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	<title>Die Ahadith &#8211; Meine Islam Reform</title>
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	<description>Die persönliche Seite einer Religion</description>
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	<title>Die Ahadith &#8211; Meine Islam Reform</title>
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		<title>Wie lange dauerte denn nun die Schöpfung?</title>
		<link>https://meine-islam-reform.de/wie-lange-dauerte-denn-nun-die-schoepfung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2018 16:55:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interessante Ahadith]]></category>
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					<description><![CDATA[Jeder, der den Koran gelesen hat weiß, dass der Koran in den klarsten Worten aussagen dazu macht, wie lange die Schöpfung dauerte. Er ist es, Der die Himmel und die Erde in sechs Tagen erschuf, und Sein Thron war auf dem Wasser, damit Er euch prüfe (und feststelle), wer von euch die besten Taten begeht. &#8230; <a href="https://meine-islam-reform.de/wie-lange-dauerte-denn-nun-die-schoepfung/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Wie lange dauerte denn nun die Schöpfung?</span> weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder, der den Koran gelesen hat weiß, dass der Koran in den klarsten Worten aussagen dazu macht, wie lange die Schöpfung dauerte.</p>
<p><span id="more-587"></span></p>
<blockquote><p><b>Er ist es, Der die Himmel und die Erde <u>in sechs Tagen</u> erschuf, und Sein Thron war auf dem Wasser, damit Er euch prüfe (und feststelle), wer von euch die besten Taten begeht. Und wenn du sagst: &#8222;Ihr werdet nach dem Tod auferweckt werden&#8220;, sagen diejenigen, die ungläubig sind, ganz gewiß: &#8222;Das ist ja nur deutliche Zauberei.&#8220; (11/7)</b></p>
<p style="text-align: right;"><b>وهو الذى خلق السموت والارض فى ستة ايام وكان عرشه على الماء ليبلوكم ايكم احسن عملا ولىن قلت انكم مبعوثون من بعد الموت ليقولن الذين كفروا ان هذا الا سحر مبين</b></p>
<p style="text-align: left;"><b>Allah ist es, Der die Himmel und die Erde und was dazwischen ist <u>in sechs Tagen</u> erschuf und Sich hierauf über den Thron erhob. Ihr habt außer Ihm weder Schutzherrn noch Fürsprecher. Bedenkt ihr denn nicht? (32/4)</b></p>
<p style="text-align: right;"><b> الله الذى خلق السموت والارض وما بينهما فى ستة ايام ثم استوى على العرش ما لكم من دونه من ولى ولا شفيع افلا تتذكرون</b></p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Dies kann jeder verstehen.</p>
<p style="text-align: left;">Was vielleicht nicht mehr jeder versteht ist dann das, was Abu Hureira da vom Propheten erzählt bekam. In Sahih Muslim Kapitel 2 Buch 39 Nr. 6707 lesen wir:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><i>Abu Haraira reported that Allah&#8217;s Messenger (may peace be upon him) took hold of my hands and said: Allah, the Exalted and Glorious, <u>created the clay on Saturday</u> and He <u>created the mountains on Sunday</u> and He <u>created the trees on Monday</u> and He <u>created the things entailing labour on Tuesday </u>and <u>created light on Wednesday</u> and lie <u>caused the animals to spread on Thursday</u> and <u>created Adam (peace be upon him) after &#8218;Asr on Friday</u>;the last creation at the last hour of the hours of Friday, i. e. between afternoon and night.</i></p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Eine Woche hat bekanntlich sieben Tage. Übrigens erschafft Gott bei Abu Hureira nicht das Universum. Dafür war dann wohl keine Zeit mehr &#8211; man war ja schon über der Zeit&#8230;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Des Dajjal&#8217;s Augen</title>
		<link>https://meine-islam-reform.de/des-dajjals-augen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2018 16:53:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interessante Ahadith]]></category>
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					<description><![CDATA[Über den Dajjal gibt es viele verschiedene Überlieferungen, die alle dem Propheten Muhammad zugesprochen werden. Allerdings finden sich an der einen oder anderen Stelle Unstimmigkeiten. So heißt es im Sahih Muslim Buch 41, Nummer 7005: Ibn Umar reported that Allah&#8217;s Messenger (may peace be upon him). made a mention of Dajjil in the presence of &#8230; <a href="https://meine-islam-reform.de/des-dajjals-augen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Des Dajjal&#8217;s Augen</span> weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Über den Dajjal gibt es viele verschiedene Überlieferungen, die alle dem Propheten Muhammad zugesprochen werden. Allerdings finden sich an der einen oder anderen Stelle Unstimmigkeiten.</p>
<p><span id="more-585"></span></p>
<p>So heißt es im Sahih Muslim Buch 41, Nummer 7005:</p>
<blockquote><p><i>Ibn Umar reported that Allah&#8217;s Messenger (may peace be upon him). made a mention of Dajjil in the presence of the people and said: Allah is not one-eyed and behold that <u>Dajjal is blind of the right eye</u> and his eye would be like a floating grape.</i></p></blockquote>
<p>In Buch 41, Nummer 7010 heißt es hingegen:</p>
<blockquote><p><i>Hudhalfa reported that Allah&#8217;s Messenger (may peace be upon him) said: Dajjal is blind of left eye with thick hair and there would be a garden and fire with him and his fire would be a garden and his garden would be fire.</i></p></blockquote>
<p>Um diesen Widerspruch zu erklären haben sich findige Gelehrte so einiges einfallen lassen.</p>
<blockquote><p>Aus den oben genannten Berichten können wir feststellen, dass einige von ihnen sein rechtes Auge als blind oder erkrankt beschreiben, und andere beschreiben sein linkes Auge als blind oder erkrankt. Beide Aussagen sind sahih. Einige der Gelehrten versuchten, die Berichte miteinander in Einklang zu bringen. Al-Qadi Iyad sagte: „Beide Augen des Dajjal werden erkrankt sein, denn alle Überlieferungen sind sahih. Sein rechtes Auge wird das sein, welches erblindet (mamsuh) und trübe ist, unfähig zu sehen, wie in dem Hadith von Ibn Umar ausgesagt wird. Und sein linkes Auge wird das sein, welches mit einem dicken Stück Haut bedeckt ist und es wird ebenfalls fehlerhaft sein.“ Er wird also einen Defekt sowohl an seinem rechten als auch an seinem linken Auge haben. <u>Jedes von ihnen wird blind sein, d.h. erkrankt, denn das in dem Hadith verwendete arabische Wort „Awar“ wird benutzt, um etwas zu beschreiben, das fehlerhaft ist, und insbesondere um Augen zu beschreiben, die geschwächt sind. Ein Auge wird nicht funktionieren und das andere wird fehlerhaft sein.“</u></p>
<p><a href="http://www.ahlu-sunnah.com/threads/38281-Dajjal-blind-im-linken-Auge-oder-im-rechten-Auge?s=e1dcebebe8634c95597df12ad771b65d&amp;p=434174&amp;viewfull=1#post434174" target="_blank" rel="noopener">http://www.ahlu-sunnah.com/threads/38281-Dajjal-blind-im-linken-Auge-oder-im-rechten-Auge?s=e1dcebebe8634c95597df12ad771b65d&amp;p=434174&amp;viewfull=1#post434174</a></p></blockquote>
<p>Wenn nun also jedes Auge blind ist, dann ist der Dajjal nicht einäuig, sondern keinäugig. Dies widerspricht jedoch dem ersten Hadith und vielen anderen. Folglich ist die Annahme, dass jedes Auge gleich sei schon einmal falsch. Doch jedes Auge muss gleich sein, denn in den Ahadith wird jedes Mal derselbe Ausdruck benutzt. Es ist also nicht ersichtlich, wieso in dem einen Hadith derselbe Begriff etwas anderes bedeuten soll, als im anderen.</p>
<p>Auch ist es fragwürdig zu argumentieren, dass ein Auge, welches Schwach ist keinen Fehler hätte. Ein fehlerhaftes Auge funktioniert eben nicht richtig.</p>
<p>Doch sind sich die Gelehrten ohnehin nicht einig:</p>
<blockquote><p>Imam Ahmad has quoted other traditions from different companions which states that the Dajaal is blind in the left eye. While commenting on this Hafiz Ibn Katheer has stated, ‘In some Ahaadith it is related that the Dajaal is blind in the right eye, and the left eye has also been so described. <u>Accordingly, it <b>may</b> be that blindness occurs in both eyes and that one eyedness means deficiency and imperfection.</u> This is supported by At Tabari’s narration, on the authority of Ibn Abbas who said, ‘The Messenger of Allah said, ‘He (Ad Dajaal) is wary, shiny, bright, his head looks like branches of a tree, his left eye is obliterated and the other looks like a protruding grape.&#8216;</p>
<p>While reconciling between the two narrations, Ibn Katheer writes, <u>‘Probably, the intended meaning is that the one eye is blind in itself and the other is implicity blind because of its bulging out, and Allah knows best.’</u> (Ad Dajaal &#8211; Hafiz Ibn Katheer Pg. 50-51)</p>
<p><a href="http://www.darululoomtt.org/oldsite/fatwa_299.shtml" target="_blank" rel="noopener">http://www.darululoomtt.org/oldsite/fatwa_299.shtml</a></p></blockquote>
<p>Mit anderen Worten: Die Gelehrten vermuten vieles, und gehen davon aus, dass die Methoden der Hadithwissenschaft vollkommen und unfehlbar sind &#8211; auch dann, wenn man nicht so genau weiß, wie man sich widersprechende Überlieferungen verstehen soll.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie ich rechtgeleitet wurde</title>
		<link>https://meine-islam-reform.de/wie-ich-rechtgeleitet-wurde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2018 16:51:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Die Ahadith]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein großspuriger Titel. Zeugt er doch von nicht weniger, als der totalen Überzeugung den anderen überlegen zu sein, den anderen voraus zu sein, im Gegensatz zu anderen die Wahrheit zu kennen. Der Autor des Buches ist ein Schiite: Dr. Muhammad al-Tijani al-Samaoui. Der schrieb dieses Buch und war zuvor Sunnite. Vermutlich hielt er sich vor &#8230; <a href="https://meine-islam-reform.de/wie-ich-rechtgeleitet-wurde/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Wie ich rechtgeleitet wurde</span> weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein großspuriger Titel. Zeugt er doch von nicht weniger, als der totalen Überzeugung den anderen überlegen zu sein, den anderen voraus zu sein, im Gegensatz zu anderen die Wahrheit zu kennen. Der Autor des Buches ist ein Schiite: <span style="font-family: Arial;">Dr. Muhammad al-Tijani al-Samaoui. Der schrieb dieses Buch und war zuvor Sunnite. Vermutlich hielt er sich vor seinem Übertritt ebenfalls für rechtgeleitet. Sein Buch findet sich hier: </span><a href="http://islam-pure.de/tijani/wie_ich_rechtgeleitet_wurde.htm" target="_blank" rel="noopener">http://islam-pure.de/tijani/wie_ich_rechtgeleitet_wurde.htm</a> Darin erklärt er uns die Wahrheit. Die Widerlegung des Buches ist hier einsehbar: <a href="http://www.ahlu-sunnah.com/attachment.php?attachmentid=887&amp;d=1268490500" target="_blank" rel="noopener">http://www.ahlu-sunnah.com/attachment.php?attachmentid=887&amp;d=1268490500</a> Auch darin wird uns die Wahrheit erklärt.</p>
<p><span id="more-583"></span></p>
<p>Ich kenne die Wahrheit hingegen nicht. Also jedenfalls nicht die absolute, denn ich kann ja nur für mich selber sprechen, also nur meine eigene subjektive Wahrheit verarbeiten.</p>
<p>Meine einzige Gemeinsamkeit mit al-Tijani ist, dass ich auch einmal ein Sunnite war. Heute bin ich das nicht mehr. Ich lehne die Sunna als unerlaubte Neuerung im Islam ab und werde daher von anderen Muslimen als Quranit bezeichnet. Quraniya, Nur-Koraner, Koraniten, Ahl ul Quran; es gibt viele Namen für Menschen wie mich. Wir betrachten uns hingegen lediglich als Muslime, erkennen also nur den Namen an, den Gott vorgesehen hat.</p>
<blockquote><p><b>Und müht euch für Allah ab, wie der wahre Einsatz für Ihn sein soll. Er hat euch erwählt und euch in der Religion keine Bedrängnis auferlegt, dem Glaubensbekenntnis eures Vaters Ibrahim: Er hat euch Muslime genannt, zuvor und (nunmehr) in diesem (Qur´an), damit der Gesandte Zeuge über euch sei und ihr Zeugen über die Menschen seid. So verrichtet das Gebet, entrichtet die Abgabe und haltet an Allah fest. Er ist euer Schutzherr. Wie trefflich ist doch der Schutzherr, und wie trefflich ist der Helfer! (22/78)</b></p>
<p style="text-align: right;"><b>وجهدوا فى الله حق جهاده هو اجتبىكم وما جعل عليكم فى الدين من حرج ملة ابيكم ابرهيم هو سمىكم المسلمين من قبل وفى هذا ليكون الرسول شهيدا عليكم وتكونوا شهداء على الناس فاقيموا الصلوة وءاتوا الزكوة واعتصموا بالله هو مولىكم فنعم المولى ونعم النصير</b></p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Auf Grund dieses Verses ist es mir suspekt, wenn Muslime sich plötzlich als Ahlu Sunna wa Jamat, Schiat Ali oder sonst wie bezeichnen. Ich denke es ist keine Auszeichnung sich in immer weitere Kleingruppen auszudifferenzieren bis vom Islam nur noch das Dogma einer bestimmten Gruppierung übrig bleibt. Jede Lesart, jeder Tafsir, jede Meinung sollte gleichberechtigt neben den anderen Lesarten, Tefsir, Meinungen stehen. Dies ist jedoch nicht der Fall.</p>
<p style="text-align: left;">Wann immer jemand eine andere Meinung hat, diese gar noch propagiert wird er von &#8222;Andersgläubigen&#8220; beleidigt und als Kafir (Glaubensleugner) dargestellt. Und wo die Mehrheit gerade sitzt, wird sie sich durchsetzen. Unabhängig davon, ob sie recht hat oder eben nicht.</p>
<p style="text-align: left;">Ich war Sunnit. Jahrelang und jahrelang habe ich mich mit anderen innerislamischen Strömungen beschäftigt. Von Beginn an fiel mir dabei die Richtung ins Auge, die die ganzen Überlieferungen (Ahadith) über den Propheten Muhammad bzw. die Umstände unter denen er sein Leben bestritt ablehnt. Es war mir sehr eingängig, fiel mir doch des öfteren eine große Diskrepanz zwischen der Weisheit des Koran und den in meinen Augen teilweise grotesken Anweisungen und Erzählungen, die sich in den vermeintlich authentischen Hadithsammlungen finden, auf. Exemplarisch möchte ich den folgenden Hadith nennen:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><b>Sahih Bukhari Volume 1, Book 5, Number 277:</b></p>
<p><i>Narrated Abu Huraira:<br />
The Prophet said, &#8218;The (people of) Bani Israel used to take bath naked (all together) looking at each other. The Prophet Moses used to take a bath alone. They said, &#8218;By Allah! Nothing prevents Moses from taking a bath with us except that he has a scrotal hernia.&#8216; So once Moses went out to take a bath and put his clothes over a stone and then that stone ran away with his clothes. Moses followed that stone saying, &#8222;My clothes, O stone! My clothes, O stone! till the people of Bani Israel saw him and said, &#8218;By Allah, Moses has got no defect in his body. Moses took his clothes and began to beat the stone.&#8220; Abu Huraira added, &#8222;By Allah! There are still six or seven marks present on the stone from that excessive beating.&#8220;</p>
<p>Narrated Abu Huraira: The Prophet said, &#8222;When the Prophet Job (Aiyub) was taking a bath naked, golden locusts began to fall on him. Job started collecting them in his clothes. His Lord addressed him, &#8218;O Job! Haven&#8217;t I given you enough so that you are not in need of them.&#8216; Job replied, &#8218;Yes!&#8216; By Your Honor (power)! But I cannot dispense with Your Blessings.&#8216; &#8220; </i></p>
</blockquote>
<p>Weder lässt sich aus dieser Überlieferung eine Lehre extrahieren, noch erläutert sie den Koran, noch bietet sie einen tieferen Sinn. Im Gegenteil: Hier wollen die Tradenten uns glauben machen, dass Gott den Genitalien eines Propheten eine dermaßen hohe Bedeutung beimisst, dass er sie allen Juden zeigen will. Um dies zu erreichen beauftragt Gott offenbar einen Stein, um mit der Kleidung von Moses davon zulaufen! Die Frage die sich stellt: war es Gott nicht möglich den Körper von Musa zu zeigen, ohne, dass etwas Übernatürliches geschieht? Und ist es realistisch zu glauben, dass die Juden den Körper von Moses bemerkenswerter finden, als einen rennenden Stein?</p>
