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	<title>Die Sira &#8211; Meine Islam Reform</title>
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	<description>Die persönliche Seite einer Religion</description>
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	<title>Die Sira &#8211; Meine Islam Reform</title>
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		<title>Wurden die Juden von Muhammad (s) massakriert? &#8211; Ali Munzur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2018 17:19:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Die Sira]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Katholische Theologe und Buchautor Hans Küng schrieb unter der Überschrift: „Wie der Prophet zum General wurde: Säuberungen und Kriege“ folgendes: Heutzutage würde man vermutlich von „ethnischer Säuberung“ reden, auch wenn die Aggression der frühen Muslime sich nicht gegen die Juden als Volk oder Rasse richtet, sondern aus religiös- politischen Gründen nur gegen drei große &#8230; <a href="https://meine-islam-reform.de/wurden-die-juden-von-muhammad-s-massakriert-ali-munzur/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Wurden die Juden von Muhammad (s) massakriert? &#8211; Ali Munzur</span> weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Katholische Theologe und Buchautor Hans Küng schrieb unter der Überschrift: „<b><i>Wie der Prophet zum General wurde: Säuberungen und Kriege“ </i></b>folgendes:</p>
<p><i>Heutzutage würde man vermutlich von „<b>ethnischer Säuberung“ </b>reden, auch wenn die Aggression der frühen Muslime sich nicht gegen die Juden als Volk oder Rasse richtet, sondern aus religiös- politischen Gründen nur<b> gegen drei große jüdische Stämme</b> in Medina.. Kein Zweifel: Der Prophet ist für diese Aktionen direkt verantwortlich..</i> ( Der Islam, Hans Küng S.152-153).</p>
<p><span id="more-623"></span></p>
<p>Wie ist die Position und Stellungnahme der Muslimen diesbezüglich? Gab es einen Völkermord an die Juden in Medina in den Jahren 624-627?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach der detaillierten muslimischen Geschichtsschreibung brachen die drei jüdischen Stammesverbände, die Banu Qaynuqa, die Banu Nadir und die Banu Qurayza, nacheinander ihre gegenüber der Gemeinschaft von al-Madina eingegangenen Verpflichtungen (Verfassung von Medina, Art.43: dem feinlichen Stamm der Quraisch von Mekka beizustehen), und zwar während der Belagerungen al-Madinas in den Jahren 624, 625 und 627.</p>
<p>Dies führte im Falle der beiden erstgenannten Stämme wegen offener Feindschaft bzw. Mordanschlägen gegen den Propheten zur Ausweisung der meisten ihrer Angehörigen.</p>
<p>Die Banu Qaynuqa siedelten nach Palästina um, die Banu Nadir nach Nordarabien und Syrien.</p>
<p>Im Falle der Banu Qurayza führte der Vorwurf des Hochverrats, nämlich der Kollaboration mit den mekkanischen Belagerern, auf Grund eines von Muhammad (s) offenbar so nicht erwarteten Schiedsspruchs zur Hinrichtung der wehfähigen Männer. Der Schiedsrichter Sad ibn Muadh aus dem Stamm der „Aus“ schien auf dem ersten Blick, alles anderes als neutral.</p>
<p>Schließlich waren die Banu Qurayza Klientelstämme der „Aus“ und standen damit unter Sad’s direktem Schutz. Deshalb akzeptierten die Qurayza ihn auch so bereitwillig als Richter. Doch als Sad aus seinem Zelt trat, wo er sich von einer Verwundung aus den Belagerungskämpfen erholte, hatte er eine Entscheidung getroffen, die zeigt, dass die alte soziale Ordnung nicht mehr galt.</p>
<p>„Ich verurteile sie zu folgender Strafe, verkündete er. Die Männer sollen getötet, ihre Kinder und Frauen) als Sklaven verkauft und ihr Besitz unter den Muslimen aufgeteilt werden“.</p>
<p><b>Der Schiedsrichter hatte auf den jüdischen Stamm jüdisches Recht angewandt, nämlich Deuteronomium XX 10-14.</b></p>
<p>Alle muslimischen Quellen gehen davon aus, dass es für die Bestrafung dieser drei jüdischen Stämme keinerlei religiöse Begründung gab. Ausschlaggebend war offenbar die Staatsräson. Die von Mekka äußerst gefährdete muslimische  Gemeinschaft wollte das Risiko weiterer Kollaboration mit dem Feind nicht länger tragen.</p>
<p>Tatsache ist, dass die Strafaktion gegen die Banu Qurayza, so schrecklich sie war, weder einen Völkermord darstellte noch Folge einer grundsätzlich antijüdischer Gesinnung Muhammads (s) war.</p>
