Dies geschieht derzeit meist jedoch unbemerkt dort, wo der gemeine Nichtmuslim nicht hinblickt. Zu groß ist die überbordende Anzahl wahabitisch finanzierter Internetseiten und Missionseinrichtungen und zu groß die Zahl der Islamkritiker, die die wahabitische Interpretation des Islam als die einzig wahre darzustellen versuchen, obwohl der Islam dermaßen vielschichtig, ja wesentlich vielschichtiger als die meisten anderen Religionen ist. Daß dem so ist läßt sich beim Studium der vielen verschiedenen Quellen, die sich alle auf Koran und authentische Sunna berufen feststellen. Wer also einmal etwas mehr über den Islam erfahren möchte, der muß schon etwas tiefer schürfen (um dies zu Erleichtern habe ich vor einiger Zeit die Seite Islamplattform ins Leben gerufen, die versucht möglichst viele innerislamischen Perspektiven zu verschiedenen Themen aufzuzeigen)!


Was aber will nun diese Seite?


Vor allem möchte ich mit den hier gebotenen Artikeln Denkanstöße geben, wie der Islam gelebt werden kann (nicht muß!). Wir Muslime sind alle auf der Suche nach dem wahren Islam. Natürlich erblickt ihn jeder woanders und doch gibt es einen gewissen Grundkonsens, über den sich alle Muslime einig sind, nämlich den Koran. Wie dieser zu verstehen sei, darüber gibt es gerade in der jüngsten Zeit heftige Diskussionen, die jedoch schon seit frühester Zeit existieren, was einmal mehr beweist, daß gerade im frühen Islam Pluralismus groß geschrieben wurde; ein Blick in die Geschichtsbücher belegt dies eindrucksvoll, denn erst seit sich das islamische Recht mittels der vier anerkannten Rechtsschulen ausdrückt herrscht eine gewisse Starre bezüglich der Interpretation dessen, was Islam eigentlich ist; ja man kann sagen, daß der frühe Islam fast schon einen säkularen Charakter hatte. Diesen frühen Islam gilt es nun wiederzuentdecken. Wie? Nun, hier will diese Seite in Zukunft vermehrt Antworten geben; Antworten, die sich streng an Koran und authentischer Sunna orientieren, wobei eine komplette Neubestimmung letzterer notwendig scheint.Zuletzt noch in eigener Sache: Artikel, die nicht aus meiner Feder stammen geben nicht notwendigerweise meine persönliche Meinung wieder, sondern sollen ein möglichst breites Bild des Islam zeigen. Diesbezüglich gibt es sowohl positives, als auch negatives zu vermelden.


Lesen Sie hierzu auch: http://meine-islam-reform.de/index.php/artikel/allgemein/546-kritik-an-der-bezeichnung-meine-islam-reform.html


Update: Auf Grund der Verwerfungen innerhalb der verschiedenen religiösen Gemeinden sehe ich mich nicht mehr als Teil derselben und stelle das Prinzip eines personellen Gottes in Frage. In der Hoffnung, dass die Inhalte dieser Seite dem einen oder anderen nützlich sein mögen belasse ich diese, wie sie sind, wenngleich ich heute in vielen Dingen anders denken man. Dies bitte ich zu berücksichtigen.


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