<p>Jedenfalls trug ich beinahe von Anbeginn Gefühl bezüglich der Authentizität der Überlieferungen in mir, welches obskurerweise durch die Lektüre sunnitischer Literatur noch verstärkt wurde. So widmete sich das Buch <a href="http://www.amazon.de/Islam-Alltag-Handreichung-deutschsprachige-Muslime/dp/3887940156/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1345402619&amp;sr=1-1" target="_blank" rel="noopener">„Islam im Alltag – Eine Handreichung für deutschsprachige Muslime“ von Abdullah Leonhard Borek (Herausgeber) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Muslim-Liga e.V</a>. u.a. der Frage nach der Relevanz der Befolgung der Ahadith. Auf mehreren Seiten wird dieses Thema bearbeitet ohne die letzte und für mich entscheidende Frage zu beantworten: wieso ist der Koran von Gott geschützt, die Ahadith jedoch nicht? Wie kann es also sein, dass Gott den Menschen bis zu Muhammad ibn Ismāʿīl ibn Ibrāhīm ibn al-Mughīra al-Buchārī al-Dschuʿfī eine professionelle Hadithwissenschaft vorenthielt? Sie 200 Jahre in Unwissenheit ließ bezüglich der Frage ob das, was man sich so erzählt, auch der Realität entspricht!</p>
<p>Ich fand auf diese Frage jahrelang keine Antwort. Vor einigen Jahren fand ich dann endlich den Versuch einer Antwort in einer weiteren sunnitischen Publikation. Es handelt sich dabei um das Werk &#8222;Einführung in die Hadīthwissenschaften&#8220; von Ferid Heider. Online lesbar: <a href="http://www.didi-info.de/index.php?option=com_docman&amp;task=doc_download&amp;gid=10&amp;&amp;Itemid=5" target="_blank" rel="noopener">http://www.didi-info.de/index.php?option=com_docman&amp;task=doc_download&amp;gid=10&amp;&amp;Itemid=5</a> Darin findet sich bezüglich meiner Frage eine Antwort, die ich an dieser Stelle zitieren will:</p>
<blockquote><p><i>3.3.3 Drittes Scheinargument</i></p>
<p><i><br />
Allah ta’ala hat im folgenden Vers garantiert, dass er den Qur‘ān vor Verfälschung und Verlorengehen bewahren wird: Wahrlich, Wir Selbst haben diese Ermahnung herabgesandt,<br />
und sicherlich werden Wir ihr Hüter sein.(15:9)<br />
Mit der Ermahnung in diesem Vers ist der Qur‘ān gemeint. Demnach ist die Sunna nicht vor Verfälschung behütet worden und ist somit nicht als islamische Rechtsquelle geeignet.<br />
</i></p>
<p><i>Widerlegung dieses Arguments</i></p>
<p><i><br />
Es ist absolut richtig, dass Allah ta’ala in diesem Vers mit der Ermahnung den Qur‘ān meint, wie es die meisten Tafsīr- Gelehrten sagen. Jedoch setzt die Bewahrung des Qur‘āns voraus, dass auch das bewahrt wird, was den Qur‘ān erläutert und dies ist die Sunna unseres Propheten – Allahs Segen und Friede auf ihm. Denn im Qur‘ān heißt es:<br />
„&#8230;und zu dir haben Wir die Ermahnung herabgesandt, auf dass du den Menschen erklärest, was ihnen herabgesandt wurde, und auf dass sie nachdenken mögen.“(16:44) Die Sunna muss demnach auch vor dem Verlorengehen und der Veränderung behütet worden sein, damit wir den Qur‘ān richtig verstehen und seine Rechtsbestimmungen in korrekter Weise umsetzen können.</i></p></blockquote>
<p>Man kann die Antwort auch anders formulieren: Die Sunna muss bewahrt werden, weil wir auf Grund unserer Koranexegese meinen, dass wir sie brauchen. Nur kann man Sure 16 Vers 44 auch ganz anders verstehen bzw. übersetzen. Dazu möchte ich mehrere Übersetzungen gegenüberstellen. Zunächst die Übersetzung von Frank A. Bubenheim in Zusammenarbeit mit N. Elyas:</p>
<p><b>(Wir haben sie gesandt) mit den klaren Beweisen und den Büchern der Weisheit. Und Wir haben zu dir die Ermahnung hinabgesandt, damit du den Menschen <u>klar machst</u>, was ihnen offenbart worden ist, und auf daß sie nachdenken mögen.</b></p>
<p>Nun die Übersetzung von Muhammad Rassoul:</p>
<p><b>(Wir entsandten sie) mit den deutlichen Zeichen und mit den Büchern; und zu dir haben Wir die Ermahnung herabgesandt, auf daß du den Menschen <u>erklärest</u>, was ihnen herabgesandt wurde, und auf daß sie nachdenken mögen.</b></p>
<p>Und zuletzt die Übersetzung der Al Azhar Universität durch M. Maher:</p>
<p><b>Wir entsandten sie vor dir mit klaren Beweisen und den Büchern. Wir haben dir den Koran herabgesandt, damit du den Menschen die ihnen zugedachte Offenbarung <u>klar verkündest</u>, auf dass sie nachdenken mögen.</b></p>
<p>In allem drei Fällen haben wir es mit sunnitischen Übersetzungen zu tun, es ist also ausgeschlossen, dass hier bewusst manipuliert wurde. Wir haben es bei Sure 16 Vers 44 also mit einem mehrdeutigen Vers zu tun. Wie kann man bitteschön aus einem mehrdeutigen Vers eine verbindliche Regelung ableiten? In Wahrheit ist also die Beantwortung meiner Frage auch durch F. Heider nicht wirklich objektiv sondern durch eine sunnitische Brille beantwortet worden. Doch will ich einen Augenblick davon ausgehen, dass er recht hat, dass also aus dem Koran eindeutig eine Bewahrung der Sunna ableitbar sei. Wie ist es dann möglich, dass sich Ahadith selbst widersprechen? Als Beispiel möchte ich die folgenden Überlieferungen anführen:</p>
<blockquote><p>Sahih Muslim Buch 41, Nummer 7005:</p></blockquote>
<blockquote><p><i>Ibn Umar reported that Allah&#8217;s Messenger (may peace be upon him). made a mention of Dajjil in the presence of the people and said: Allah is not one-eyed and behold that <u>Dajjal is blind of the right eye</u> and his eye would be like a floating grape.</i></p></blockquote>
<blockquote><p>Sahih Muslim Buch 41, Nummer 7010: <i> </i></p></blockquote>
<blockquote><p><i>Hudhalfa reported that Allah&#8217;s Messenger (may peace be upon him) said: <u>Dajjal is blind of left eye</u> with thick hair and there would be a garden and fire with him and his fire would be a garden and his garden would be fire.</i></p></blockquote>
<blockquote><p>Eine genauere Analyse der beiden Ahadith: <a href="index.php/artikel/ahadith/interessante-ahadith/787-des-dajjals-augen.html" target="_blank" rel="noopener">http://meine-islam-reform.de/index.php/artikel/ahadith/interessante-ahadith/787-des-dajjals-augen.html</a></p></blockquote>
<p>Doch widersprechen sich die Ahadith nicht nur selbst, sondern auch dem Koran:</p>
<blockquote><p><b>Er ist es, Der die Himmel und die Erde <u>in sechs Tagen</u> erschuf, und Sein Thron war auf dem Wasser, damit Er euch prüfe (und feststelle), wer von euch die besten Taten begeht. Und wenn du sagst: &#8222;Ihr werdet nach dem Tod auferweckt werden&#8220;, sagen diejenigen, die ungläubig sind, ganz gewiß: &#8222;Das ist ja nur deutliche Zauberei.&#8220; (11/7)</b></p>
<p>Sahih Muslim Kapitel 2 Buch 39 Nr. 6707:</p>
<p style="text-align: left;"><i>Abu Haraira reported that Allah&#8217;s Messenger (may peace be upon him) took hold of my hands and said: Allah, the Exalted and Glorious, <u>created the clay on Saturday</u> and He <u>created the mountains on Sunday</u> and He <u>created the trees on Monday</u> and He <u>created the things entailing labour on Tuesday </u>and <u>created light on Wednesday</u> and lie <u>caused the animals to spread on Thursday</u> and <u>created Adam (peace be upon him) after &#8218;Asr on Friday</u>;the last creation at the last hour of the hours of Friday, i. e. between afternoon and night.</i></p>
</blockquote>
<p>Ich kann also beim Besten willen nicht erkennen, was hier wie geschützt worden sein soll.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nachdem ich also realisieren musste, dass man sich nicht wirklich auf die Tradenten verlassen konnte, auch wenn man sich an das hält, was allgemein als sahih (authentisch) eingestuft wird, fing ich an, mich näher mit den Argumenten der sogenannten Quraniten zu befassen. So erkannte ich, dass alle(!) Koranverse, die zur Untermauerung der Befolgung der Sunna des Propheten angeführt werden in sich nicht eindeutig, sondern mehrdeutig sind. Es kann also so sein, es kann aber auch ganz anders sein. Wie entscheiden?</p>
<p>Exemplarisch möchte ich an dieser Stelle auf zwei oft zitierte Verse zu sprechen kommen. In Sure 4 Vers 64 steht: <b> </b></p>
<blockquote><p><b>Und wir entsandten keinen Gesandten, außer damit ihm gehorcht wird, durch die Erlaubnis Allahs.</b></p></blockquote>
<p>Sunniten sehen hier die Anweisung der Sunna zu folgen. Kann man so sehen. Gar keine Frage. Muss man aber nicht und das ist das Problem. Selbst wenn wir sagen, dass man dem Gesandten folgen soll, so steht hier weder eine Aufforderung Überlieferungen zu sammeln noch die Anweisungen des Propheten Muhammad zu konservieren. So wenig wie wir ein Instrument an die Hand bekommen um die Überlieferungen zu klassifizieren. Wir wissen schlicht nicht, ob es sich hierbei um eine temporäre Führung handelt oder um eine ewige. Betrachten wir also Koranverse ähnlichen Inhalts:</p>
<blockquote><p><b>O die ihr glaubt, <u>gehorcht Allah und gehorcht dem Gesandten und den Befehlshabern</u> unter euch! Wenn ihr miteinander über etwas streitet, dann bringt es vor Allah und den Gesandten, wenn ihr wirklich an Allah und den Jüngsten Tag glaubt. Das ist am besten und am ehesten ein guter Ausgang. (4/59)</b></p></blockquote>
<p>Ich habe noch keinen Sunniten gesehen, der auf Grund dieses Verses die Meinung vertreten hätte, dass einem Befehlshaber über seinen Tod hinaus gefolgt werden müsse oder dass es notwendig sei, sein Leben aufzuschreiben.</p>
<p>Ein weiterer Vers, der oftmals benutzt wird um neben dem Koran weitere Offenbarungen zu etablieren findet sich in Sure 2 Vers 151:</p>
<blockquote><p><b>Wie Wir auch unter euch einen Gesandten aus eurer Mitte erstehen ließen, der euch Unsere Verse verliest und euch läutert und euch <u>das Buch und die Weisheit</u> lehrt und euch lehrt, was ihr nicht wußtet, </b></p></blockquote>
<p>Das Buch und die Weisheit. Also Koran und Sunna &#8211; wenn man den Sunniten glauben schenken will. Doch beinhaltet der Koran nicht die Weisheit? Sure 31 Vers 2 gibt Auskunft:</p>
<blockquote><p><b>Dies sind die Zeichen des <u>weisen</u> Buches,</b></p></blockquote>
<p>Auch hier also mitnichten eindeutige Verse. Jetzt wird vielleicht der eine oder die andere aufspringen und einwenden, dass es doch noch viel mehr Verse gäbe, die die Sunna des Propheten befürworten würden. Stimmt. Die sind alle aber ebenfalls nicht eindeutig: <a href="index.php/artikel/fremdtexte/408-hadithe-der-feind-im-inneren.html" target="_blank" rel="noopener">http://meine-islam-reform.de/index.php/artikel/fremdtexte/408-hadithe-der-feind-im-inneren.html</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die obigen Erkenntnisse betrachte ich persönlich als ein Geschenk Gottes. Es half mich zu entwickeln und mehr Zeit in die Erforschung der Worte des Koran zu investieren.</p>
<p>Manchen mag nun obiges erstaunen, manche sind vielleicht ungehalten, andere sehen die Sache vielleicht ganz anders und meinen vielleicht einen Fehler in meiner Logik gefunden zu haben. Dies kann sein, bin ich doch auch nur ein fehlbarer Mensch. Daher möchte ich explizit zur Diskussion ermuntern: <a href="http://forum.meine-islam-reform.de/" target="_blank" rel="noopener">http://forum.meine-islam-reform.de/</a></p>
<p>Zum Abschluss noch eines: oftmals werde ich mit der Aussage konfrontiert, was mir denn einfiele den großen Gelehrten zu Widersprechen. Diese wüssten es doch sicherlich besser als ich. Mag sein! Nur von welchen Gelehrten wird da gesprochen? Denen der Mutazilten? Denen der Schia? Denen der Sunniten? Von welchen Gelehrten ist die Rede? Denen, die meine Meinung vertreten oder doch die anderen? Ich weiß zwar nicht ob ich rechtgeleitet bin, doch werde ich dereinst vor Gott zumindest nicht für blindes Nachfolgen belangt werden können.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hikma &#8211; Weisheit</title>
		<link>https://meine-islam-reform.de/hikma-weisheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2018 16:49:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Die Ahadith]]></category>
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					<description><![CDATA[Der orthodoxe Islam bemüht sich innerhalb des Koran eine Rechtfertigung für die Sammlung der Ahadith als weitere Rechtsquelle zu finden. Ein Vers, der dabei häufig genutzt wird ist Sure 2 Vers 151: Wir haben ja auch einen Gesandten aus euren eigenen Reihen unter euch auftreten lassen, der euch unsere Verse verliest, euch von der Unreinheit &#8230; <a href="https://meine-islam-reform.de/hikma-weisheit/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Hikma &#8211; Weisheit</span> weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der orthodoxe Islam bemüht sich innerhalb des Koran eine Rechtfertigung für die Sammlung der Ahadith als weitere Rechtsquelle zu finden. Ein Vers, der dabei häufig genutzt wird ist Sure 2 Vers 151:</p>
<blockquote><p><b>Wir haben ja auch einen Gesandten aus euren eigenen Reihen unter euch auftreten lassen, der euch unsere Verse verliest, euch von der Unreinheit des Heidentums) läutert, euch die Schrift und die Weisheit lehrt und euch (überhaupt) lehrt, was ihr (bisher) nicht wußtet.</b></p>
<p style="text-align: right;"><b>كما ارسلنا فيكم رسولا منكم يتلوا عليكم ءايتنا ويزكيكم ويعلمكم الكتب والحكمة ويعلمكم ما لم تكونوا تعلمون</b></p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;"><span id="more-581"></span></p>
<p><b> </b>Ausgehend von der Annahme, dass es sich bei der Schrift und der Weisheit um zwei unterschiedliche Dinge handelt, verstehen die meisten orthodoxen Muslime an dieser Stelle, dass die Schrift der Koran sei und die Weisheit die Sunna.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;">Diese Interpretation steht jedoch nicht im Einklang mit dem Koran.</p>
<p style="text-align: left;">Bereits die Annahme, dass es sich bei der Weisheit und der Schrift um zwei verschiedene Dinge handeln müsse ist reine Spekulation, wie sich aus Sure 17 Vers 39 ersehen lässt:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><b>Das ist (etwas) von dem, was dein Herr dir an Weisheit eingegeben hat. Setz nicht Gott einen anderen Gott zur Seite, damit du (schließlich) nicht der Hölle verfällst, getadelt und verworfen!</b></p>
<p style="text-align: right;"><b>ذلك مما اوحى اليك ربك من الحكمة ولا تجعل مع الله الها ءاخر فتلقى فى جهنم ملوما مدحورا</b></p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Es ist klar zu erkennen, dass es hier um den Koran geht und nicht um eine Offenbarung neben dem Koran. Insofern ist die Aussage, dass die Schrift und die Weisheit getrennt sein müssen eine Annahme für die man sich entscheiden kann, aber nicht muss. Ich persönlich erachte es als Blasphemie auf Grund von Vermutungen weitere Rechtsquellen einzuführen.</p>
<p style="text-align: left;">Natürlich bedeutet dies nicht, dass Weisheit nicht auch ohne eine Schrift offenbart werden könne. Der Koran enthält ein Beispiel dafür:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><b>Und wir haben doch (seinerzeit) dem Luqmaan die Weisheit gegeben (indem wir ihn aufforderten): Sei Allah dankbar! Wenn einer Allah dankbar ist, ist er es zu seinem eigenen Vorteil. Und wenn einer (ihm) undankbar ist (tut das Allah keinen Abbruch). Allah ist auf keinen angewiesen und des Lobes würdig. (31:12)</b></p>
<p style="text-align: right;"><b>ولقد ءاتينا لقمن الحكمة ان اشكر لله ومن يشكر فانما يشكر لنفسه ومن كفر فان الله غنى حميد</b></p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;"><b> </b></p>
<p style="text-align: left;">Luqmaan wird an dieser Stelle Weisheit gewährt. An keiner Stelle des Koran wird Luqmaan jedoch eine offenbarte Schrift nachgesagt.</p>
<p style="text-align: left;">Wir können aus den bislang angeführten Versen ableiten, dass Schrift und Weisheit sowohl identisch als auch verschiedenen voneinander sein können. Die orthodoxen Muslime sind &#8211; wie bereits erwähnt &#8211; der Ansicht, dass es sich dabei um zwei verschiedene Dinge handelt und die Weisheit in der Sunna das Propheten zu finden sei. Ich will an dieser Stelle dieser Annahme zustimmen und sie konsequent zu enden denken.</p>