<p>Auch wenn mann die Clans der Qainuqa und der Nadir nicht mitrechnet, blieben Tausende von Juden weiterhin in der Oase und lebten nach der Exekution der Qurayza in gutem Einvernehmen mit ihren muslimischen Nachbarn.</p>
<p><b>Der Tod von nicht mehr als einem Prozent der jüdischen Bevölkerung Medinas als Völkermord zu bezeichnen ist nicht nur eine groteske Übertreibung, sondern ein Affront gegen jene Millionen von Juden, die tatsächlich die Greuel des Völkermords erleiden mussten</b>.</p>
<p>Quellen: Den Islam verstehen, Murad Hofmann.</p>
<p>Kein Gott außer Gott, Reza Aslan.</p>
<p>Kleine Geschichte des Islam, Karan Armstrong.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p>Quelle: <a href="http://antikezukunft.de/2011/10/23/wurden-die-juden-von-muhammad-s-massakriert/" target="_blank" rel="noopener">http://antikezukunft.de/2011/10/23/wurden-die-juden-von-muhammad-s-massakriert/</a></p>
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		<title>Welchen Glauben hatte Muhammed (s) vor seiner Prophetenschaft? &#8211; Ali Munzur</title>
		<link>https://meine-islam-reform.de/welchen-glauben-hatte-muhammed-s-vor-seiner-prophetenschaft-ali-munzur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2018 17:18:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Die Sira]]></category>
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					<description><![CDATA[Allgemein wird in den islamischen Geschichtswerken überliefert, dass der Prophet Muhammed (s) im Alter von 40 Jahren die ersten Offenbarungen der Sure Alaq 1-5 im Monat Ramadan von Gott erhielt (Der Islam, Kultur und Geschichte-Wirtschaft und Wissenschaft, S. 25-26). Die Gesellschaft in der er hineingeboren wurde, hatte überwiegend einen polytheistischen Glauben. Es wird auch berichtet, dass &#8230; <a href="https://meine-islam-reform.de/welchen-glauben-hatte-muhammed-s-vor-seiner-prophetenschaft-ali-munzur/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Welchen Glauben hatte Muhammed (s) vor seiner Prophetenschaft? &#8211; Ali Munzur</span> weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Allgemein wird in den islamischen Geschichtswerken überliefert, dass der Prophet Muhammed (s) im Alter von 40 Jahren die ersten Offenbarungen der Sure Alaq 1-5 im Monat Ramadan von Gott erhielt (Der Islam, Kultur und Geschichte-Wirtschaft und Wissenschaft, S. 25-26).</p>
<p>Die Gesellschaft in der er hineingeboren wurde, hatte überwiegend einen polytheistischen Glauben. Es wird auch berichtet, dass zu jenen Tagen der al-Dschahiliyya (Zeit der Unwissenheit) allein in der Kaaba 360 Götzen untergebracht und verehrt wurden (Malcolm Clark, Islam für Dummies, S. 98).</p>
<p><span id="more-621"></span></p>
<p>Doch, was war vor seiner Berufung als Gesandter Gottes? War Muhammed (s) von klein an immer ein Gott- Verehrer? Die überwiegende Mehrheit der muslimischen Historiker geht davon aus, dass der Prophet von Geburt an von Gott rechtgeleitet wurde.</p>
<p>Der andalusische Historiker Al-Kilai (gest. 1237) berichtet: <i>„Wakidi überlieferte von Suleyman ibn Suhaim Folgendes: In Mekka befand sich ein Jude namens Yusuf. Er sagte am Tag der Geburt des Propheten noch bevor die Quraisch, also die Mekkaner davon erfuhren: „<b>Oh Quraisch, heute kam der Prophet eurer Gemeinschaft zur Welt</b>. Nachdem der Jude dies sagte, begann er herauszufinden, ob an diesem Tag in Mekka ein Kind zur Welt gekommen war. Schließlich kam er zur Sippe Abdulmuttalibs und erfuhr, dass hier ein Bub geboren worden war. Daraufhin sagte er: „<b>Bei der Torah, dieser Junge ist ein Prophet</b></i>“ (Al-Iktifa, Bd. 1, S. 167).</p>
<p>Auf eine Frage, ob der Prophet auch vor der Zeit der Offenbarung nur den einen Gott verehrte, antwortet der islamische Gelehrte Said Nursi (gest. 1960) folgendes: „ <i>Er betete entsprechend der alten religiösen Tradition, so wie sie sich hinter vielen Schleiern verborgen in Arabien seit der Zeit des Ehrenwerten Ibrahim (a), erhalten hatte. Dies geschah damals jedoch nicht als Pflicht (fard) oder Zwang, sondern freiwillig und aus seiner eigenen positiven Haltung zum Gebet heraus</i>“ (Briefe, S. 520).</p>
<p>Eine Rekonstruktion der schriftlichen Quellen  vor der Offenbarungszeit, weist prekäre Lücken auf. Auch die Primärquellen geben keine eindeutige Hinweise darüber, welche Religion Muhammed (s) als jugendlicher ausführte (siehe hierzu: Mehmet Azimli, Siyeri farkli okumak, S. 106).</p>
<p>Der indische Theologe Professor Muhammed Hamidullah (gest. 2002) musste sogar eingestehen, dass jedwede Informationen  vor dem 40. Lebensjahr von Muhammed (s) nicht lückenlos zu erschließen ist. Interessanterweise vertritt Hamidullah dennoch die Ansicht: „<b><i>Über Muhammads religiöse Übungen bis zum Alter von 35 Jahren ist nicht viel bekannt,</i></b><i> außer dass er, wie seine Biographen versichern, dass es Mekkaner gab, die ebenso handelten und die sich gegen das im Irrwahn lebende Heidentum auflehnten, obgleich sie vollkommen der Kaaba treu blieben, dem Hause, das Abraham (a) dem Einen Gott geweiht hatte</i>“ (Der Islam, S. 17).</p>
<p>Bekanntlich war Abraham (a) wie der Koran versichert, kein Jude und kein Christ, sondern ein Hanif (Monotheist): „<i>Abraham war weder Jude noch Christ; vielmehr <b>war er lauteren Glaubens</b> (hanifem), ein ergebener, und keiner von denen, die (Gott) Gefährten beigesellen</i>“ (Koran 3:67).</p>
<p>Im 6. Jahrhundert war der Hanifismus in einigen Teilen der arabischen Halbinsel verbreitet gewesen, besonders in den Städten wie Taif und Yathrib (später Madina).</p>
<p>Zu jener Zeit bekannten sich öffentlich vier Männer zu  diesem monotheistischen Glauben. Diese waren Waraqa ibn Naufal, Uthman ibn Huwairith, Ubaid Allah ibn Jahsch und Zaid ibn Amr (Martin Lings, Muhammad, sein Leben nach den frühesten Quellen, S. 30-31).</p>
<p>Professor Reza Aslan beschreibt in seinem Buch „Kein Gott außer Gott“ die Begegnung vom zehn jährigen Muhammed (s)  mit dem Hanifen Zaid ibn Amr. Aslan lässt keinen Zweifel hegen, dass der junge Muhammed (s)  von dessen ur-monotheistischen Gedankenwelt maßgeblich beeinflusst war. Hierfür führt Aslan die folgende Geschichte aus: „<i>Es war, so die Chronisten, ein heißer Tag in Mekka, als Muhammad und sein Freund ibn Haritha aus Taif nach Hause zurückkehrten, wo sie zu Ehren eines der Götterbilder ein Mutterschaf geschlachtet und gebraten hatten. Als die beiden Knaben den oberen Teil des makkanischen Tals durchzogen, begegneten sie Zaid, der entweder als Einsiedler in den Bergen außerhalb von Mekka lebte oder sich eine Zeitlang in die religiöse Versenkung zurückgezogen hatte. Muhammed (s) und ibn Haritha erkannten ihn sogleich, begrüßten den Hanif mit dem Gruß der dschahiliyya (in´am sabahan) und setzen sich, um neben ihm Rast zu machen. Muhammed (s) fragte</i>: „<b><i>Warum, o Sohn des Amr, bist du bei deinem Volk verhasst“? Sie gesellen dem einen Gott Gottheiten zu, und es widerspricht mir, es ihnen gleich zu tun, erwiderte Zaid. Ich wollte die Religion Abrahams</i> </b>[…].</p>
<p>Nach dieser ersten überraschenden Begegnung mit Zaid, sollte Muhammed (s) den Götzenkult in den späteren Jahren ernsthaft in Frage gestellt haben. Weiter führt Aslan an: „<b><i>Muhammad war so betroffen von Zaids Zurechtweisungen, dass er viele Jahre später, al er die Geschichte erzählte, hinzufügte, er habe seither keines ihrer Idole mehr berühr</i>t</b> […] (Kein Gott außer Gott, S. 33-38).</p>
<p>Interessanterweise werden von Professor Aslan keine Primärquellen zu diesem historischen Vorgang aufgeführt. Seine Thesen stützten sich hauptsächlich auf die Arbeit von Jonathan Fueck, „The Originality oft he Arabian Prophet“, in Studies on Islam, herausgegeben von Merlin Swartz (1981).</p>
<p>Als weitere Belegstelle nennt  Aslan die Sure al-duha als Hinweis darauf, dass der Prophet vor seinem 40. Lebensjahr auch wie die meisten seines Stammes den Götzenkult vorgelebt haben soll: „<b><i>Hat Er dich nicht gefunden als Irrenden (dallen) und gab dir Rechtleitung</i></b>? (Übersetzung nach Milad Karimi, Koran 93:7).</p>
<p>In dem Vers kommt der Begriff „<b>dallen</b>“ vor, dass mit „<b>Irrenden“</b> wiedergegeben ist. <b>Ibnul –Kelbi</b> (<b>gest. 819</b>) war der Ansicht, dass der Prophet Muhammed (s) vor dem Islam genauso wie die überwiegende Mehrheit seiner Zeitgenossen irregeleitet war (siehe hierzu: Fahreddin er-Razi, Mefatihul´l-Gayb, XXXI, S. 195).</p>
<p>Der katholische Theologe Professor Adel Theodor Khoury kommentiert zu recht, dass die Meinung der muslimischen Exegeten hier deutlich voneinander abweichen. So schreibt Khoury: „<i>Dieser Vers (93:7) hat den <b>muslimischen Kommentatoren einiges Kopfzerbrechen bereitet</b>. Einige wenige von ihnen nehmen den Vers wörtlich und sagen, Muhammad (s) habe der falschen Religion seiner polytheistischen Landsleute vierzig Jahre lang angehangen</i> …“ Der Koran, Übersetzt und kommentiert, S. 574).</p>