<p style="text-align: left;">Der Prophet erhielt also zwei verschiedene Dinge, den Koran und die Weisheit. Dazu möchte ich einige Fragen formulieren.</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><u>1. Hat der Prophet ausschließlich Kraft der ihm gegebenen Weisheit gehandelt?</u></p>
<p style="text-align: left;">Der Koran sagt dazu:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><b>Prophet! Warum erklärst du denn im Bestreben, deine Gattinnen zufriedenzustellen, für verboten, was Gott dir erlaubt hat? (Mit deinem Enthaltungsschwur hast du Unrecht getan.) Aber Gott ist barmherzig und bereit zu vergeben. (66:1)</b></p>
<p style="text-align: right;"><b>يايها النبى لم تحرم ما احل الله لك تبتغى مرضات ازوجك والله غفور رحيم</b></p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Ganz offensichtlich ist Gott mit dem Verhalten des Propheten unzufrieden. Es ist nicht vorstellbar, dass Muhammad hier Kraft der ihm gegebenen Weisheit gehandelt hat, da seine Handlung in den Augen Gottes falsch war. Zwei Antworten sind denkbar:</p>
<ol>
<li>Die Weisheit ist temporärer Natur, also nicht permanent verfügbar.</li>
<li>Die Weisheit basiert nicht auf einer direkten Führung sondern stellt weniger eine Verhaltensweise als viel mehr eine Herangehensweise dar.</li>
</ol>
<p>Egal wie man ich entscheidet. Tatsache ist, dass man aus den Handlungen des Propheten nicht herauslesen kann, ob diese auf der genannten Weisheit basieren oder nicht. Mit der Befolgung der Sunna setzt man jedoch eine allgegenwärtige Weisheit voraus. Die steht im Widerspruch zum Koran.</p>
<p>Die Sunnah kann folglich keine verbindliche Rechtsquelle sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><u>2. Ist dies von Gott gegebene Weisheit als Rechtsquelle notwendig?</u></p>
<p>Der Koran lehrt in Sure 4 Vers 54:</p>
<blockquote><p><b>Oder beneiden sie etwa die Leute wegen dessen, was Allah ihnen von seiner Huld gegeben hat? (Dabei haben ihre eigenen Vorfahren in gleicher Weise Allahs Huld erfahren.) Wir haben (doch früher) der Sippe Abrahams die Schrift und die Weisheit gegeben und ihnen gewaltige Herrschaft verliehen.</b></p>
<p style="text-align: right;"><b>ام يحسدون الناس على ما ءاتىهم الله من فضله فقد ءاتينا ءال ابرهيم الكتب والحكمة وءاتينهم ملكا عظيما</b></p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Die Sippe Abrahams erhielt die Schrift und die Weisheit. Ausgehend von der Annahme, dass die Schrift und die Weisheit verschiedene Dinge seien stellt sich die Frage, was die Schrift und die Weisheit an dieser Stelle sind. Analog zum Koran muss es sich bei der Schrift um eine Offenbarungsschrift handeln. Bei der Sippe Abrahams handelt es sich offensichtlich um die Juden. Laut Koran erhielten diese die Thora. Die Weisheit hingegen findet keine Entsprechung in Überlieferungen der Juden. Es gibt keine Sammlungen mit Handlungen von Moses, Abraham, Isaak, Ismael und den anderen. Es gibt nur die Thora.</p>
<p style="text-align: left;">Es ergeben sich zwei Möglichkeiten:</p>
<ol>
<li>Die Weisheit hat nicht den gleichen Stellenwert wie die Schrift.</li>
<li>Die Juden waren nicht in der Lage zu begreifen, wie wichtig die Sunna der Sippe Abrahams ist und haben es versäumt diese zu bewahren.</li>
</ol>
<p>Jedenfalls werden die Juden an keiner Stelle einer Verfälschung der Weisheit bezichtigt. Ihnen wird nur eine Verdrehung der Schrift zur Last gelegt.</p>
<p>Die Sunna ist folglich als Rechtsquelle nicht notwendig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><u>3. Ist die Weisheit wie auch die Prophetenschaft begrenzter Natur?</u></p>
<p>Der Koran erklärt, dass Muhammad der letzte Prophet sei, d.h. dass es nach ihm und damit nach dem Koran keine weiteren Offenbarungsschriften geben wird, da diese an die Existenz eines Propheten geknüpft sind. Was sagt der Koran zur Weisheit?</p>
<blockquote><p><b>Er gibt die Weisheit, wem er will. Und wer die Weisheit erhält, erhält (damit) viel Gutes. Aber nur diejenigen, die Verstand haben, lassen sich mahnen. (2:269)</b></p>
<p style="text-align: right;"><b>يوتى الحكمة من يشاء ومن يوت الحكمة فقد اوتى خيرا كثيرا وما يذكر الا اولوا الالبب</b></p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Die Weisheit kann folglich jeder Erlangen, niemand ist ausgeschlossen und sie endet auch nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt. Würde es also keinerlei Aufzeichnungen über die Sunnah geben, so würde dies für die Menschen keinerlei Rolle spielen, dass jeder Mensch vollkommen unabhängig von irgendwelchen Aufzeichnungen diese Weisheit von Gott erhalten kann.</p>
<p style="text-align: left;">Es besteht also keinerlei Notwendigkeit sich an eine Sunnah zu klammern, deren Inhalte nie wirklich authentifiziert werden können.</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><u><b>Fazit</b></u></p>
<p style="text-align: left;">Selbst wenn dem orthodoxen Dogma, dass die Weisheit mit der Sunna identisch sei, stattgegeben wird, lässt sich darauf keinerlei Relevanz für deren Aufbewahrung oder Befolgung ableiten. Dies aus drei Gründen:</p>
<ol>
<li>Muhammad handelte nicht immer der Weisheit entsprechend.</li>
<li>Die Juden kennen keine Weisheit, die jenseits der Schrift zu finden wäre und werden dennoch nicht dafür kritisiert.</li>
<li>Dies Weisheit ist nicht an Propheten gebunden. Jeder kann sie jeder Zeit erlangen.</li>
</ol>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fred&#8217;s Short Cake &#8211; Richard Voss &#8211; Übersetzt von Kerem A.</title>
		<link>https://meine-islam-reform.de/freds-short-cake-richard-voss-uebersetzt-von-kerem-a/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2018 16:47:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Die Ahadith]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gab mal ein Rezept für einen Schokokuchen. Ein Mann Namens Fred hatte es erfunden. Es hatte vier Zutaten: Zucker, Mehl, Butter und Wasser. Fred lehrte das Rezept vielen Leuten vom Dorf Narn. Die narnischen Köche waren entzückt. Fred sagte, dass sie es so machen könnten, wie sie es mochten, solange sie darauf achteten, dass &#8230; <a href="https://meine-islam-reform.de/freds-short-cake-richard-voss-uebersetzt-von-kerem-a/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Fred&#8217;s Short Cake &#8211; Richard Voss &#8211; Übersetzt von Kerem A.</span> weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gab mal ein Rezept für einen Schokokuchen. Ein Mann Namens Fred hatte es erfunden. Es hatte vier Zutaten: <b><span style="color: #00cccc;">Zucker</span></b>, <b><span style="color: #00cccc;">Mehl</span></b>, <b><span style="color: #00cccc;">Butter</span></b> und <b><span style="color: #00cccc;">Wasser</span></b>. Fred lehrte das Rezept vielen Leuten vom Dorf Narn. Die narnischen Köche waren entzückt. Fred sagte, dass sie es so machen könnten, wie sie es mochten, solange sie darauf achteten, dass es gut schmeckt. In den nächsten mehreren Monaten entwickelten die narnischen Köche das Rezept weiter. Ziemlich schnell wurde Zimt routinemäßig hinzugefügt, so dass Ratschläge erteilt wurden, es immer zu benutzen. Später wurde Ingwer-Puder hinzugefügt und die Neuen mussten lernen, das auch hinzuzufügen. Schließlich bestand das einzige, für die Narnier akzeptable Rezept aus Zucker, Puder, Butter, Wasser, Zimt, Ingwer-Puder, Salz, Maisstärke, Hafermehl, Vanille, gepulverte Birnen und Rapsöl. Die Köche hielten das komplexe Rezept ein, als wäre es religiös, ohne davon abzuweichen. Sie begannen sogar diejenigen zu polemisieren, die Zimt oder gepulverte Birnen vergassen hinzuzufügen. Der Narnian Kongress wurde berufen um Gesetze zu erteilen, die verbieten, vom so genannten &#8222;<b><span style="color: #ff00ff;">Fred&#8217;s shortcake Rezept</span></b>&#8220; abzuweichen. Bald wurden Personen eingesperrt, die den Großen Fred nicht respektiert haben sollen (dessen Name nicht mehr ohne die folgenden Wörter gesagt werden durfte: &#8222;möge sein Shortcake für immer leben&#8220;).</p>
<p><span id="more-579"></span></p>
<p>Eines Tages kam ein sehr alter Fred zurück. Niemand erkannte ihn. Er ging in einen Kaffeeladen, wo &#8222;<b><span style="color: #ff00ff;">Fred&#8217;s shortcake</span></b>&#8220; auf der Menüliste stand. Er bestellte den Kuchen und er war köstlich. Er wollte mehr davon. Danach fragte er nach dem Namen &#8212; &#8222;<b><span style="color: #ff00ff;">Fred&#8217;s shortcake</span></b>&#8222;. Der Koch fuhr den sehr alten Fred an, dass er die Details von &#8222;<b><span style="color: #ff00ff;">Fred&#8217;s shortcake</span></b>&#8220; nicht wisse. Er erklärte ungeduldig, dass niemand solche Dinge hinterfragen sollte. &#8222;Es gibt nur einen Weg, den Kuchen zu machen!&#8220; erklärte der Koch, bereits rot angelaufen. Fred erwiderte so ruhig wie er nur konnte: &#8222;Geschätzter Herr, der Kuchen ist ganz einfach zu machen. Man nimmt nur <b><span style="color: #00cccc;">Zucker</span></b>, <b><span style="color: #00cccc;">Mehl</span></b>, <b><span style="color: #00cccc;">Butter</span></b> und <b><span style="color: #00cccc;">Wasser</span></b>. Danach ist der Rest einem selbst überlassen, solange darauf acht gegeben wird, dass es gut schmeckt.&#8220;</p>
<p>Aber der Koch antwortete: &#8222;Nein! Ketzer! Es gibt nur einen Weg Freds Kuchen zu machen! Und hier ist es!&#8220; Er warf das Rezept in Freds Gesicht. Darauf stand: &#8222;Zucker, Mehl, Butter, Wasser –- mache es deliziös.&#8220; Fred schaute auf die Rückseite des Rezeptes und las: &#8222;Dieses Rezept ist vollständig detailliert.&#8220; Fred verstand nicht. Er fragte nach: &#8222;Wo steht, dass all die anderen Zutaten hinzuzufügen sind?&#8220; Der Koch antwortete, immer röter werdend, &#8222;Genau hier!&#8220; und zeigte auf den Satz: &#8222;Mache es deliziös.&#8220; (Es gab hunderte von Deutungen dieses mystischen Satzes und mehrere Zitate, die dem Großen Fred zugeschrieben wurden, welche detaillierte Hinweise über die Phrase gaben, welche alle in neun Bänden mit der Überschrift &#8222;Die Aussprüche von Fred&#8220; zusammengestellt wurden, doch all dies dem alten Mann zu erklären, würde zu viel Zeit beanspruchen, also ließ es der Koch sein.)</p>
<p>Fred fragte schließlich: &#8222;Was wäre denn, wenn du es nur mit Zucker, Mehl, Butter und Wasser machst und danach das hinzufügst, was dir gefällt, solange es gut schmeckt? Auf der Rückseite des Papiers steht doch, dass das Rezept &#8222;vollständig detailliert&#8220; sei. Wieso musst du darauf bestehen, all diese anderen Dinge hinzuzufügen, ohne jegliche Unterschiede zu erlauben? Geschätzter Herr, ich denke, die ursprüngliche Idee war es, es ihnen einfach zu machen und es ihnen zu ermöglichen, das hinzuzufügen, was sie selbst mochten, so lange es gut schmeckte.&#8220; Der Koch versuchte seine Gelassenheit wiederzugewinnen. &#8222;Dieser alte Mann muss von außerhalb sein&#8220;, dachte er sich. Der Koch antwortete, jetzt geduldiger, da sein Vertrauen wieder stieg, &#8222;Dummer alter Mann, kannst du nicht sehen? Das Rezept ist NICHT vollständig detailliert! Wenn es so wäre, dann würde es uns AUCH sagen, was mit dem Zimt, dem Ingwer-Puder, dem Salz, der Maisstärke, dem Hafermehl, der Vanille, den gepulverten Birnen und dem Rapsöl zu tun ist!&#8220;</p>
<p>Fred wurde schließlich eingekerkert, weil er das Rezept hinterfragt hatte, und weil er sogar tatsächlich behauptet hatte, dass er in Wirklichkeit Fred selbst sei. Jeder wusste doch, dass der Große Fred (möge sein Shortcake für immer leben) NIE sein eigenes Rezept hinterfragen würde!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p>Quelle: <a href="http://alrahman.de/hadith-und-sunna/freds-short-cake" target="_blank" rel="noopener">http://alrahman.de/hadith-und-sunna/freds-short-cake</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erklärte der Prophet den Koran?</title>
		<link>https://meine-islam-reform.de/erklaerte-der-prophet-den-koran/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2018 16:46:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Die Ahadith]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://meine-islam-reform.de/wp/?p=577</guid>

					<description><![CDATA[Um die Existenz von Ahadith zu rechtfertigen wird oftmals behauptet, diese würden uns überliefern, wie der Koran zu verstehen sei. Meist wird dies mit Koranversen untermauert, die man durchaus zwar so lesen kann, als habe der Prophet noch andere Dinge, als den Koran gelehrt bzw. als habe er den Koran erläutert. Diese Verse sind jedoch &#8230; <a href="https://meine-islam-reform.de/erklaerte-der-prophet-den-koran/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Erklärte der Prophet den Koran?</span> weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Um die Existenz von Ahadith zu rechtfertigen wird oftmals behauptet, diese würden uns überliefern, wie der Koran zu verstehen sei. Meist wird dies mit Koranversen untermauert, die man durchaus zwar so lesen kann, als habe der Prophet noch andere Dinge, als den Koran gelehrt bzw. als habe er den Koran erläutert. Diese Verse sind jedoch allesamt in dieser Hinsicht nicht eindeutig.</p>
<p>Heute will ich jedoch nicht darlegen, wieso diese Verse nicht eindeutig sind, sondern will einmal diese Ansicht der Anhänger der Ahadith konsequent bis zum Ende führen.</p>
<p><span id="more-577"></span></p>
<p>Dazu habe ich mir einen Vers ausgesucht, der in seinem Verständis ohne weitere Koranverse mehrdeutig ist:</p>
<blockquote><p><b>Und verrichte das Gebet an beiden Enden des Tages und in Stunden der Nacht. Die guten Taten lassen die bösen Taten vergehen. Das ist eine Ermahnung für diejenigen, die (Allahs) gedenken.  (11/114)</b></p>
<p style="text-align: right;"><b>واقم الصلوة طرفى النهار وزلفا من اليل ان الحسنت يذهبن السيات ذلك ذكرى للذكرين</b></p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Auf Grund der arabischen Sprache ist dieser Vers sehr unterschiedlich zu verstehen, so dass man ohne Hinzunahme weiterer Aussagen zu keinem eindeutigen Ergebnis kommen kann. Dies stellte ich fest, als ich begann einen Artikel über das Gebet im Koran zu verfassen. Dabei beschäftigte ich mich auch mit den klassischen Ansichten zu diesem Vers. Bei Ibn Kathir ist zu lesen:</p>
<blockquote><p><i>`Ali bin Abi Talhah reported that Ibn `Abbas said,</i></p>
<p dir="rtl"><i><span style="font-family: Traditional Arabic;">﴿وَأَقِمِ الصَّلَوةَ طَرَفَىِ النَّهَارِ﴾</span></i></p>
<p><i>(And perform the Salah, at the two ends of the day) &#8222;This is referring to the morning prayer (Subh) and the evening prayer (Maghrib).&#8220; The same was said by Al-Hasan and `Abdur-Rahman bin Zayd bin Aslam. In one narration reported by Qatadah, Ad-Dahhak and others, Al-Hasan said, &#8222;It means the morning prayer (Subh) and the late afternoon prayer (`Asr).&#8220; Mujahid said, &#8222;It is the morning prayer at the beginning of the day and the noon prayer (Zuhr) and late afternoon prayer (`Asr) at the end of the day.&#8220; This was also said by Muhammad bin Ka`b Al-Qurazi and Ad-Dahhak in one narration from him.</i></p>
<p dir="rtl"><i><span style="font-family: Traditional Arabic;">﴿وَزُلَفاً مِّنَ الَّيْلِ﴾</span></i></p>
<p><i>(and in some hours of the night.) Ibn `Abbas, Mujahid, Al-Hasan and others said, &#8222;This means the night prayer (`Isha&#8216;).&#8220; Ibn Al-Mubarak reported from Mubarak bin Fadalah that Al-Hasan said,</i></p>
<p dir="rtl"><i><span style="font-family: Traditional Arabic;">﴿وَزُلَفاً مِّنَ الَّيْلِ﴾</span></i></p>
<p><i>(and in some hours of the night.) &#8222;This means the evening (Maghrib) and late night (`Isha&#8216;) prayers. The Messenger of Allah said,</i></p>