<p>In seiner Koranexegese weist auch  Abul-Ala Mavdudi darauf hin, dass der Begriff  „<b>dallen</b>“ verschiedene Bedeutungen haben kann wie z. B: einen Irrenden oder jemanden, der verwirrt ist und nicht genau weiß, welchen Weg er einschlagen soll (Tefhimul-Kuran, Bd. 7, S. 156-157).</p>
<p>Im islamischen Wörterbuch wird „<b>dalle</b>“ wie folgt beschrieben: „<i>Einer, der den Weg  verloren hat; der von der Rechtleitung abgekommen ist</i> (Islami Terimler Sözlügü, S. 93).</p>
<p>Erstaunlicherweise werden diese Begebenheiten in vielen Propheten-Biografien erst gar nicht erwähnt, geschweige denn auf die Problematik der Koranstelle eingegangen:  „<b><i>Hat Er dich nicht gefunden als Irrenden (dallen) und gab dir Rechtleitung</i></b><i>?</i> (Koran 93:7).</p>
<p>Selbst in den zeitgenössischen Werken der Koranexegeten wird die Überlieferung von Ibnul-Kelbi (gest. 819) nicht tradiert. Vielmehr wird sie nahezu komplett ausgeblendet. Auch modern kritische Islamwissenschaftler wie Professor Tariq Ramadan, gehen auf die historischen Diskurse nicht ein (siehe hierzu: Auf den Spuren des Propheten, S. 29, 2007).  Vermutlich erscheint für die gläubigen Muslime bereits die Vorstellung darüber, dass Muhammed (s) vor seiner Prophetenschaft einen polytheistischen Glauben praktiziert haben soll, ungeheuerlich.</p>
<p>„<i>Beim Vormittag und bei der Nacht, wenn alles still ist! Dein Herr hat dich weder verlassen, noch verabscheut. Wahrlich, das Jenseits ist besser für dich als das Diesseits. Und wahrlich, dein Herr wird dir geben und du wirst wohlzufrieden sein. <b>Hat Er dich nicht als Waise gefunden und aufgenommen und dich auf dem Irrweg gefunden und richtig geführt und dich dürftig gefunden und reich gemacht</b>? Darum unterdrücke nicht die Waise und fahre nicht den Bettler an und sprich überall von der Gnade deines Herrn</i>“ (Koran Sure 93).</p>
<hr />
<p>Quelle: <a href="http://antikezukunft.de/2012/10/24/1704/" target="_blank" rel="noopener">http://antikezukunft.de/2012/10/24/1704/</a></p>
<p style="text-align: center;">{loadposition artikel}</p>
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			</item>
		<item>
		<title>War der Prophet gleichzeitig wirklich mit mehr als vier Frauen verheiratet? &#8211; Ali Munzur</title>
		<link>https://meine-islam-reform.de/war-der-prophet-gleichzeitig-wirklich-mit-mehr-als-vier-frauen-verheiratet-ali-munzur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2018 17:17:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Die Sira]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach der offiziellen islamischen Geschichtserzählung war der Prophet des Islam gleichzeitig mit mehr als vier Frauen verheiratet. Es ist heute noch unter den muslimische Gelehrten strittig, ob es insgesamt neun, zwölf oder fünfzehn Frauen waren. Imam Kurtubi war sogar der Ansicht, dass es bis zu zweiundzwanzig Frauen waren (siehe hierzu: Kurtubi, “el-Cami’ li-Ahkami’l-Kur’an” 14/241-243). Obwohl &#8230; <a href="https://meine-islam-reform.de/war-der-prophet-gleichzeitig-wirklich-mit-mehr-als-vier-frauen-verheiratet-ali-munzur/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">War der Prophet gleichzeitig wirklich mit mehr als vier Frauen verheiratet? &#8211; Ali Munzur</span> weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der offiziellen islamischen Geschichtserzählung war der Prophet des Islam gleichzeitig mit mehr als vier Frauen verheiratet. Es ist heute noch unter den muslimische Gelehrten strittig, ob es insgesamt <b>neun</b>, <b>zwöl</b>f oder <b>fünfzehn</b> Frauen waren. Imam Kurtubi war sogar der Ansicht, dass es bis zu <b>zweiundzwanzig Frauen</b> waren (siehe hierzu: Kurtubi, “el-Cami’ li-Ahkami’l-Kur’an” 14/241-243).</p>
<p>Obwohl der Koran unter bestimmten Voraussetzungen die Anzahl der Frauen zur Heirat auf vier begrenzt, soll der <b>Prophet privilegiert</b> sein, mehr als vier Frauen zu ehelichen.</p>
<p><span id="more-619"></span></p>
<p>“<i>Und wenn ihr fürchtet, in Sachen der Waisen nicht recht zu tun, dann heiratet, was euch an Frauen gut ansteht, (ein jeder) zwei, drei oder vier.Und wenn ihr fürchtet, nicht gerecht zu behandeln, dann (nur) eine,oder was ihr  besitzt! So könnt ihr am ehesten vermeiden, unrecht zu tun</i>” (4:3). Dieser Koranvers wurde unmittelbar nach der Schlacht von Uhud im Jahre 625 offenbart. Der pakistanische Korankommentator <b>Abu A’la Maududi</b> (gest. 1979) schrieb dazu: “<b><i>In diesem Krieg starben 70 muslimische Männer im Gefecht mit den Mekkanern, die größtenteils Kinder und Frauen hinterließen</i></b>” (Tefhimul Kuran, Bd. 1, S. 321).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Gelehrten, die die Heirat des Propheten mit mehr als vier Frauen rechtfertigen, stützen sich auf den folgenden Vers:<br />