<p dir="rtl"><i><span style="font-family: Traditional Arabic;">«هُمَا زُلَفَا اللَّيْلِ: الْمَغْرِبُ وَالْعِشَاء»</span></i></p>
<p><i>(They are the approach of the night: Maghrib and `Isha&#8216;.) The same was said by Mujahid, Muhammad bin Ka`b, Qatadah and Ad-Dahhak (that this means the Maghrib and `Isha&#8216; prayers). It should be noted that this verse was revealed before the five daily prayers were made obligatory during the night of Isra&#8216; (the Prophet&#8217;s night journey to Jerusalem). At that time there were only two obligatory prayers: a prayer before sunrise and a prayer before sunset. During the late night another prayer (Tahajjud) was also made obligatory upon the Prophet and his nation. Later, this obligation was abrogated for his nation and remained obligatory upon him . Finally, this obligation was abrogated for the Prophet as well, according to one opinion. Allah knows best.</i></p>
<p>Quelle:<br />
<a href="http://www.qtafsir.com/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=2873&amp;Itemid=66" target="_blank" rel="noopener">http://www.qtafsir.com/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=2873&amp;Itemid=66</a></p></blockquote>
<p>Können Sie sich nun eine eindeutige Meinung auf Grund dieser Angaben bilden? Dabei müsste man ja annehmen, dass bei einer der fünf Säulen der Prophet alles explizit und eindeutig erläutert hätte, doch niemand ist in der Lage diese Verse eindeutig den korrekten Gebetszeiten zuzuordnen. Wir finden die Aussage es ginge um Morgen und Abendgebet, dann Morgengebet und Nachmittagsgebet, dann wieder die Aussage es handle sich um Morgen-, Mittag- und Nachmittagsgebet.</p>
<p>Ferner handle es sich hier um Nachtgebet oder aber Nachtgebet und Abendgebet.</p>
<p>Das klingt alles nicht danach, als habe der Prophet hier irgendetwas erklärt sondern vielmehr so, als ob man da eine Überlieferung zu den Gebetszeiten genommen hat und dann versuchte diese mit dem Vers in Einklang zu bringen. Eine Erklärung eines Verses sieht da wohl anders aus.</p>
<p>Dies schlägt sich denn auch in moderneren Aussagen nieder:</p>
<blockquote style="text-align: left;"><p><i>Wenn sich die Nacht nähert. “Sulafun“, Plural und “Sulfa“, wörtlich „Annäherung“ bedeutet etwas, was nahe ist. Da das Arabische ähnlich dem Griechischen zusätzlich zum. Plural noch eine Dualform hat und hier der Plural benutzt wurde, muss vernünftigerweise angenommen werden, dass mindestens drei „Annäherungen der Nacht“ gemeint sind. Eine davon kann das Nachmittagsgebet sein, das zweite wäre dann Abendgebet, das Gebet unmittelbar nach dem Sonnenuntergang. Schließlich wäre dann Nachtgebet, das Gebet nach Eintritt der Dunkelheit, das dritte, wo wir uns Allah anvertrauen bevor wir schlafen. Dies sind die fünf Pflichtgebete im Islam. (Juusuf `Allii)</i></p>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
<p>Yusuf Ali scheint es also herzlich egal zu sein, was der Prophet laut In Kathir angeblich dazu sagte.<i> </i>Da scheint das Vertrauen in die eigenen Überlieferungen nicht übermäßig groß zu sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es ist jedenfalls nicht ersichtlich, dass der Prophet hier irgendetwas erklärt hätte, vielmehr scheint hier das große Rätselraten ausgebrochen zu sein und jeder Tradent hat eine andere Meinung &#8211; die natürlich in keinster Weise begründet worden wäre. Da fängt die Nacht beim einen schon mal Nachtmittags an, während beim anderen der Nachmittag wiederum mit der Nacht dann doch nichts zu tun hat. Singular wird zu Plural und Plural wird zu Dual während woanders Plural dafür sorgt, dass der Nachmittag dann doch wieder Nacht ist, was das Ende des Tages auf Mittag verschiebt. Man könnte meinen es sei nicht mal eindeutig bekannt gewesen, wann ein Tag im allgemeinen endet. Und natürlich schwebt das Damoklesschwert der Abrogation über allem!</p>
<p>Schwer vorstellbar, dass diese ganzen Überlieferungen authentisch sein sollen. Ich gehe davon aus, dass hier jemand mit viel Fantasie am Werk war.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Widerlegung der &#8222;Widerlegung gegen die Qurʾāniyyah!&#8220;</title>
		<link>https://meine-islam-reform.de/die-widerlegung-der-widerlegung-gegen-die-qur%ca%beaniyyah/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2018 16:45:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Die Ahadith]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://meine-islam-reform.de/wp/?p=575</guid>

					<description><![CDATA[Auf der folgenden Seite findet man einen Versuch der Ahlu-Sunna die sogenannten Quraniten zu widerlegen: http://www.ahlu-sunnah.com/threads/35914-Widerlegung-gegen-die-Qur%CA%BE%C4%81niyyah! Dabei werden keine neuen Argumente vorgelegt, sondern es wird alter Wein in neuen Schläuchen präsentiert und dies für eine Widerlegung gehalten. Dabei verfängt der Autor sich jedoch in Zirkelschlüssen und kommt zu Schlussflogerungen auf Grund falscher Informationen. Dies will &#8230; <a href="https://meine-islam-reform.de/die-widerlegung-der-widerlegung-gegen-die-qur%ca%beaniyyah/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Die Widerlegung der &#8222;Widerlegung gegen die Qurʾāniyyah!&#8220;</span> weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: small;">Auf der folgenden Seite findet man einen Versuch der Ahlu-Sunna die sogenannten Quraniten zu widerlegen: <a href="http://www.ahlu-sunnah.com/threads/35914-Widerlegung-gegen-die-Qur%CA%BE%C4%81niyyah!" target="_blank" rel="noopener">http://www.ahlu-sunnah.com/threads/35914-Widerlegung-gegen-die-Qur%CA%BE%C4%81niyyah</a>! Dabei werden keine neuen Argumente vorgelegt, sondern es wird alter Wein in neuen Schläuchen präsentiert und dies für eine Widerlegung gehalten. Dabei verfängt der Autor sich jedoch in Zirkelschlüssen und kommt zu Schlussflogerungen auf Grund falscher Informationen. Dies will im folgenden kurz darlegen.</span></p>
<blockquote><p><span style="font-size: small;"> </span></p></blockquote>
<p><span id="more-575"></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><b>Unter 1</b> behauptet der Autor, dass es sich bei der Lehre nur dem Koran zu folgen um eine Erscheinung des 19. Jahrhunderts handeln würde. Dies ist jedoch falsch. Schriftliche Belege für eine solche Sichtweise kann man bereits in den Ahadith finden, wobei Sunniten natürlich diese Ahadith vollkommen anders deuten, als Quraniten. Aber auch zu Lebzeiten al-Shafis muss es diese Meinung gegeben haben, sonst hätte er kein Buch zu diesem Thema verfasst. Nähere Informationen dazu sowie eine Übersetzung des Buches findet sich hier: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0230605354?ie=UTF8&amp;tag=ahmadskleines-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0230605354" target="_blank" rel="noopener">http://www.amazon.de/gp/product/0230605354?ie=UTF8&amp;tag=ahmadskleines-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0230605354</a></span></p>
<blockquote><p><span style="font-size: small;"> </span></p></blockquote>
<p><span style="font-size: small;">Der Autor hat sich an dieser Stelle schlicht nicht richtig informiert.</span></p>
<blockquote><p><span style="font-size: small;"> </span></p></blockquote>
<p><span style="font-size: small;"><b>Unter 2</b> schreibt der Autor über die Gefahr der eigenen Interpretation des Koran. Dazu ist zu sagen, dass diese Gefahr immer gegeben ist. Unabhängig davon, ob man nun die Ahadith in seine Überlegungen miteinbezieht oder nicht. Das werden wir unter Punkt drei sehen, wo der Autor für seine Sichtweise Koranverse anführt, die er nach belieben selbst interpretiert, damit am Ende dann der in seinen Augen notwendige Zwang zur Befolgung der Ahadith entsteht.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Der Autor versucht des weiteren mit einigen Beispielen zu punkten. So stellt er die These auf, die Quraniten würden die Ansicht vertreten Homosexualität sei nicht verboten. Diese Aussage trifft zunächst einmal nicht auf alle Quraniten zu. Des weiteren gibt er die Argumentation derjenigen, die diese Meinung haben falsch wieder &#8211; offenbar um diese Meinung zu diskreditieren. Wer sich mit der kompletten Herleitung dieser Sichtweise beschäftigen will: <a href="index.php/artikel/34-koran/47-homokoran.html" target="_blank" rel="noopener">http://meine-islam-reform.de/index.php/artikel/34-koran/47-homokoran.html</a></span></p>
<p><span style="font-size: small;">Als nächstes wendet er sich den Bekleidungsregeln zu. Auch hier ignoriert er die komplette Argumentation:<a href="index.php/artikel/fiqh/336-hijabkoran.html" target="_blank" rel="noopener"> http://meine-islam-reform.de/index.php/artikel/fiqh/336-hijabkoran.html</a></span></p>
<p><span style="font-size: small;">Es ist unsinnig Meinungen widerlegen zu wollen, indem man Koranverse anführt, die doch ebenfalls für diese Meinung genutzt wurden.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Als weiteren Punkt greift er die Höhe der Zakat auf und behauptet, da es keine konkrete Höhe für Zakat gäbe dürfe jeder so viel Zahlen, wie er wolle. Auch hier hat er sich offenbar nicht mit der quranitischen Sichtweise auseinandergesetzt: <a href="index.php/artikel/fiqh/354-zakat.html" target="_blank" rel="noopener">http://meine-islam-reform.de/index.php/artikel/fiqh/354-zakat.html</a></span></p>
<blockquote><p><span style="font-size: small;"> </span></p></blockquote>
<p><span style="font-size: small;"><b>Unter 3</b> kommen wir nun zum eigentlichen Kernpunkt. Der Autor versucht etliche Koranverse so zu interpretieren, dass sie seinem Gusto entsprechen. Er führt die üblichen Verse an und scheut sich auch nicht davor 59/7 zu nennen, obwohl sich dieser auf Beuteverteilung bezieht und nicht auf Rechtslehren. Detaillierte Widerlegungen zu allen genannten Versen findet man hier:</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><a href="index.php/artikel/fremdtexte/408-hadithe-der-feind-im-inneren.html" target="_blank" rel="noopener">http://meine-islam-reform.de/index.php/artikel/fremdtexte/408-hadithe-der-feind-im-inneren.html</a></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><a href="index.php/artikel/allgemein/358-gesandtenfolgen.html" target="_blank" rel="noopener">http://meine-islam-reform.de/index.php/artikel/allgemein/358-gesandtenfolgen.html</a></span></p>
<p><span style="font-size: small;">Leider greift der Autor nur eines der Gegenargumente heraus um dies näher zu bearbeiten:</span></p>
<blockquote><p><span style="font-size: small;">Man muss hier anmerken, dass die Qurʾāniyyah behaupten, dass man den Gesandten Allāhs, Allāhs Segen und Heil auf ihm, durch das Befolgen des Qurʾāns gehorchen soll. Dies lässt sich jedoch sehr leicht widerlegen. Wenn man nur den Qurʾān befolgen sollte, dann würde es ausreichen, wenn in den Versen des Qurʾān stehen würde: &#8222;Gehorcht Allāh&#8220;; jedoch ist dies nicht der Fall. Im Qurʾān steht: &#8222;Gehorcht Allāh und seinem Gesandten&#8220;.<br />
Wie können wir denn den Gesandten gehorchen, wenn er tot ist?? Logischerweise ist dies nur möglich durch schriftliche Überlieferungen des Propheten; also durch die Sunnah. </span></p></blockquote>
<p><span style="font-size: small;">Da der Gesandte auch ein weltlicher Führer war ist es nur logisch, dass man auch seinen Anweisungen folge leisten soll. Dies macht diese Anweisungen aber eben zu keinem Bestandteil des Islam. Wenn der Prophet nun aber tot ist, so macht er auch keine Anweisungen mehr und folglich gibt es da nichts zu befolgen. Nun meint der Autor, dass man ja noch die alten Befehle befolgen könnte, die man dann natürlich erst aufschreiben musste, sammeln musste, prüfen musste, damit dann ca. 200 Jahre später überhaupt erst einmal ein Textkorpus zur Interpretation der richtigen Verhaltensweise vorliegt. Um es nochmals zu raffen: laut dem Autor verfährt Allah dergestalt, dass er ein Buch sendet, welches bereits zu Lebzeiten des Propheten schriftlich vorlag, dessen Endredaktion bereits von den rechtgeleiteten Kalifen vorgenommen wurde (laut den entsprechenden Überlieferungen) und dann lässt Allah es zu, dass man erst noch 200 Jahre wartet, bis die übrigen Anweisungen von findigen Gelehrten überprüft und katalogisiert wurden. Laut dem Koran wurde die Religion des Islam bereits zu Lebzeiten des Propheten vollendet, laut dem Autor hätte es dann aber erst noch 200 Jahre gedauert, bis das ganze wirklich vollständig vorlag. Eine absurde These. Doch bleiben wir beim Wortlaut: dem Gesandten folgen bedeutet nicht dem zu folgen was andere behaupten, was er Gesandte gesagt haben soll. Die Argumentation entlarvt sich im folgenden selbst. Der Autor schreibt:</span></p>
<blockquote><p><span style="font-size: small;">Nehmen wir einmal an, ein Vater sagt zu seinem Kind: Höre auf mich und auf deinem Großvater und nehme dir ein Beispiel an uns. Für das Kind wäre dann klar, dass es darauf hören soll, was der Vater und was der Großvater ihm vorschreibt und dass es in bestimmten Situationen genauso handeln soll. Das Kind würde in so einem Fall niemals auf die Idee kommen, zu sagen, dass es reicht, wenn es auf seinem Vater hört.</p>
<p>Doch genau dies tun die Qurʾāniyyah, indem sie sagen, dass der Qurʾān reicht, obwohl im Qurʾān klar und deutlich steht &#8222;Gehorcht Allāh und seinem Gesandten&#8220;. Würden die Qurʾāniyyah dann die Behauptung bringen, dass der Prophet schon gestorben ist, so muss gesagt sein, dass der Qurʾān für immer gültig ist und dementsprechend die Verse immer noch gültig sind!!</p>
<p>Was würde denn in so einem Fall das Kind tun? Das Kind würde seinen Vater fragen, wie es auf seinem Großvater hören soll und wie er sich ein Beispiel an ihn nehmen soll, wenn er bereits verstorben ist und man stelle sich vor, es gäbe Tagebücher von seinem Großvater. Selbstverständlich würde das Kind in so einem Fall die Tagebücher des Großvaters lesen, um zu schauen, wie sein Großvater gelebt hat, damit es sich ein Beispiel daran nehmen kann. Das Kind würde niemals auf die Idee kommen zu sagen, dass die Tagebücher gefälscht sein können. </span></p></blockquote>
<p><span style="font-size: small;">Genau das ist der Punkt: gäbe es Tagebücher dann gäbe es diese Diskussion nicht. Es gibt aber keine Tagebücher des Propheten. Nichts hat der Prophet schriftlich hinterlassen. Überlegen Sie einmal selbst, wie die Geschichte ausginge, wenn der Großvater nichts hinterlassen hätte, aber Jahre später Gelehrte des Großvaters auftauchen würden, die behaupten, sie hätten sich aufgemacht und alle möglichen Personen, die den Großvater mal gehört hätten befragt und die Ergebnisse analysiert, zusammengefasst und die Quellen auf Authenzität geprüft. Stellen Sie sich ferner vor im Abschluss findet der Junge dann folgendes:</span></p>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="font-size: small;">Sahih Muslim Buch 41, Nummer 7005:</span></p>
<blockquote style="padding-left: 60px;"><p><span style="font-size: small;"><i>Ibn Umar reported that Allah&#8217;s Messenger (may peace be upon him). made a mention of Dajjil in the presence of the people and said: Allah is not one-eyed and behold that <u>Dajjal is blind of the right eye</u> and his eye would be like a floating grape.</i><i> </i></span></p></blockquote>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="font-size: small;">In Buch 41, Nummer 7010 heißt es hingegen:</span></p>
<blockquote>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="font-size: small;"><i>Hudhalfa reported that Allah&#8217;s Messenger (may peace be upon him) said: <u>Dajjal is blind of left eye</u> with thick hair and there would be a garden and fire with him and his fire would be a garden and his garden would be fire.</i></span></p>
</blockquote>
<p><span style="font-size: small;">Was würde der Junge dann wohl tun? Natürlich würde er die Gelehrten freundlich nach draußen bitten&#8230;</span></p>
<p><span style="font-size: small;"> </span></p>
<p><span style="font-size: small;">Zu <b>Punkt 4</b> gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, außer dass es natürlich auf der Hand liegt, dass man auch mit den Quellen dessen arbeitet, den man kritisiert, damit diesem klar wird, dass sogar seine Quellen auf die Tatsache hindeuten, dass mit den Überlieferungen etwas nicht so ganz stimmt. an der Stelle dann einen Gelehrten zu zitieren, der an diese Überlieferungen glaubt ist dann jedoch wiederum ein Zirkelschluss. Damit kann man alles belegen. Die Bibel hat recht, weil der Theologe das sagt.</span></p>
<blockquote><p><span style="font-size: small;">Die Qurʾ<span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;">ā</span></span>niyyah nehmen des Weiteren folgenden Ausspruch des Propheten, als Beweis gegen uns:</p>
<p><b>&#8222;Ich hinterlasse euch das, woran ihr festhalten sollt: Das Buch Gottes.&#8220;<br />
(Muslim, Abū Dāwūd)</p>
<p></b>Wieder frage ich mich, aus welchem Grund sie Beweise aus unseren Quellen nehmen, um uns zu widerlegen? Wenn doch die aḥādīth sowieso &#8222;falsch&#8220; sind, wieso nehmen sie diese dann, um uns zu widerlegen?</p>
<p>Ich führe nun einmal folgenden Ḥadīth an:</p>
<p><b>&#8222;Wer Abneigung gegen meine Sunnah hat, gehört nicht zu mir&#8220; (al-Bukhārī, Muslim)</p>
<p></b>Kein Mensch der Welt würde behaupten, dass man nur der Sunnah folgen soll, wenn er diesen Ḥadīth liest! Denn nur weil in diesem Ḥadīth die Rede davon ist, dass man die Sunnah nicht ablehnen darf, bedeutet dies noch lange nicht, dass man nur der Sunnah befolgen soll und nicht den Qurʾ <span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;">ā</span></span>n.</p>
<p>Genauso ist es mit dem anderen Ḥadīth, wo es heißt, dass man an dem Buch Gottes festhalten soll. Würde dieser Ḥadīth bedeuten, dass man der Sunnah nicht folgen darf, dann hätte doch der Prophet, Allāhs Segen und Heil auf ihm, sagen können: &#8222;Ich hinterlasse euch das, woran ihr <b>einzig und allein</b> festhalten sollt!&#8220; Doch dies ist nicht der Fall. Aus diesem Grund kann dieser Ḥadīth nicht als Beweis gegen uns genommen werden! </span></p></blockquote>
<p><span style="font-size: small;">Auch hier geht dem Autor vollständig das Verständnis für die Thematik ab oder er führt bewusst in die Irre. Hätte er sich nämlich mit der Argumentation beschäftigt, so hätte er bemerkt, dass dieser Hadith im Zusammenhang mit zwei weiteren Ahadith steht. Ich zitiere hier die Passage aus dem entsprechenden Artikel:</span></p>
<blockquote>
<blockquote><p><span style="font-size: small;"><b>1. Version:</b> <span style="color: #800000;">Ich hinterlasse euch das Buch Gottes und meine Angehörigen (Ahl Al-Bayt).</span> Muslim 44/4, Nr. 2408; Ibn Hanbal 4/366; darimi 23/1, Nr. 3319.</span></p></blockquote>
<p><span style="font-size: small;"> Dies ist die Version, welche die Schiiten unterstützen und akzeptieren. </span></p>
<blockquote><p><span style="font-size: small;"><b>2. Version:</b> <span style="color: #800000;">Ich hinterlasse euch, woran ihr festhalten sollt, das Buch Gottes und meine Sunna.</span> Muwatta 46/3</span></p></blockquote>
<p><span style="font-size: small;"> Diese Version wird von den Sunniten angenommen. </span></p>
<blockquote><p><span style="font-size: small;"><b>3. Version:</b> <span style="color: #008000;">Ich hinterlasse euch das, woran ihr festhalten sollt: Das BUCH GOTTES.</span> Muslim 15/19, Nr. 1218; Ibn Majah 25/84, Abu Dawud 11/56.</span></p></blockquote>
</blockquote>
<blockquote><p><span style="font-size: small;">Und NUR das Buch Gottes. Dies ist die EINZIGE Version, welche die wiederholte Nachricht bestätigt: Mohammed überlieferte NUR den Koran. Viele Sunniten und Schiiten wissen nicht einmal, dass DIESE Version überhaupt existiert. In Wirklichkeit wollen sie es nicht wissen. Die Wahrheit tut bekanntlich weh.</span></p></blockquote>
<p><span style="font-size: small;">Daraus leitet sich dann auch ab, wieso es sich bei dem Hadith um einen Ausschließlichkeitsanspruch handelt.</span></p>
<p><span style="font-size: small;"> </span></p>
<p><span style="font-size: small;">Unter<b> Punkt 5</b> vertritt der Autor die Meinung, dass im Koran stünde, dass der Prophet diesen erläutern würde:</span></p>
<blockquote><p><span style="font-size: small;">Die Qurʾ<span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;">ā</span></span>niyyah behaupten des Öfteren, dass der Qurʾ<span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;">ā</span></span>n keine weitere Erklärung benötigt, weil er vollständig ist.</p>
<p>Allāh, der Erhabene, sagt im Qurʾ <span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;">ā</span></span>n:</p>
<p><b><img decoding="async" style="vertical-align: middle;" src="http://www.ahlu-sunnah.com/images/misc/brace_left.png" alt="{" border="0" /><span style="color: darkred;">&#8222;Wir haben dir den Qurʾān </span><img decoding="async" style="vertical-align: middle;" src="http://www.ahlu-sunnah.com/images/misc/brace_right.png" alt="}" border="0" /></b> <img decoding="async" style="vertical-align: middle;" src="http://www.ahlu-sunnah.com/images/misc/brace_left.png" alt="{" border="0" /><span style="color: darkred;"><b>herabgesandt, damit du den Menschen erklärst, was ihnen herabgesandt wurde&#8220;. </b><br />
<b>(16:44)</b></span><img decoding="async" style="vertical-align: middle;" src="http://www.ahlu-sunnah.com/images/misc/brace_right.png" alt="}" border="0" /></p>
<p><b> </b><br />
Und Allāh, gepriesen und erhaben ist er, sagt im Qurʾ <span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;">ā</span></span>n:</p>
<p><b><img decoding="async" style="vertical-align: middle;" src="http://www.ahlu-sunnah.com/images/misc/brace_left.png" alt="{" border="0" /><span style="color: darkred;">&#8222;Er ist es, der zu den Analphabeten einen Gesandten (Muḥammad) aus ihrer Mitte geschickt hat, damit er ihnen Seine Verse vorträgt, sie erläutert und sie das Buch und die Weisheit lehrt; sie waren vordem im offensichtlichem Irrtum.&#8220; (62:2)</span><img decoding="async" style="vertical-align: middle;" src="http://www.ahlu-sunnah.com/images/misc/brace_right.png" alt="}" border="0" /></b></p>
<p>Wäre der Qurʾ <span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;">ā</span></span>n doch so verständlich, dass jeder Mensch ihn verstehen würde ohne die Hilfe von irgendjemanden, dann sollte man sich fragen, aus welchem Grund in der Sūra 16 Vers 44 und in Sura 62 Vers 2 steht, dass der Prophet, Allāhs Segen und Heil auf ihm, den Leuten den Qurʾ<span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;">ā</span></span>n bzw. die Verse aus dem Qurʾ<span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;">ā</span></span>n erklären soll. Hier muss wieder angemerkt werden, dass der Prophet nicht mehr lebt. Er kann uns den Qurʾ<span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;">ā</span></span>n also nur durch aufgeschriebene Aussprüche erklären; also durch die Sunnah.</span></p></blockquote>
<p><span style="font-size: small;">16/44 belegt nichts, denn man kann den Vers ebenso gut mit &#8222;verkünden&#8220; anstatt erklären übersetzen. Dies liegt daran, dass es sich bei dem Vers um den Begriff &#8222;litubeyyine&#8220; handelt, der einfach nur &#8222;sichtbar machen&#8220; bedeutet. Wie dieses &#8222;sichtbar machen&#8220; zu verstehen ist, ist eine Frage der Interpretation. Dies schlägt sich denn auch in verschiedenen Übersetzungen nieder:</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><b>Bialbayyinati waalzzuburiwaanzalna ilayka aldhdhikra <u>litubayyina</u> lilnnasima nuzzila ilayhim walaAAallahum yatafakkaruuna </b></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><b>Wir entsandten sie vor dir mit klaren Beweisen und den Büchern. Wir haben dir den Koran herabgesandt, damit du den Menschen die ihnen zugedachte Offenbarung <u>klar verkündest</u>, auf dass sie nachdenken mögen. </b>(Azhar)</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><b>(Wir haben sie) mit den klaren Beweisen (baiyinaat) und den Büchern (zubur) (gesandt). Und wir haben (nunmehr) die Mahnung zu dir hinabgesandt, damit du den Menschen <u>klarmachst</u>, was (früher) zu ihnen hinabgesandt worden ist, und damit sie vielleicht nachdenken würden.</b> (Paret)</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Mit 62/2 verhält es sich ähnlich:</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Er ist es, Der unter den Schriftunkundigen einen Gesandten von ihnen hat erstehen lassen, der ihnen Seine Zeichen verliest, <u>sie läutert</u> und sie das Buch und die Weisheit lehrt, obgleich sie sich ja zuvor in deutlichem Irrtum befanden -, <span style="color: #c0c0c0;">(Bubenheim)</span></p>
<p>Er ist es, Der zu den Analphabeten einen Gesandten aus ihrer Mitte geschickt hat, damit er ihnen Seine Verse vorträgt, <u>sie läutert</u> und sie das Buch und die Weisheit lehrt; sie waren vordem im offensichtlichen Irrtum. <span style="color: #c0c0c0;">(Azhar)</span></p>
<p>ER ist Derjenige, Der zu den Analphabeten einen Gesandten von ihnen schickte, der ihnen Seine Ayat vorträgt, <u>sie reinigt</u> und sie die Schrift und die Weisheit lehrt. Und sie waren vorher doch in einem eindeutigen Irregehen. <span style="color: #c0c0c0;">(Zaidan)</span></span></p>
<p><span style="font-size: small;">Er ist es, der unter den Heiden (fie l-ummieyiena) einen Gesandten aus ihren eigenen Reihen hat auftreten lassen, der ihnen seine Verse verliest, <u>sie (von der Unreinheit des Heidentums) läutert</u> und sie die Schrift und die Weisheit lehrt. &#8211; Früher befanden sie sich offensichtlich im Irrtum. &#8211; <span style="color: #c0c0c0;">(Paret)</span></p>
<p>Er ist es, Der unter den Analphabeten einen Gesandten aus ihrer Mitte erweckt hat, um ihnen Seine Verse zu verlesen und <u>sie zu reinigen</u> und sie die Schrift und die Weisheit zu lehren, obwohl sie sich zuvor in einem offenkundigen Irrtum befanden , <span style="color: #c0c0c0;">(Rasul)</span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><br />
Es findet sich also kein Beleg dafür, dass der Gesandte der Koran erläutern würde. Stattdessen tritt die Gefahr der Eigeninterpretation zum Vorschein. Ebenso verhält es sich mit den weiteren Versen, die der Autor anführt:</span></p>
<blockquote><p><span style="font-size: small;">In Sūra 16:43 sagt Allāh, der Erhabene:</p>
<p><b><img decoding="async" style="vertical-align: middle;" src="http://www.ahlu-sunnah.com/images/misc/brace_left.png" alt="{" border="0" /><span style="color: darkred;">&#8222;So fragt die Leute des Wissens&#8220;</span><img decoding="async" style="vertical-align: middle;" src="http://www.ahlu-sunnah.com/images/misc/brace_right.png" alt="}" border="0" /></b></p>
<p>Wieso sollen wir denn die Leute des Wissens befragen, wenn doch, wie die Qurʾ <span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;">ā</span></span>niyyah behaupten, jeder Mensch, ohne irgendwelche Erklärungen, den Qurʾ<span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;">ā</span></span>n verstehen kann?</span></p></blockquote>
<p><span style="font-size: small;">Ganz abgesehen davon, dass sich dieser Vers in einster Weise mit Koranexegese beschäftigt, sondern mit früheren Offenbarungen:</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Und vor dir entsandten Wir (auch) nur Männer, denen Wir die Offenbarung gegeben haben; so fragt die, welche die Ermahnung besitzen, <u>wenn ihr (etwas) nicht wisset.</u> <span style="color: #c0c0c0;">(Rasul)</span></span></p>
<p><span style="font-size: small;">Was sagen eigentlich sie sunnitischen Exegeten zu diesem Vers?</span></p>
<blockquote><p><span style="font-size: small;">Die Kenner der Thora und Evangeliums. (Al-Dschalalain)</span></p></blockquote>
<p><span style="font-size: small;">Folglich dreht sich der Vers auch aus sunnitischer Perspektive nicht um den Koran.</span></p>
<p><span style="font-size: small;"> </span></p>
<blockquote><p><span style="font-size: small;">Allāh sagt im Qurʾ<span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;">ā</span></span>n:</p>
<p><b><img decoding="async" style="vertical-align: middle;" src="http://www.ahlu-sunnah.com/images/misc/brace_left.png" alt="{" border="0" /><span style="color: darkred;">&#8222;Sie können gewiss nicht eher als Gläubige gelten, bis sie dich über ihre Streitfragen entscheiden lassen, deine Entscheidung willig annehmen und sich völlig fügen&#8220; (4:65)</span><img decoding="async" style="vertical-align: middle;" src="http://www.ahlu-sunnah.com/images/misc/brace_right.png" alt="}" border="0" /></b></p>
<p>Wenn doch der Qurʾ <span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;">ā</span></span>n keine weitere Erklärung benötigen würde und er angeblich vollständig wäre, wieso sagt Allāh dann im Qurʾ<span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;">ā</span></span>n, dass man bei Streitfragen den Gesandten Allāhs entscheiden lassen soll, ansonsten gilt man nicht als Gläubiger? Wieso soll man denn den Gesandten entscheiden lassen, wenn doch der Qurʾ<span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;">ā</span></span>n vollständig wäre und wie können wir eigentlich den Gesandten entscheiden lassen, wenn er doch tot ist?</p>
<p>Dies ist nur durch schriftliche Überlieferungen möglich; also durch die Sunnah. </span></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: small;">Natürlich ist er Gesandte eine größere Autorität. Insofern fungiert er auch als Richter bei Streitigkeiten. Was das mit Koranexegese zu tun haben soll erklärt der Autor leider nicht. Im übrigen kann man auch durch die Sunnah den Gesandten nicht direkt urteilen lassen. Nicht umsonst hat sich im innerislamischen Recht der Analogieschluss als weitere Rechtsquelle etabliert. Insofern sind die Ausführungen des Autors falsch und zeugen von wenig Kenntnis der Bestandteile des Fiqh. Wenn der Gesandte tot ist, dann kann er schlicht nicht richten. Das mag ein Problem für diejenigen sein, die der Ansicht sind, alle Gebote des Koran könnten immer angewandt werden. Dass der Koran jedoch etliche zeitgebundene Regeln enthält wird bei dieser Sichtweise jedoch ignoriert.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p><span style="font-size: small;">Allāh sagt im Qurʾ<span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;">ā</span></span>n:</p>
<p><b><img decoding="async" style="vertical-align: middle;" src="http://www.ahlu-sunnah.com/images/misc/brace_left.png" alt="{" border="0" /><span style="color: darkred;">&#8222;Allāhs Worte liegen in Wahrheit und Gerechtigkeit im (Qurʾān) </span><img decoding="async" style="vertical-align: middle;" src="http://www.ahlu-sunnah.com/images/misc/brace_right.png" alt="}" border="0" /></b> <img decoding="async" style="vertical-align: middle;" src="http://www.ahlu-sunnah.com/images/misc/brace_left.png" alt="{" border="0" /><span style="color: darkred;"><b>vollständig vor. Unveränderlich sind seine Worte. Er hört alles und weiß alles.&#8220; (6:115)</b></span><img decoding="async" style="vertical-align: middle;" src="http://www.ahlu-sunnah.com/images/misc/brace_right.png" alt="}" border="0" /></p>