“<i>O Prophet, Wir haben dir (zu heiraten) erlaubt: deine Gattinnen, denen du ihren Lohn gegeben hast… auch eine (jede) gläubige Frau, <b>wenn sie sich dem Propheten (ohne Gegenforderung) schenkt</b> und falls der Prophet sie heiraten will: <b>Dies ist dir vorbehalten unter Ausschluß der (übrigen) Gläubigen</b> – Wir wissen wohl, was Wir ihnen   hinsichtlich ihrer Gattinnen und dessen, was ihre rechte Hand (an Sklavinnen) besitzt, verpflichtend gemacht haben -, damit für dich kein Grund zur Bedrängnis bestehe</i>” (33:50).</p>
<p><b>Was genau ist mit “<i>Dies ist dir vorbehalten unter Ausschluß der (übrigen) Gläubigen</i>” gemeint</b>? Um diesen Vers in seiner Gesamtheit zu verstehen, ist es erforderlich, andere Koranverse in Betracht zu ziehen. Hat der Koran denn nicht versichert  „<b><i>Wir haben im Buch nichts vernachlässigt</i></b>“ (6:38) und „<i>(Dies ist) ein Buch, dessen Zeichen eindeutig festgefügt und<b> hierauf ausführlich dargelegt sind</b> von Seiten eines Allweisen und Allkundigen”</i> (11:1).</p>
<p>Der Koranvers 33:50 „ <b><i>wenn sie sich dem Propheten (ohne Gegenforderung) schenkt und falls der Prophet sie heiraten will</i></b>“  wird erst im Zusammenhang mit Vers 4:4 im Koran näher erläutert, in welcher Angelegenheit der Prophet denn tatsächlich anderen Gläubigen bevorzugt wurde. Hier heißt es nämlich „<i>Und gebt den <b>Frauen ihre Morgengabe als Geschenk</b>. Wenn sie für euch aber freiwillig auf etwas davon verzichten, dann verzehrt es als wohlbekömmlich und zuträglich</i>” (Koran 4:4).</p>
<p>Der ehemalige Religionsminister der Türkei Prof. Süleyman Ates schrieb zu 4:4 folgendes: “<b><i>Nach diesem Vers, hat jede Frau das Anrecht von ihrem zukünftigen Mann, eine Morgengabe (mahr, Alterssicherung) zu erhalten. Es ist eine Pflicht (fard) des Mannes, ihr die Morgengabe zu geben</i></b>” (Yüce Kuranin Cagdas Tefsiri, Bd. 2, S. 202).</p>
<p>Das <b>Privileg</b> des Propheten im Gegensatz zu seinen Gefährten lag hauptsächlich daran, dass er <b>nicht verpflichtet war, eine Morgengabe den Frauen auszuhändigen. Das wird im folgenden Koranvers deutlich zur Aussprache gebracht</b>:„ <b><i>wenn sich (die Frauen) sich dem Propheten (ohne Gegenforderung) schenkt und falls der Prophet sie heiraten will</i></b>“ (33:50).</p>
<p>Der Koranvers 4:4 betont explizit, <u>dass alle Männer (ausgenommen der Prophet) dazu angehalten sind, eine Morgengabe zu entrichten. </u>„<i>Und gebt den Frauen ihre <b>Morgengabe als Geschenk</b>. Wenn sie für euch aber freiwillig auf etwas davon verzichten, dann verzehrt es als wohlbekömmlich und zuträglich</i>“.</p>
<p>Die Höhe dieses Geldes variiert, es soll auf jeden Fall die Frau im Scheidungsfall mindestens 4 bis 6 Monate versorgen können. In Zeiten, wo es noch keine soziale Absicherung, oder gar staatliche Fürsorge gab, war es eine beträchtliche Erleichterung für die Frau (siehe hierzu ausführlich: Sure 65 Vers 1-6).</p>
<p>Im neunten Jahrhundert berichtete der arabische Historiker <b>ibn Saad</b> (gest. 845), dass Muhammed (a) nicht mehr als mit vier Frauen gleichzeitig verheiratet war. So beschreibt Ibn Saad in einer der bis heute ältestem erhalten gebliebenem Geschichtsbuch: “<i>Der Prophet wollte sich von einigen seiner Frauen scheiden lassen. Als der Vers</i> 33:51 <b><i>“Du darfst zurückstellen, wen von ihnen du willst, und du darfst bei dir aufnehmen, wen du willst. Und wenn du doch eine von denjenigen begehrst, die du abgewiesen hast, dann ist das für dich keine Sünde</i></b>” offenbart wurde, <u>ließ sich Muhammed (a) von fünf seiner Frauen scheiden, und behielt vier seiner Frauen in der Ehe. Die fünf geschiedenen Frauen hießen, Ummu Habibe, Safiyye, Cuveyriye, Sevde und Meymune</u>” (ibn Saad, et-Tabakatu ´l Kubra, Bd. 8, S. 196).</p>
<p>Es ist in der heutigen Zeit sehr erstaunlich, dass kaum ein Biograph des Propheten darüber berichtet hat. Auch aus der Feder von nicht-muslimischen Islamwissenschaftlern, scheint die Schilderung von ibn Saad ausnahmslos entgangen zu sein.</p>