<p>Diesen Vers verwenden die Qurʾ <span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;">ā</span></span>niyyah gegen uns, indem sie behaupten, dass Allāh sagt, dass der Qurʾ<span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;">ā</span></span>n vollständig ist und dass man aus diesem Grund nichts Anderes benötigt, als den Qurʾ<span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;">ā</span></span>n, weil er eben vollständig ist. Dies lässt sich jedoch wieder sehr leicht widerlegen. Hat denn irgendjemand das Gegenteil behauptet? Hat irgendjemand gesagt, dass der Qurʾ<span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;">ā</span></span>n nicht vollständig ist? NEIN.. subḥānallāh. Der Qurʾ<span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;">ā</span></span>n ist vollständig und dies bezweifelt kein aufrichtiger Muslim. Gemeint ist jedoch, dass der Qurʾ<span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;">ā</span></span>n als Buch an sich vollständig ist und dass im Qurʾ<span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;">ā</span></span>n nichts fehlt; d.h. Allāh, der Erhabene, wollte nicht, dass noch mehr im Qurʾ<span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;">ā</span></span>n steht und er wollte auch nicht, dass weniger im Qurʾ<span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;">ā</span></span>n steht. Diese Tatsache schließt aber noch lange nicht aus, dass man dennoch ein weiteres Buch benötigt, um den Islām richtig zu praktizieren.</p>
<p>Nehmen wir einmal ein Beispiel. Ein Autor schreibt ein Buch über die Tiermedizin. Er brauch beispielsweise 5 Jahre für die Veröffentlichung. Wenn er fertig ist, sagt er, dass das Buch vollständig ist. Bedeutet dies gleich, dass er sagt, dass man sich kein anderes Buch über die Tiermedizin kaufen soll? Und was ist, wenn ein anderer Autor ein Buch vefasst, welche als nähere Erklärung zu dem Buch des Autors dient? Würde dann irgendjemand auf die Idee kommen, dass man dies nicht benötigt, weil der andere Autor doch sagte, dass sein Buch vollständig ist? Nein..auf die Idee würde kein Mensch der Welt kommen, denn wenn etwas vollständig ist, so sagt dies nur aus, dass der Verfasser nicht mehr und nicht weniger wollte!</p>
<p>Somit ist die Argumentation der Qurʾ <span style="font-family: Arial;"><span style="font-family: Arial;">ā</span></span>niyyah hinfällig.</span></p></blockquote>
<p><span style="font-size: small;">Diese Argumentation ist in sich vollkommen absurd. Weder ist Gott ein beliebiger Autor, noch der Koran ein Buch über Tiermedizin. Viel sinnvoller wäre es zu überlegen, wie es sein kann, dass die Worte Allahs vollständig vorliegen, es aber Hadith Qudsi gibt, also Ahadith, die Gottesworte beinhalten sollen.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Aber der Autor sagt ganz richtig, dass der Autor des Buches nicht mehr wollte. Er wollte keine Ahadith, er wollte nur den Koran. Im Koran steht nicht &#8222;lernt die Sunnah&#8220;. Im Koran steht: &#8222;lernt den Koran&#8220;.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Ferner ist der Koran eine Rechtleitung. Wie kann der Koran eine Rechtleitung sein, wenn er unvollständig ist?<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: small;"> </span></p>
<p><span style="font-size: small;">Unter<b> Punkt 6</b> verweist der Autor auf Imam Al-Shafi und die Bedeutung des Begriffes Weisheit. Hierzu ein Link:</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><a href="index.php/artikel/ahadith/350-shafiexegese.html" target="_blank" rel="noopener">http://meine-islam-reform.de/index.php/artikel/ahadith/350-shafiexegese.html</a></span></p>
<p><span style="font-size: small;">Weder bezieht sich &#8222;Weisheit&#8220; auf etwas anderes, als den Koran, noch ist Al-Shafis Interpretation unumstritten, noch bedeutet &#8222;und&#8220; im Arabischen immer eine Erweiterung. An den Ausführungen des Autors zu diesem Thema ist eigentlich nichts richtig.</span></p>
<p><span style="font-size: small;"> </span></p>
<p><span style="font-size: small;"><b>Punkt 7</b> besteht aus Selbstbeweihräuscherung sunnitischer Gelehrter. Zahlreiche inhaltliche Widersprüche innerhalb der Ahadith belegen jedoch, dass die Methodik offenbar fehlerhaft ist:</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><a href="index.php/artikel/ahadith/interessante-ahadith.html" target="_blank" rel="noopener">http://meine-islam-reform.de/index.php/artikel/ahadith/interessante-ahadith.html</a></span></p>
<p><span style="font-size: small;">Aber natürlich hat der Autor recht, wenn er meint, dass auch der Koran gefälscht sein könnte. Das weiß man eben nicht und das ist auch nicht überprüfbar. Es ist eine Frage des Glaubens. allerdings wurde des Koran wesentlich früher schriftlich fixiert als die Ahadith. Insofern halte ich den Koran &#8211; zumal er keine Fehler enthält &#8211; für wesentlich authentischer, als die Ahadith, die sich teilweise sogar mit dem Koran nicht in Einklang bringen lassen.</span></p>
<p><a href="index.php/artikel/ahadith/63-problematik-der-ueberlieferungen-.html" target="_blank" rel="noopener">http://meine-islam-reform.de/index.php/artikel/ahadith/63-problematik-der-ueberlieferungen-.html</a></p>
<p><a href="index.php/artikel/ahadith/319-koranalleine.html" target="_blank" rel="noopener">http://meine-islam-reform.de/index.php/artikel/ahadith/319-koranalleine.html</a></p>
<p><a href="index.php/artikel/ahadith/381-donnerstagsunglueck.html" target="_blank" rel="noopener">http://meine-islam-reform.de/index.php/artikel/ahadith/381-donnerstagsunglueck.html</a></p>
<p><span style="font-size: small;"> </span></p>
<p><span style="font-size: small;">Die Punkte 8 und 9 benötigen keine Widerlegung, da sie bereits in den vorherigen Punkten behandelt wurden.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Auch dieser Autor war nicht in der Lage eindeutige Beweise vorzulegen, die bestätigen würden, dass die Sunnah des Propheten eine rechtliche Relevanz besitzen. Es wurden die üblichen Koranverse zitiert und die Behauptung aufgestellt, dass diese bedeuten würden, man würde die Verhaltensweise des Propheten außerhalb des Koran finden. Ferner geht der Autor nur auf einen Bruchteil der Gegenargumente ein. Diese sind in den Links in großer Zahl zu finden.<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: small;"> </span></p>
<p><span style="font-size: small;">Abschließend:</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><a href="http://www.alrahman.de/hadith-und-sunna/zuverlaessigkeit-der-ahadith" target="_blank" rel="noopener">http://www.alrahman.de/hadith-und-sunna/zuverlaessigkeit-der-ahadith</a></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><a href="index.php/artikel/fremdtexte/408-hadithe-der-feind-im-inneren.html" target="_blank" rel="noopener">http://meine-islam-reform.de/index.php/artikel/fremdtexte/408-hadithe-der-feind-im-inneren.html</a></span></p>
<blockquote><p><span style="font-size: small;"> </span></p></blockquote>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Verfälschung der Ahadith und die Stille Post  &#8211; Kerem Adigüzel</title>
		<link>https://meine-islam-reform.de/die-verfaelschung-der-ahadith-und-die-stille-post-kerem-adiguezel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2018 16:43:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Die Ahadith]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://meine-islam-reform.de/wp/?p=573</guid>

					<description><![CDATA[Ich suche Zuflucht bei Gott vor dem verfluchten Teufel, Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen Wir alle wissen, dass der GESAMTE Koran vollständig niedergeschrieben wurde, als der Prophet Mohammed starb. Wir wissen auch, dass er deutliche Anweisungen hinterlassen hat, was die Positionierung aller Suren und der Verse anbelangt. Was heute als Mohammeds Ahadith bezeichnet &#8230; <a href="https://meine-islam-reform.de/die-verfaelschung-der-ahadith-und-die-stille-post-kerem-adiguezel/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Die Verfälschung der Ahadith und die Stille Post  &#8211; Kerem Adigüzel</span> weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich suche Zuflucht bei Gott vor dem verfluchten Teufel,<br />
Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen</p>
<p>Wir alle wissen, dass der GESAMTE Koran vollständig niedergeschrieben wurde, als der Prophet Mohammed starb. Wir wissen auch, dass er deutliche Anweisungen hinterlassen hat, was die Positionierung aller Suren und der Verse anbelangt.</p>
<p>Was heute als Mohammeds Ahadith bezeichnet wird, wurde über zweihundert Jahren nach dem Tode des Propheten gesammelt, nach dem die vier geleiteten Kalifen vergangen waren, die die Niederschrift verbaten. Der Prophet Mohammed hatte selbst keine Ahnung von irgendwelchen Hadith-Büchern. Diese Bücher überlieferten mehr als einen Hadith, in denen der Prophet den Gläubigen befiehlt, NUR den Koran aufzuschreiben.</p>
<p>Um den Grund zu verstehen, wieso die Ahadith, die heute im Allgemeinen dem geliebten Propheten zugeschrieben, dermaßen verfälscht wurden, sollten wir den Vorgang &#8222;Stille Post&#8220; noch einmal genau betrachten. Folgendes Beispiel wurde von <b>submission.org</b> entnommen:</p>
<p><span id="more-573"></span></p>
<p>Der Dozent sprach in einer Lektüre von der verbalen Übermittlung von Informationen und zeigte die Auswirkung der verbalen Übermittlung von Informationen auf das Abwandeln der originalen Nachricht. Er verlangte nach zehn Personen, die nach vorne kommen sollten&#8230; er schickte neun Personen aus der Halle heraus und gab dann der einzigen, gebliebenen Person ein kleines Stück Papier in die Hand, welches er der Audienz laut vorlesen sollte:</p>
<p>Der Mann las folgenden Auszug aus der Bibel (Johannes 2:12f.):</p>
<blockquote><p>&#8222;Danach zog Jesus hinab nach Kapernaum, in Gesellschaft mit seiner Mutter und seinen Folgern und seinen Jüngern, und sie blieben dort nicht lange. Und das Passah der Juden war nahe, und Jesus zog hinauf nach Jerusalem und er fand im Tempel die Verkäufer von Rindern und Schafen und Tauben und die (Geld-)Wechsler, die bei ihren Tischen dasaßen. Und er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle zum Tempel hinaus, samt den Schafen und Rindern.&#8220;</p></blockquote>
<p>Danach nahm der Dozent das Papierstückchen wieder zu sich, rief den Zweiten herein und bat den Ersten, dem Zweiten das gerade Gelesene zu wiederholen. Er sagte folgendes:</p>
<blockquote><p>&#8222;Danach zog Jesus hinab nach Kapernaum, in Gesellschaft mit seiner Mutter und seinen Jüngern, und sie blieben dort lange. Danach ging Jesus nach Jerusalem. Neben dem Tempel fand er Käufer von Rindern und Tauben, und er sah auch Wechsler. Jesus trieb sie alle hinaus.&#8220;</p></blockquote>
<p>Jetzt bat der Dozent den Dritten einzutreten und verlangte vom Zweiten, das gerade Gehörte dem Dritten zu wiederholen&#8230;&#8230; er meinte:</p>
<blockquote><p>&#8222;Danach zog Jesus hinab nach Kapernaum, in Gesellschaft mit seiner Mutter und einigen seiner Jünger, und sie blieben dort einige Zeit lang&#8230;. Danach ging Jesus zurück zum Tempel. Neben dem Tempel sah er Käufer von Rindern und Tauben, und er sah auch Wechsler. Jesus schrie sie an und trieb sie hinaus.&#8220;</p></blockquote>
<p>Beim nächsten Mal wurde die Geschichte vom Dritten wie folgt wiederholt:</p>
<blockquote><p>&#8222;Eines Tages war Jesus in Jerusalem mit seiner Mutter, wo er für eine lange sehr Zeit war&#8230;. aber eines Tages verließ Jesus Jerusalem und ging weg. Neben einem Tempel sah er Leute, die Rinder einkauften und er schrie sie an, und er sah auch Wechsler mit ihrem Geld und vertrieb sie alle.&#8220;</p></blockquote>
<p>Das nächste Mal lautete die Geschichte:</p>
<blockquote><p>&#8222;Jesus wurde in Jerusalem geboren und war mit seiner Mutter für viele Jahre dort&#8230;. Eines Tages ging Jesus zum Markt, und sah Menschen, die Rinder verkauften. Er schrie sie an, und vertrieb sie, weil sie sehr viele Rinder und viel Geld hatten und das grausam war.&#8220;</p></blockquote>
<p>Dann lautete die Geschichte:</p>
<blockquote><p>&#8222;Jesus wurde in Jerusalem geboren und lebte mit seiner Mutter dort&#8230;.. Eines Tages ging Jesus zum Marktplatz in Jerusalem und beim Marktplatz sah er Menschen, die Rinder kauften und verkauften. Er schrie sie wegen ihrer Grausamkeit zu den Tieren an und trieb sie dazu an, all ihr Geld auszugeben.&#8220;</p></blockquote>
<p>Die Worte änderten sich wiederum zu:</p>
<blockquote><p>&#8222;Jesus wurde in Jerusalem geboren und lebte nahe eines Marktplatzes, wo viele Leute waren, die grausam zu den armen Tieren waren&#8230;. Eines Tages ging Jesus zum Marktplatz und sah diese grausamen Menschen, deren Interesse nur im Verkauf lag. Jesus versuchte sie dazu anzutreiben, all ihr Geld für Gutes auszugeben und ging&#8230;.&#8220;</p></blockquote>
<p>Nun können wir zurückgehen und die erste Aufzeichnung dieser Geschichte lesen und mit der letzten Wiederholung, das erst die sechste Überlieferung war, vergleichen.</p>
<p>Was hier darüber hinaus unbedingt bemerkt werden soll, ist, dass dieses Ereignis in einer Zeit von zehn Minuten einer Vorlesung stattgefunden hat&#8230;</p>
<p>Wir haben hier ein einzelnes Beispiel einer Überlieferung betrachtet. Was wäre wohl bei Tausenden von Ahadith, die zudem noch meistens Seiten lang sein können und die durch mehrere Personen in einem Zeitraum von 200 Jahren übermittelt wurde, zu sagen???</p>
<p>Sie müssen auch wissen, dass alle zehn Personen aus der Vorlesung aufrichtig versuchten, die Geschichte so zu wiederholen, wie sie sich daran erinnerten&#8230;. deswegen können wir sie nicht mit der vorsätzlichen Verfälschung der überlieferten Geschichte beschuldigen.</p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;</p>
<p>Die Übermittler der Ahadith waren auf eine ähnliche Weise ehrliche Menschen, die ihr Bestes versucht haben. Doch wie akkurat kann eine Erzählung denn sein, wenn sie über einen Zeitraum von 200 Jahren durch 6 bis 10 unterschiedlichen Männern in der Überliefererkette übermittelt wurde????</p>
<p>Wir sollten nicht überrascht sein, zu sehen, dass Gott BEWUSST die 99%ige Verfälschung der Ahadith erlaubte, damit Seine wahren Gläubigen simpel realisieren können, dass ihr Heil NUR durch SEINE WORTE, der Koran, zu erlangen ist, und durch nichts anderes.</p>
<hr />
<p>Einige LeserInnen fragen sich bestimmt, wie es mit den so genannten &#8222;mutawwatir Ahadith&#8220; stehe. Diese Ahadith sollen gemäß den sunnitischen Hadith-Gelehrten &#8222;wissenschaftlich&#8220; bewiesen worden sein, dass bei diesen Ahadith eine vollständige Überliefererkette (ein kompletter Isnad) vorhanden sei, deren Tradenten alle exakt das selbe überliefert hätten.</p>
<p>Wir haben in unserer Zeit viele neue Kommunikationsmöglichkeiten, die früher nicht vorhanden waren: Internet, Videobänder, Radioaufnahmen etc. Wir haben also Aufzeichnungen verschiedenster Arten, mit denen wir jederzeit bei den entsprechenden Aufzeichnungen nachweisen können, was in gewissen Momenten (z. B. einer Predigt, einer Rede eines Politikers, Papst-Besuch an diesen und jenen Orten etc.) ausgesagt bzw. gemacht wurde. Heute hätten wir also &#8222;mutawwatir&#8220; Ahadith der vollkommensten Art: viele verschiedene Aufzeichnungen (Ton, Bild, verschiedene Sender etc.), die unter gewöhnlichen Bedingungen 100%ig exakt das selbe wiedergeben. Doch das solche Aufzeichnungen überhaupt <b>nichts</b> nützen können, zeigt folgendes Beispiel aus der heutigen, technologisch fortgeschrittenen Zeit, das als Antwort für &#8222;mutawwatir Ahadith&#8220; gelten soll:</p>
<blockquote><p>Zitat (Quelle: <a href="http://19.org/forum/index.php/mv/msg/5885/0/0/0/" target="_blank" rel="noopener">19.org-Forum</a>):<br />
Reşad hakkında yapılan uydurma iddiaları ve iftiraları sıralasam sayfalar dolar. Cumhuri ulamaya göre Reşad bir Bahaiydi. Türkiye&#8217;deki ehli cemaat velsünnetin bazı fırkalarına göre Moon tarikatinin bir üyeyisiydi. Siyasi paranoyaklara göre o bir CIA ajanıydı. Sufilere göre o Vehhabi bir tekfirciydi. Vehhabilere göre o sufi bir Hurufiydi. Bazılarına göre de o Richard isimli bir Hristiyan Copti idi. Onu putlaştıran bir azınlığa göre de o hiç hata işlemiyen ve Inglizce Kuran getiren Amerikancı bir elçiydi. Bu ve benzeri nice iddialara cevap vermeye çalışsam kitaplar dolar ve bir kısım iddiaları cevaplamaya yanaşamam bile. Örneğin, Reşad&#8217;ın ayak parmaklarının ondört olduğu iddiasını nasıl çürütebilirim&#8230; O&#8217;nun Mars&#8217;lı olduğu iddiasını nasıl ciddiye alabilirim</p>