<p>Auch der bekannte Historiker und Zeitgenosse von <b>ibn Saad, al-Balazuri</b> (gest. 892) berichtete eine ähnliche Version. Balazuri fügte im Vergleich aber auch die vier Namen der Frauen hinzu, welche der Prophet als Ehefrauen bei sich behielt: “<b><i>Als der Vers 33:51 offenbart wurde: “Du darfst zurückstellen, wen von ihnen du willst, und du darfst bei dir aufnehmen, wen du willst. Und wenn du doch eine von denjenigen begehrst, die du abgewiesen hast, dann ist das für dich keine Sünde” , ließ sich der Prophet von diesen Frauen scheiden</i>“</b>:”<u>Sevde, Ummu Habibe, Safiyye, Cuveyriye und Meymune und mit diesen Frauen “Aisa, Hafsa, Zaynap und Ummu Seleme führte er seine Ehe weiter</u>” (al- Balazuri, ansab al-aschraf, Bd. 1, S. 556).</p>
<p>Muhammed Hamidullah (gest. 2002) war der erste Propheten-Biograph des 20. Jahrhunderts, der die außergewöhnlich ehelichen Beziehungen von Muhammed (a) nicht tabuisierte. Hamidullah schrieb in seinem viel beachteten Werk: “<b><i>Von nun an sollte der Prophet nur noch mit vier von seinen insgesamt neun Frauen die Ehe führen. Da die übrigen fünf Frauen nicht geschieden werden wollten, und unter allen Umständen in der Obhut des Propheten zu sein wünschten, so blieben sie mit dem Zugeständnis des Propheten nur noch im rechtlichen Sinne seine Ehefrauen. Die naturgemäße eheliche Beziehung, wurden nur noch mit seinen vier Frauen geführ</i></b>t” (Islam Peygamberi,  Bd.1, S. 114).<br />
<b><i><br />
</i></b><i>Der Theologe und Publizist Dr. Mehemt Azimli schlussfolgert deshalb<b>: “Wir können mit Gewissheit davon ausgehen, dass der Prophet die Anzahl von vier Frauen in der Ehe nie überschritt</b></i>” (Siyeri Farkli okumak, S. 422-423).</p>
<p>Azimli erhält Zustimmung auch von Mustafa Islamoglu, dem in der Türkei einflussreichen Gelehrten . <u>Nach Islamoglu überschritt der Prophet in seinem aktiven Eheleben nicht die Anzahl von vier Frauen. Da der Prophet bis zur Offenbarung des Koranverses 33:51-52 die Möglichkeit gehabt hatte, seine Frauen auszutauschen. Nach der Herabsendung dieser Verse, durfte er keine Frauen mehr eintauschen. Trotzdem wurde  die Zahl von vier </u><u>nie</u><u> überschritten</u> (Hayat Kitabi Kuran, S. 837, Fußnote 7).</p>
<p>Wie viele Frauen der Prophet letztendlich insgesamt hatte, kann wie oben angeführt ist, nicht genau ermittelt werden. Das liegt vor allem daran, dass eine Fülle von verschiedenen Überlieferungen sich im Umlauf befinden. Es kann aber mit Sicherheit angenommen werden, dass er immer nur mit vier Frauen eine aktive Ehe geführt hatte.  Nach der Offenbarung von al- Ahzab 50-52 wurde es ihm verwehrt, jemals wieder Ehefrauen auszutauschen:<br />
“<i>O Prophet, Wir haben dir (zu heiraten) erlaubt: deine Gattinnen, denen du ihren Lohn gegeben hast… auch eine (jede) gläubige Frau, wenn sie sich dem Propheten (ohne Gegenforderung) schenkt und falls der Prophet sie heiraten will: Dies ist dir vorbehalten unter Ausschluß der (übrigen) Gläubigen – Wir wissen wohl, was Wir ihnen   hinsichtlich ihrer Gattinnen und dessen, was ihre rechte Hand(an Sklavinnen) besitzt, verpflichtend gemacht haben -, damit für dich kein Grund zur Bedrängnis bestehe</i>.</p>
<p><b><i>Du darfst zurückstellen, wen von ihnen du willst, und du darfst bei dir aufnehmen, wen du willst. Und wenn du doch eine von denjenigen begehrst, die du abgewiesen hast, dann ist das für dich keine Sünde</i></b><i>. Das ist eher geeignet, daß sie frohen Mutes, nicht traurig und daß sie alle mit dem zufrieden sind, was du ihnen gibst.Gott weiß, was in euren Herzen ist. Allah ist Allwissend und Nachsichtig. Darüber hinaus ist dir weder erlaubt, Frauen zu heiraten noch sie gegen (andere)Gattinnen einzutauschen, auch wenn ihre Schönheit dir gefallen sollte, mit Ausnahme dessen, was deine rechte Hand (an Sklavinnen) besitzt. Und Allah ist Wächter über alles</i>” (30:50-52).</p>
<p>Siehe auch: <a href="http://tavhid.de/?p=1196">http://tavhid.de/?p=1196</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p>Quelle: <a href="http://antikezukunft.de/2012/05/06/war-der-prophet-gleichzeitig-wirklich-mit-mehr-als-vier-frauen-verheiratet/" target="_blank" rel="noopener">http://antikezukunft.de/2012/05/06/war-der-prophet-gleichzeitig-wirklich-mit-mehr-als-vier-frauen-verheiratet/</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Probleme mit Ibn Ishaqs Sirat Rasul Allah  &#8211; Übersetzung Schwester Mirjam</title>
		<link>https://meine-islam-reform.de/die-probleme-mit-ibn-ishaqs-sirat-rasul-allah-uebersetzung-schwester-mirjam/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2018 17:15:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Die Sira]]></category>
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					<description><![CDATA[(freie Übersetzung zweier Originalartikel aus dem Englischen) Der kurze Artikel ist als Denkanstoss dazu gedacht, die früheste Quelle über den Propheten nicht einfach zu akzeptieren, ohne sie zu hinterfragen. Nicht alles, was gedruckt wird, ist wahr, und nicht alles, was alt ist, ist wahr. Dies stellte schon Bassam Zawadi, ein islamischer Apologe fest: &#8222;Nur, weil &#8230; <a href="https://meine-islam-reform.de/die-probleme-mit-ibn-ishaqs-sirat-rasul-allah-uebersetzung-schwester-mirjam/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Die Probleme mit Ibn Ishaqs Sirat Rasul Allah  &#8211; Übersetzung Schwester Mirjam</span> weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>(freie Übersetzung zweier Originalartikel aus dem Englischen)</b></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Der kurze Artikel ist als Denkanstoss dazu gedacht, die früheste Quelle über den Propheten nicht einfach zu akzeptieren, ohne sie zu hinterfragen. Nicht alles, was gedruckt wird, ist wahr, und nicht alles, was alt ist, ist wahr. Dies stellte schon Bassam Zawadi, ein islamischer Apologe fest:</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>&#8222;Nur, weil etwas früh ist, heisst dies nicht automatisch, dass es auch wahr ist. Wenn etwas früh ist, meint dies nur : es war früh. Es muss nicht früh und glaubwürdig sein. Es ist möglich, dass etwas früh und falsch ist.J.&#8220; </b></span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Um einen Überblick über die früheste Quelle zu bekommen, müssen wir Ibn Ishaq, den Autor dieser Quelle genauer anschauen. Der folgende Artikel gliedert sich in sechs Hauptpunkte, welche sind:</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">1.Wer war Ibn Ishaq</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">2.Welches sind die frühesten Quellen? Sind diese glaubwürdig?</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">3.Der Unterschied zwischen Sira und Hadith</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">4.Warum wir Ibn Ishaq nicht vertrauen können</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">5.Falsche Geschichten in Ibn Ishaq und Al-Tabari</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;">6.Meinungen</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT">
<p><span id="more-617"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Anmerkungen von meiner Seite wurden zum Teil angefügt und sind in grüner Farbe hervorgehoben. Als erstes hier eine graphische Darstellung von Ibn Ishaq und seinen Uebermittler:</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><a href="http://quransmessage.com/charts%20and%20illustrations/ibn%20ishaq/Ibn%20Ishaq%20-%20German.htm">http://quransmessage.com/charts%20and%20illustrations/ibn%20ishaq/Ibn%20Ishaq%20-%20German.htm</a></p>
<p style="margin-bottom: 0.5cm;">
<p style="line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>1.Wer war Ibn Ishaq?</b></span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Sein vollständiger Name ist Muhammad ibn Ishaq ibn Yasar, geboren in Madina ungefähr 85AH/ 702 n.Chr. und gestorben in Baghdad 151AH/767 n. Chr.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Ibn Ishaq war der früheste, aber einer der schlechtesten, Biografen des Propheten. Es war also einer der Tabiin und es wird berichtet, er habe Anas ibn Malik getroffen. Er arbeitete in Medina bis die Umayyden die Abassider ersetzten, dies ungefähr um 750 n.Chr. Nachher wird berichtet, dass er an verschiedenen Oren in Irak und Iran gearbeitet habe. Er war der erste Autor, der eine Sira von Rasul Allah schrieb. Sein Vater Ishaq und Onkel Moses waren bekannte Traditionalisten, die ihn möglicherweise zum Schreiben inspirierten.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Er schrieb seine Sira im Auftrag von Kaliph Mansur von der Abbasiden Dynastie und beendete die Zusammenstellung seiner Arbeit nahezu 130 Jahre nach dem Tode des Propheten. Anders als andere Schreiber für die Abbadider Herrscher, die ihre eigenen politischen Motive hatten, besass Ibn Ishaq pro Alid Ansichten (Ali, der Schwiegersohn des Propheten).Dies wird klar, wenn wir seine Werke betrachten. Er wurde auch generell akzeptiert, Shia Lehren zu vertreten, wie ein anderer bekannter Historiker des Islams Al Waqidi (748-822 n.Chr.). Es gibt zum Teil signifikante Unterschiede zwischen den erhaltenen Arbeiten, die uns von seinen Studenten übermittelt wurde. Er wurde auch heftig kritisiert, von Gelehrten seiner Zeit, beispielsweise von Imam Malik.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Ibn Ishaqs Biographie des Propheten basierte, wie viele andere, auf manchen Geschichten von Büchern, geschrieben von verschiedenen Autoren, die ihrerseits die Geschichten der Kriege,in denen Mohammad gekämpft hatte, beschrieben.</span></span></span></p>