<p>(Übersetzung: Listete ich die Mutmaßungen und Zuschreibungen, die Rashad gemacht wurden, auf, so würde das Seiten füllen. Gemäß der republikanischen Ulama war Rashad ein Baha&#8217;i. Die in der Türkei existierende Ehli-Cemaat velsünnet behauptet, dass er ein Mitglied des Moon-Ordens sei. Einigen paranoiden Politikern gemäß sei er ein CIA Agent gewesen. Gemäß den Sufisten sei er ein vehhabischer Koranexeget gewesen. Gemäß den Vehhabis sei er ein sufischer &#8222;Hurufiy&#8220; (?) gewesen. Manche behaupten, dass er der Richard genannte koptischer Christ sei. Die ihn idolisierende Minderheit meint, er sei ein fehlerloser, amerikanischer Gesandter gewesen, der den englischen Koran gebracht hat. [&#8230;])</p></blockquote>
<p>Es ist klar und auch unbestritten, dass ein vernünftiger Mensch, der sich mit der Thematik befasst, die Quellen, die mensch heutzutage gebrauchen kann, aufsucht um die Behauptungen zu überprüfen. Jeder offene Mensch wird fast alles widerlegen können. Was wir über Rashad Khalifa erfahren können ist begrenzt – seine Videos, seine Koranübersetzung auf Englisch, seine Anhänge, seine Entdeckung des 19er Wunders und das war&#8217;s im Allgemeinen auch schon.</p>
<p>Betrachten wir die Zeitspanne, welche vergangen ist, seit Rashad Khalifa in seiner Moschee in Tucson Arizona (USA) beim Gebet von Sunniten niedergestochen wurde, so bemerken wir, dass nicht einmal ganze 20 Jahre vergangen sind.</p>
<p>Projizieren wir nun dieses Beispiel auf die Vergangenheit, 200 Jahre nach Mohammeds Tod; lange bevor überhaupt digitale rundum Kameras, Textmaschinen, Mikrofone und Computer existierten. Wie wollen die Behauptungen über ein Ereignis, eine Aussage oder dergleichen überhaupt überprüft werden, die 200 oder sogar mehr Jahre vorher geschehen sind? Gemäß Ignaz Goldziher, ein ungarischer Islamwissenschaftler, sind die Mehrheit der Ahadith nur ein Spiegel der rechtlichen und theologischen Kontroversen und Diskussionen der frühen islamischen Zeit. Mit Propaganda, massenpsychologischen Mitteln, Korruption, eigenen Überzeugungen und viel weiterem kann JEDE ART von Gerücht als Wahrheit verbreitet werden. Eine japanische Weisheit lautet wie folgt: <cite><span style="color: #008000;">Ein Mensch verbreitet eine Lüge und hundert andere verbreiten diese dann als Wahrheit.</span></cite></p>
<blockquote><p><span style="color: #000080;">Auch moralische Wahrheiten sind sterblich. Jahrhundert auf Jahrhundert sagen die Leute: &#8222;Dies ist falsch&#8220; und wiederholen die tiefempfundenen, genau belegten Überzeugungen von Generationen vor ihnen, als wären sie alle genetisch konditioniert, das zu glauben. Dann sagt jemand: &#8222;Ist es falsch?&#8220;, und ein anderer: &#8222;Es ist nicht falsch.&#8220; Vielleicht wird er gesteinigt oder verbrannt. Die Gläubigen meinen, eher würde ein Berg niederfallen als ein Ketzer recht haben. Aber eines Tages sagt jemand: &#8222;Es ist nicht falsch&#8220;, und ein paar stimmen zu, dann viele. Später sagt jemand: &#8222;Es ist richtig.&#8220; Und fast alle anderen sagen: &#8222;Natürlich. Wer könnte das bezweifeln?&#8220;</span> (Peter de Rosa &#8211; Jesus-Mythos: Über die Krise des christlichen Glaubens, Seite 57f.)</p></blockquote>
<p>Wir sollten nicht überrascht sein, dass Gott uns im Koran deutlich verkündet, keiner anderen Quelle, keinem anderen Hadith als dem Koran zu folgen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der ummy Prophet, der schreiben konnte &#8211; Edip Yüksel</title>
		<link>https://meine-islam-reform.de/der-ummy-prophet-der-schreiben-konnte-edip-yueksel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2018 16:42:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Die Ahadith]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://meine-islam-reform.de/wp/?p=571</guid>

					<description><![CDATA[Ich suche Zuflucht bei Gott vor dem verfluchten Teufel Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen 7:158 &#8230; Glaubt also an Gott und an Seinen Gesandten, der ein ummy (derjenige, der das NT und die Tora nicht gelesen hat) Prophet ist. &#8230; Das Wort &#8222;ummy&#8220;, welches wir gleich behandeln werden, wird als Begriff für jene &#8230; <a href="https://meine-islam-reform.de/der-ummy-prophet-der-schreiben-konnte-edip-yueksel/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Der ummy Prophet, der schreiben konnte &#8211; Edip Yüksel</span> weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich suche Zuflucht bei Gott vor dem verfluchten Teufel<br />
Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen</p>
<blockquote><p><b>7:158 <span style="color: #008000;">&#8230; Glaubt also an Gott und an Seinen Gesandten, der ein ummy (derjenige, der das NT und die Tora nicht gelesen hat) Prophet ist. &#8230;</span></b></p></blockquote>
<p>Das Wort &#8222;ummy&#8220;, welches wir gleich behandeln werden, wird als Begriff für jene Leute gebraucht, die die Evangelien und die Tora nicht gelesen haben. Die Bedeutung dieses Wortes, welches im Koran sechs mal vorkommt, wurde mit der Zeit verändert und als &#8222;Analphabet&#8220; berühmt und gelang leider in quasi alle Korankommentaren und Übersetzungen.</p>
<p><span id="more-571"></span></p>
<p>Sofern Sie es wünschen, betrachten wir nun diese sechs Vorkommnisse des Wortes &#8222;ummy&#8220;. Dass das Wort &#8222;ummy&#8220; nicht eine Bedeutung wie &#8222;Analphabet&#8220; erhalten kann, wird aus diesen Versen ersichtlich:</p>
<blockquote><p><b>2:78-79 <span style="color: #008000;">Und unter ihnen gibt es ummy, die die Schrift nicht kennen. Alles was sie wissen, sind nur gewisse Vermutungen; sie folgen nur Annahmen. Wehe denen, die mit eigener Hand Bücher schreiben und sagen: &#8222;Diese sind von Gott&#8220;, damit sie einen geringen Gewinn erzielen. Wehe ihnen wegen ihrer mit eigener Hand geschriebener Bücher! Und wehe ihnen wegen des Gewinns, den sie dadurch erzielen!</span></b></p></blockquote>
<p>Wie es ersichtlich ist, gibt es unter den Leuten der Schrift Personen, die die Tora und das Evangelium nicht kennen und deswegen die Bezeichnung &#8222;ummy&#8220; erhalten. Diese Leute können mit ihren Händen schreiben. Ummy wird hier mit schreiben in Verbindung gebracht.</p>
<p>Die ummy Juden, die über das Buch Gottes nicht genügend Wissen besitzen, haben die vernommenen Gerüchte in der Mischnah gesammelt, geschrieben und zusammengestellt und dadurch ihre Religion degeneriert. Der Koran berichtet nicht umsonst von den Juden; auch nicht um uns Geschichten zu erzählen. Sie wird erzählt, damit wir nicht den gleichen Fehler und die gleichen Sünden begehen. Leider aber haben die &#8222;Muslime&#8220; die Fehler der ummy Juden auf gleicher Art und Weise wiederholt&#8230;</p>
<p>Der Vers 3:20 ist eine der Stellen, in der das Wort ummy vorkommt. Das Wort ummy wird hier für die Heuchler Mekkas gebraucht, welche die Evangelien und die Tora nicht kennen:</p>
<blockquote><p><b>3:20 <i><span style="color: #800080;">&#8230; Und sprich zu jenen, denen die Schrift gegeben wurde, und zu den ummy&#8230;</span></i> </b></p></blockquote>
<p>Ummy wird hier als Gegensatz für jene verwendet, die die Schrift erhalten haben. Es ist klar ersichtlich, dass die Bedeutung nicht &#8222;lese- und schreibunkundig&#8220; sein kann. Wäre der Vers in der Form &#8222;Sprich zu den Schreib- und Lesekundigen und zu den ummy&#8220;, so lägen die Deutungen der falschen Übersetzungen korrekt. Gemäß Vers 3:20 bestand das arabische Volk zu Zeiten unseres Propheten am Anfang des Islam aus zwei Hauptgruppen:</p>
<ul>
<li>Die Schriftbesitzer; Juden und Christen.</li>
<li>Die Ummy, die sich nicht mit den Büchern beschäftigen.</li>
</ul>
<p>Die Bedeutung von Ummy liegt offen auf der Hand, wenn es unter den Leuten der Schrift Ummy gibt, die sich mit den Büchern nicht befassen (2:78,79), und wenn alle anderen außerhalb der Leute der Schrift Ummy sind (3:20; 3:75). Dass es außerhalb der Leute der Schrift viele Menschen gibt, die des Lesens und Schreibens kundig sind, zeigt noch einmal deutlich, dass die Bezeichnung &#8222;Analphabet&#8220; falsch ist, weil der Vers 3:75 das Wort Ummy in seiner Bedeutung auf eine ganz klare Art und Weise offen legt.</p>
<p>Mekka war das Kulturzentrum der Araber im 7. Jahrhundert. Die Dichter-Wettbewerbe fanden dort statt. Die Gedichte, die den ersten Platz gewonnen hatten, wurden an die Kaaba gehängt, damit sie gelesen und auswendig gelernt wurden. Wenn das Gerücht stimmt, dass die gefangen genommenen Heuchler während des Bedir-Krieges nur dann freigelassen wurden, wenn sie den Muslimen das Lesen und Schreiben beibrachten, dann stellt sich heraus, dass der Durchschnitt der Leser und Schreiber in Mekka nicht weniger war als in den anderen Gebieten. Doch die Mekkaner befassten sich nicht mit den Schriften (Evangelien und Tora). Sie waren also ummy. Denn im 2. Vers der Sure Djumua werden die Mekkaner als &#8222;Ummy&#8220; bezeichnet:</p>
<blockquote><p><b>62:2 <span style="color: #008000;">Er ist es, Der unter den Ummy einen Gesandten erweckt hat aus ihrer Mitte, ihnen Seine Zeichen vorzutragen, sie zu reinigen und sie die Schrift und die Weisheit zu lehren. Sie waren zuvor doch in einem offenkundigem Irrtum gewesen.</span> </b></p></blockquote>
<p>Der Koran unterscheidet das arabische Volk nicht, wie die meisten Übersetzer es behaupten, in eine schreib- und lesekundige Gruppe und in eine analphabetische Gruppe. Der Koran unterscheidet das arabische Volk in zwei Gruppen zwischen den Leuten der Schrift und den Leuten außerhalb der Schrift (ummy). Denn wenn das Thema aus der Sicht der koranischen Bekanntmachung betrachtet wird, so wird es ersichtlich, dass letztere Klassifizierung einen besseren Sinn ergibt.</p>
<p>Wenn der Koran Mohammed als ummy bezeichnet, so gibt er gleichzeitig eine Antwort auf eine Beschuldigung, die ihm gemacht wurde. Die Ablehner der prophetischen Verkündung behaupteten nämlich, dass er die Verse des Korans aus den Evangelien und der Tora übernähme (25:5; 68:15). Sie lehnten nicht ab, in dem sie behaupteten, dass der Prophet lesen und schreiben konnte.</p>
<p>Nachdem wir das Wort ummy und seine Bedeutung als &#8222;Leute außerhalb den Leuten der Schrift&#8220; betrachtet haben, möchten wir unsere Beweise und Behauptungen auflisten, dass der Prophet ein Ummy war, der aber lesen und schreiben konnte: &#8211; Um das Wunder des Koran zu vergrößern haben die Gelehrten unseren Propheten als Analphabeten dargestellt.</p>
<ul>
<li>Die Erfinder der Analphabeten-Geschichte haben für diesen Zweck die Bedeutung des Wortes &#8222;ummy&#8220; leicht verändert, obwohl der Koran dieses Wort stets für diejenigen braucht, die die Schriften (Evangelien und Tora) nicht kennen (2:78; 3:20; 3:75 ; 62:2).</li>
</ul>
<p>Die Araber des 7. Jahrhunderts haben als Zahlenziffer das Abjad-System gebraucht, welches aus den Buchstaben des Alphabets besteht. Nur schon allein um eine Rechnung aufzuschreiben müsste der damalige Kaufmann lesen und schreiben können. Bevor Mohammed ein Prophet wurde, war er ein internationaler Kaufmann. Die Araber haben erst im 9. Jahrhundert das Abjad-System verlassen, als die heute bekannten Ziffern aus Indien übernommen wurden.</p>
<ul>
<li>Die Orthographie des Koran ist anders zu betrachten als die restlichen arabischen Bücher. Das 19er System des Korans, ein mathematisches Wunder, beweist, dass der Koran Buchstabe für Buchstabe von Gott offenbart und geschützt wurde. Die unterschiedlichen Schreibweisen fußen nicht auf den persönlichen Entscheidungen der Offenbarungsschreiber. Z.B. werden die Wörter wie &#8222;salat&#8220;, &#8222;zakat&#8220;, &#8222;hayat&#8220; nicht mit dem Buchstaben &#8222;Alif&#8220;, sondern mit dem Buchstaben &#8222;vav&#8220; geschrieben. In 3:96 wird die Stadt Mekke als &#8222;Bekke&#8220; geschrieben. Das Wort &#8222;bastatan&#8220; in 7:69 wird nicht mit &#8222;sad&#8220;, sondern mit &#8222;sin&#8220; geschrieben.</li>
<li>Sie werden, wenn wir den ersten Vers aus der Sure Alaq zusammen mit der Basmalah nehmen, ohne auf den Koran zu schauen, sehen, dass Mohammed ein lese- und schreibkundiger Mann war. Die Basmalah besteht aus 19 Buchstaben, die erste Offenbarung (96:1-5) aus 76 (19&#215;4) Buchstaben, die Sure Alaq ist vom Ende gezählt an der 19. Stelle des Korans und besteht selber aus 19 Versen und hat 285 (19&#215;15) Buchstaben. Das Wort &#8222;bismi&#8220; wird in der Basmalah und im 1. Vers unterschiedlich geschrieben. Der Prophet hat diese unterschiedlichen Schreibweisen diktiert. Sie dürfen entscheiden, wie folgerichtig es wäre, den Propheten als Analphabeten zu bezeichnen.</li>
<li>Dass unser Prophet den Offenbarungsschreibern den Koran schreiben ließ, wird in den üblichen Büchern generell akzeptiert. Nehmen wir an, der Prophet war ein Analphabet bevor er ein Prophet war; Dass er 23 Jahre lang bei der Niederschrift des Korans 28 Buchstaben nicht lernen konnte, stellt eine Verleumdung gegen den Propheten in zweierlei Hinsicht dar: Diese Behauptung impliziert, dass er dermaßen unterentwickelt war, innerhalb 23 Jahren keine 28 Buchstaben lernen zu können oder dass er innerhalb dieser 23 Jahre die größten Bemühungen gezeigt hat, ein Analphabet zu bleiben. Kein Moslem kann eine Auswahl von diesen zwei Behauptungen auswählen.</li>
<li>(Angenommen, das Gerücht stimmt:) Die im Bedir-Krieg gefangen genommenen Mekkaner wurden nur dann freigelassen, wenn sie zehn Muslimen das Lesen und Schreiben beibrachten. Wieso sollte der Prophet dem Lesen und Schreiben so eine Wichtigkeit zumessen und selber nicht lernen? Hat Gott ihm das Lesen und Schreiben etwa verboten? Die erste Offenbarung befiehlt zu lesen: &#8222;LIES!&#8220; Wie kommt es, dass der Prophet seine Freunde anregt, sich von den Heuchlern Schreibunterricht geben zu lassen, aber selber die Ratschläge nicht befolgt? &#8222;O ihr Gläubigen! Warum sagt ihr, was ihr nicht tut?&#8220; (<b>61:2</b>), &#8222;Wollt ihr den Menschen Aufrichtigkeit gebieten und euch selbst vergessen?&#8220; (<b>2:44</b>) Tadeln diese Verse ein solches Verhalten etwa nicht?</li>
<li>Die aus den ersten fünf Versen der Sure Alaq bestehende erste Offenbarung regt dazu an, lesen und zu schreiben. Die zweite Offenbarung heißt &#8222;Schreibrohr&#8220; und lobt das Schreiben.</li>
</ul>
<p>Im Grossen und Ganzen zeigen diese Beweise offen und klar, dass der Prophet ein Mann war, der lesen und schreiben konnte. Diejenigen, die das Wort ummy in seiner Bedeutung verzerren wollten, haben ebenfalls den Vers 29:48 in dieser Richtung zu manipulieren versucht. Die Übersetzung des Verses, welcher besagt, dass der Prophet vorher weder die Evangelien noch die Tora gelesen oder abgeschrieben hat, lautet wie folgt:</p>
<blockquote><p><b>29:48 <span style="color: #008000;">Und du hast vordem noch keine Schrift gelesen und auch keine mit deiner Rechten abgeschrieben, sonst hätten die Lügner (erst recht) zweifeln können.</span></b></p></blockquote>
<p>Gemäß der Bedeutung, die traditionellen Übersetzer geben wollen, müsste der Prophet zumindest mit der Herabsendung des Koran lesen und schreiben lernen!</p>
<hr size="2" width="100%" />
<p>Nebst all diesen Punkten wollen wir hier ein Zitat einbinden, um das widersprüchliche Denken der traditionellen &#8222;Muslime&#8220; aufzuzeigen. Im Zitat meint der Schreiber, dass es unlogisch sei, Mohammed als Analphabeten zu betiteln, da sogar in den widersprüchlichen Büchern von Bukhary mindestens sechs Ahadith existieren, die das Gegenteil beweisen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mindestens 6 mal in Sahih Bukhary festgehalten:<br />
Zunächst 6 mal Donnerstagsunglück aus Sahih Bukhary: Habe sie teilweise, noch nicht vollständig übersetzt. Nimmt man alle 6 zusammen und &#8222;fädelt&#8220; sie zusammen, dann kommt eine schreckliche Geschichte heraus.</p>
<p>[&#8230;]<br />
3,39,114<br />
Ibn Abbas sagte: Als die Schmerzen des Propheten sich verschlimmerten sagte er: &#8222;Gebt mir etwas zum Schreiben, damit ich euch etwas aufschreibe, nach dem ihr nicht in die Irre geht.&#8220; Umar sagte: &#8222;Wahrlich, der Prophet wurde von dem Schmerz besiegt und wir haben das Buch Allahs, das uns ausreicht.&#8220; Darauf stritten sie sich und viele Arme sagten: &#8222;Komm gehen wir und kümmern uns darum&#8220;. Und brachen in einen grossen Streit aus. Daraufhin ging Ibn Abbas raus und sagte: &#8222;Dieses Geschehen ist das grösste Unglück aller Unglücke mit dem Propheten und seinem Buch.&#8220;</p>
<p>[&#8230;]<br />
75,17,5731<br />
Ibn Abbas sagte: &#8222;Als der Gesandte Allahs im Haus zugegen war und Männer, unter ihnen Umar ibn Al Chatab, sagte der Prophet : &#8222;Auf los! Ich schreibe euch etwas auf, nach dem ihr damit nicht in die Irre geht.&#8220; Umar sagte: &#8222;Wahrlich, der Prophet wurde von den Schmerzen besiegt und ihr habt den Quran. Das Buch Allahs reicht uns.&#8220; Dem widersetzten sich die Leute des Hauses und widersprachen. Es waren von ihnen die sagten: &#8222;Bringt ihm etwas zum Schreiben, damit er uns etwas aufschreiben kann, wonach wir nicht in die Irre gehen.&#8220; Und welche sagten das, was Umar sagte. Als des Gerede und der Widerstand zum Propheten größer wurden sagte er: &#8222;Geht!&#8220;. Ubaida Allah sagte: &#8222;Es war Ibn Abbas der sagte, dass dies wahrlich das größte Unglück aller Unglücke mit den Umständen zwischen dem Gesandten Allahs und dem Aufschreiben des Schriftstückes für sie mit ihrem lärmenden Streit.</p>
<p>[&#8230;]<br />
56,176,3090 Er (Ibn Abbas) sagte: &#8222;Welch ein Donnerstag, Welch ein Donnerstag&#8220; und dann weinte er bis der Boden von den Tränen getränkt wurde. Dann sagte er: &#8222;Als die Schmerzen des Propheten am Donnerstag schlimmer wurde sagte er: &#8222;Gebt mir etwas zu schreiben, damit ich euch etwas aufschreibe, damit ihr danach nie mehr in die Irre geht!&#8220; Dann stritten sie sich, obwohl sie in der Gegenwart des Propheten nicht streiten sollten. &#8222;Verlasst mich, ich bin in einem besseren Zustand als was ihr mich fragt&#8220;. Und dann sagte er 3 Dinge seines Vermächtnisses. &#8222;Vertreibt die Muschrik aus der arabischen Halbinsel, zollt den ausländischen Abgeordneten denselben Respekt, den ich ihnen gezollt habe.&#8220;. Das dritte habe ich vergessen. Und Jaqub ibn Muhammed sagte: &#8222;Ich fragte Al Mughira ibn Abdu AL Rahman, was die arabische Halbinsel sei. Er sagte: &#8222;Mekka, und Medina und Yemen und Amman und Jaqub sagte: &#8222;Das war das erst mal, dass sie wie Ungeziefer hinkten&#8220;</p>
<p>[&#8230;]<br />
97,27,7454<br />
Ibn Abbas sagte: &#8222;Als wir in der Gegenwart des Propheten waren. Er sagte und es waren Männer im Haus unter ihnen Umar ibn AL Chatab. Er sagte: &#8222;Los, ich schreibe euch etwas, nachdem ihr nicht abirrt.&#8220;. Umar sagte: &#8222;Wahrlich, der Prophet ist von den Schmerzen besiegt und ihr habt den Quran. Das Buch Allahs genügt uns.&#8220; Daraufhin widersprachen die Leute des Hauses und stritten. Es waren welche, die sagten: &#8222;Gebt ihm dies, damit de Gesandte Allahs euch aufschreibt, damit ihr nach dem nicht in die Irre geht. Und es waren welche darunter, die sagten, was Umar sagte. Als der Krach und der Streit beim Propheten mehr wurde sagte er: &#8222;Geht fort von mir&#8220;. Ubaida Allah sagte: &#8222;Dann sagte Ibn Abbas. Wahrlich, das war das grösste Unglück aller unglücklichen Umstände zwischen dem Gesandthen Allahs und ihnen, dass er ihnen dieses Schreiben verfassen wollte und sie stritten und schreiten.</p>
<p>[&#8230;]<br />
64,85,4476<br />
Als der Prophet krank war und im Haus Männer sagte der Prophet : &#8222;Los, ich schreibe euch etwas, nachdem ihr nicht in die Irre geht&#8220;. von ihnen: &#8222;Wahrlich die Schmerzen haben den Propheten besiegt und ihr habt den Quran. Das Buch Allahs genügt uns. Daraufhin stritten sich die Leute im Haus. Einige von ihnen sagten: &#8222;Bringt ihm das, damit er euch ein etwas aufschreibt, damit ihr nach diesem nicht in die Irre geht.&#8220; Und andere sagten etwas anderes als das. Nachdem der Krach und Streit mehr wurde sagte der Gesandte Allahs . &#8222;Steht auf&#8220;. Ubaida Allah sagte: &#8222;Danach sagte Ibn Abbas: &#8222;Wahrlich, das war das grösste Unglück aller unglücklichen Umstände zwischen dem Gesandten Allahs und ihnen. Das er es bei ihrem Krach nicht schreiben konnte.<br />
[&#8230;]<br />
58,6,3204<br />
Ibn Abbas sagte: &#8222;Welch ein Donnerstag, Was war geschehen am Donnerstag!&#8220; Dann weinte er, bis die Tränen hasa. Ich sagte: &#8222;Oh Aba Abbas, Was war an diesem Donnerstag?&#8220;. Er sagte: &#8222;Die Schmerzen des Gesandten Allahs wurden schlimmer und er sagte: &#8222;Gebt mir etwas zu schreiben, damit ihr nach diesem niemals in die Irre geht.&#8220; Darauf stritten sie sich, obwohl sie in der Gegenwart des Propheten nicht streiten sollten. Sie sagten: &#8222;Was ist mit ihm. Geht fort. Er weiss nicht, was er sagt.&#8220;. Er sagte: &#8222;Ich bin in einem besseren Zustand als ihr behauptet und ich befehle euch drei Dinge&#8220;. Er sagte: &#8222;Vertreibt die Muschrik aus der arabischen Halbinsel, Zollt den Abgeordneten den gleichen Respekt wie ich es getan habe. Und etwas drittes. Über das dritte schwieg er. Und dann sagte er: &#8222;Das dritte habe ich vergessen&#8220;. Sufian sagte: &#8222;Das sagte Sulaiman&#8220;.</p>
<p>In allen 6 Ahadith sagt der Prophet: &#8222;Ich schreibe euch &#8230;&#8220; Wie sollte er schreiben, wo er doch weder lesen und schreiben konnte. Oder konnte er vielleicht doch Lesen und Schreiben.</p>
<p>Quelle: <a title="AKS-Pages" href="http://aks-pages.de/phpBB2-2/viewtopic.php?p=608&amp;sid=9f46e75ed0e0448a01b5e714dc537fc5#608" target="_blank" rel="noopener">Forum von http://aks-pages.de/</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Irrtum, dass Sure 62 Vers 2 die Ahadith stützen würde</title>
		<link>https://meine-islam-reform.de/der-irrtum-dass-sure-62-vers-2-die-ahadith-stuetzen-wuerde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2018 16:41:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Die Ahadith]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://meine-islam-reform.de/wp/?p=569</guid>

					<description><![CDATA[Im &#8222;Shia-Forum&#8220; wird ein neuer Versuch unternommen, die eigene Hadithtradition mit einem Koranvers zu rechtfertigen. Der entsprechende Beitrag findet sich hier: http://www.shia-forum.de/index.php?/topic/54405-argumente-der-nur-koraner-der-freitagsvers/ Dabei werden Fragen formuliert: Die Nur-Koraner behaupten, dass man keinen Hadithen die vom Propheten überliefert werden, folgen soll. Daher auch ihr Name. Wir diskutieren hier über einen von vielen Versen, die diese Behauptung &#8230; <a href="https://meine-islam-reform.de/der-irrtum-dass-sure-62-vers-2-die-ahadith-stuetzen-wuerde/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Der Irrtum, dass Sure 62 Vers 2 die Ahadith stützen würde</span> weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im &#8222;Shia-Forum&#8220; wird ein neuer Versuch unternommen, die eigene Hadithtradition mit einem Koranvers zu rechtfertigen. Der entsprechende Beitrag findet sich hier: <a href="http://www.shia-forum.de/index.php?/topic/54405-argumente-der-nur-koraner-der-freitagsvers/" target="_blank" rel="noopener">http://www.shia-forum.de/index.php?/topic/54405-argumente-der-nur-koraner-der-freitagsvers/</a></p>
<p>Dabei werden Fragen formuliert:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><i>Die Nur-Koraner behaupten, dass man keinen Hadithen die vom Propheten überliefert werden, folgen soll. Daher auch ihr Name. Wir diskutieren hier über einen von vielen Versen, die diese Behauptung widerlegen. Wie lässt sich der Glaube der Nur-Koraner mit dem folgeden Vers vereinbaren:<br />
[62:2] Er ist es, der unter den Unwissenden (fie l-ummieyiena) einen Gesandten aus ihren eigenen Reihen hat auftreten lassen, der ihnen seine Verse verliest, sie  läutert und sie die Schrift und die Weisheit lehrt. &#8211; Früher befanden sie sich offensichtlich im Irrtum. &#8211;<br />
Die Diskussion soll auf den folgenden Fragen basieren:<br />
Was ist unter „Lehren“ zu verstehen?<br />
Was ist der Unterschied zwischen dem Verlesen der Verse und dem Lehren der Schrift.<br />
Was ist der Unterschied zwischen dem Lehren der Schrift und dem Lehren der Weisheit?<br />
Wie läutert uns der Prophet? Wie läuft das ab?<br />
Es ist nicht erlaubt, Behauptungen aufzustellen, ohne sie argumentativ zu untermauern. Die Diskussion muss sachlich verlaufen und man sollte sich möglichst kurz halten. D.h. so viel wie nötig und so wenig wie möglich schreiben. Beachtet bitte die Hinweise zum Bereich.</i></p>
</blockquote>
<p><span id="more-569"></span></p>
<p style="text-align: left;">Zunächst fällt auf, dass der Verfasser den Glauben (nicht die Behauptung) bzw. einen Aspekt des Glaubens derer, die nur dem Koran und nicht unerlaubten Neuerungen folgen inkorrekt wieder gibt. (Oder er drückt sich ungeschickt aus): Vom Propheten überliefert ist nämlich der Koran und an diesen halten wir uns ja auch alle. Was wir nicht glauben ist das, was über(!) den Propheten erzählt wird und zwar deswegen, weil es keinen eindeutigen Beleg für eine Relevanz solcher Tradierungen im Koran gibt. Alles, was es gibt sind Verse, die in ihrer Mehrdeutigkeit so vertanden werden können(!). Einen solchen Vers stellt der Autor uns nun vor, indem er Sure 62 Vers 2 zitiert. Um seine Ansicht zu untermauern stellt er Suggestivfragen. Die Antwort wird in einem schiitischen Forum logischerweise beeinflusst sein vom eigenen Gedankengut. Die Antworten will ich gerne geben:</p>
<p style="text-align: left;">1. Was ist unter &#8222;Lehren&#8220; zu verstehen?</p>
<p style="text-align: left; padding-left: 30px;">Freilich ist darunter zu verstehen, dass der Prophet uns zeigt, wie man die Inhalte des Koran umsetzt. Wie er das tat finden wir in den Ahadith.</p>
<p style="text-align: left;">2. Was ist der Unterschied zwischen dem Verlesen der Verse und dem Lehren der Schrift ?</p>
<p style="text-align: left; padding-left: 30px;">Der Unterschied ist, dass der Prophet einmal den Koran rezitiert und dann erklärt, was diese Inhalte bedeuten sollen, was man den Ahadith entnehmen kann.</p>
<p style="text-align: left;">3. Was ist der Unterschied zwischen dem Lehren der Schrift und dem Lehren der Weisheit?</p>
<p style="text-align: left; padding-left: 30px;">Das Lehren der Schrift ist die Erklärung des Koran, dass Lehren der Weisheit ist die Vermittlung dessen, wie der Koran umzusetzen ist.</p>
<p style="text-align: left;">4. Wie läutert uns der Prophet? Wie läuft das ab?</p>
<p style="text-align: left; padding-left: 30px;">Der Prophet läutert uns, indem er über uns mit dem Koran richtet und somit dessen Vorgaben mit Beispielen erfüllt, die in den Ahadith zu finden sind.</p>
<p style="text-align: left;">Klingt doch recht plausibel. Natürlich war ich nie Schiit, sondern Sunnit, aber die Notwendigkeit einer Zweitquelle wird gerne auf diesem oder einem ähnlichen Wege begründet. In Wahrheit ist dies jedoch alles recht angreifbar. Daher nun eine Beantwortung der Fragen aus meiner eigenen Sichtweise:</p>
<p style="text-align: left;"><b><u>1. und 2.: </u></b></p>
<p style="text-align: left;">Unter dem Terminus &#8222;Lehren&#8220; kann man eine ganze Menge verstehen. Natürlich hat der Prophet erst einmal den Koran rezitiert, seine Inhalte also bekannt gemacht. Doch von einmal hören, hat man eine Sache noch nicht im Kopf. Also trägt er Sorge, dass die Menschen die Inhalte auch nicht vergessen. Weder in der Theorie noch in der Praxis. Er ermahnt sie beständig dem Koran zu befolgen. Und dies ist auch seine Aufgabe, wie der Koran lehrt:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><b>Sure 5 Vers 92: &#8222;Und gehorcht Allah und gehorcht dem Gesandten und seht euch vor! Doch wenn ihr euch abkehrt, so wißt, d<u>aß Unserem Gesandten nur die deutliche Übermittelung</u> (der Botschaft) obliegt.&#8220;<br />
</b></p>
<p style="text-align: right;"><b>واطيعوا الله واطيعوا الرسول واحذروا فان توليتم فاعلموا انما على رسولنا البلغ المبين</b></p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Ahadith werden also nicht benötigt.</p>
<p style="text-align: left;"><u><b>3.:</b></u></p>
<p style="text-align: left;">Durch die deutsche Sprache wird der Eindruck vermittelt, dass Weisheit und Koran zwei verschiedene Dinge seien. Eine Besonderheit der arabischen Sprache ist es jedoch, dass das Wort &#8222;und&#8220; nicht immer eine Erweiterung anzeigt, sondern auch eine Implikation des vorhergehenden Begriffes sein kann. Insofern müsste bzw. kann man Sure 62 Vers 2 auch so übersetzen:</p>
<p style="text-align: left;"><i>Er ist es, der unter den Unwissenden (fie l-ummieyiena) einen Gesandten aus ihren eigenen Reihen hat auftreten lassen, der ihnen seine Verse verliest, sie  läutert und sie die Schrift und damit die Weisheit lehrt. &#8211; Früher befanden sie sich offensichtlich im Irrtum. &#8211;</i></p>
<p style="text-align: left;">Einen ähnlichen Vers finden wir in Sure 33 Vers 7:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><b>Und (gedenke,) als Wir von den Propheten ihr Versprechen abnahmen, und von dir und von Nuh, Ibrahim, Musa und ´Isa, dem Sohn Maryams; Wir nahmen ihnen ein festes Versprechen ab,<br />
</b></p>
<p style="text-align: right;"><b>واذ اخذنا من النبين ميثقهم ومنك ومن نوح وابرهيم وموسى وعيسى ابن مريم واخذنا منهم ميثقا غليظا</b></p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Würde man diesen Vers nun so verstehen, wie der Autor es bei Sure 62 Vers 2 tut, so käme man zu dem Ergebnis, dass Musa und Isa keine Propheten gewesen seien, weil ja zwischen ihnen und dem Wort Propheten das Wort &#8222;und&#8220; steht. Natürlich wissen wir aber, dass auch Musa und Isa Propheten waren. Insofern ist klar, dass der Terminus &#8222;Propheten&#8220; eben nicht sagt, dass Musa und Isa keine Propheten seien, sondern dass Isa und Musa wie auch Ibrahim,  Nuh und eben Muhammad das Wort Propheten näher definieren.</p>
<p style="text-align: left;"><b><u>4.:</u></b></p>
<p style="text-align: left;">Die Läuterung ist ein Teilaspekt des Koran, der an vielen Stellen vorkommt und durch diesen erklärt wird. Einer dieser Vers ist Sure 9 Vers 103:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><b>Nimm von ihrem Besitz ein Almosen, mit dem du sie rein machst und läuterst, und bete für sie, denn dein Gebet ist für sie eine Beruhigung! Allah ist Allhörend und Allwissend.</b></p>
<p style="text-align: right;"><b>خذ من امولهم صدقة تطهرهم وتزكيهم بها وصل عليهم ان صلوتك سكن لهم والله سميع عليم</b></p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Es ist ersichtlich, dass Sure 62 Vers 2 also keineswegs eindeutig ist, sondern verschiedentlich interpretiert werden kann. Übrigens hat bereits Imam Al-Shafi mit diesem Vers versucht, diejenigen, die nur dem Koran folgen zu widerlegen ( <a href="index.php/artikel/ahadith/350-shafiexegese.html" target="_blank" rel="noopener">http://meine-islam-reform.de/index.php/artikel/ahadith/350-shafiexegese.html</a> ).</p>
<hr />
<p>Die Diskussion kann man hier mitverfolgen: <a href="http://forum.meine-islam-reform.de/index.php/topic,603.0.html" target="_blank" rel="noopener">http://forum.meine-islam-reform.de/index.php/topic,603.0.html</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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