<p style="line-height: 0.48cm;" align="LEFT">
<p style="line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>2. Welches sind die frühsten Quellen? Sind diese Quellen glaubwürdig?</b></span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">In diesen frühen Tagen des Islams wurden viele Bücher geschrieben. Sie sind komplett verschieden von den späteren Hadithkollektionen, sie sind nicht glaubwürdig, da sie nicht sorgfältig geschrieben oder zusammengestellt wurden. Viele erfunden Geschichten finden sich in ihnen. Unten finden sie die frühesten Sammler und Biographen über den Propheten und der Kriegszüge .</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><span style="color: #008000;">Der Autor sagt hier, dass die Sira im Gegensatz zu den Hadithkollektionen nicht sorgfältig zusammengestellt wurde. Dies ist ganz klar richtig. Doch es stellt sich die Frage, ob nur durch die sorgfältige Überprüfung – </span><span style="color: #008000;"><b>und wie erfolgte diese bei der Unmenge des Materials</b></span><span style="color: #008000;"> – gewährleistet werden kann, dass die Glaubwürdigkeit der Ahadithe nur durch die Isnads bewiesen werden kann?</span></span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Autoren jener frühesten Bücher sind unter anderem:</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Aban b. `Uthman al-Bajkali</b> (640-718 C.E.), Sohn des Kalifen, der ein Buch über die Kriegszüge schrieb, das jedoch nicht mehr erhalten ist, wurde auch nicht erwähnt bei Ibn Ishaq oder Al Waqidi</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>`Urwa b. al-Zubayr b. Al-Awwam</b> (643-712 C.E.) Der Cousin des Propheten und ein Begründer der muslimischen Geschichte. Es gibt Zweifel darüber ob er überhaupt etwas geschrieben hat, aber viele Traditionen (Hadithe) werden unter seinem Namen gehandelt..</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Shurabil b. sa`d</b> (740 C.E.), Er schrieb über die Kriegszüge, aber dieses Buch wurde als unbrauchbar klassifiziert und deshalb von späteren Historikern weitgehend ignoriert.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Wahb b. Munabbih </b>(654-728 C.E.), Er schrieb das Buch Kitab al-Mubtada, das als Inspiration von vielen muslimischen Versionen der Sira benutzt wurde.Jedoch ist vieles, was ihm zugeschrieben wird unbrauchbar und viele frühen Schreiber benutzten nichts von ihm.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Al-Waqidi</b> (734-823 C.E.) Er schrieb über zwanzig Arbeiten über die Geschichte, aber nur das Buch „the Kitab al-Maghazi“ ist als unabhängige Arbeit erhalten. Seine Arbeit wird überschattet durch den Punkt ,dass er Geschichtenerzähler in sein Buch aufnahm, solche Leute, die die Geschicthen anderer weitergaben. Al Waqidi, nach mehreren islamischen Gelehrten, war ein Lügner und sehr unglaubwürdig. <b>Er wurde beschuldigt, 20 000 (!) falsche Hadithe über den Propheten zu erzählen. Al-Shafi&#8217;i sagte, &#8222;Al-Waqidi is a liar.&#8220; Ibn Hanbal sagte, &#8222;Al-Waqidi is a liar.&#8220; Al-Bukhari sagte, dass er keinen einzigen Buchstaben von Al Waqidi übernommen habe.</b></span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Dass Al Waqidi Ali Sympathien hegte ist klar ersichtlich bei der Tatsache, dass über ihn berichtet wird, er habe ein Buch über die Geburt von Hasan und Husayn geschrieben. Nach Al Nadim: „Er war es, der sagte, dass Ali eines der Wunder des Propheten sei, wie der Stab Moses und die Auferstehung vom Tode bei Jesus.(Referenz: Ibn al-Nadîm, The Fihrist, 214; also see Jones, introduction to Kitâb al-maghâzî, by al Wâqidî, 16-18.)</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Al Waqidi ist allgemein bekannt, dem Islam die originalen Erzählungen der satanischen Verse gegeben zu haben (dies durch seinen Sekretär ibn Saad (784-845CE)</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Ali bin Muhammad al Madaini</b>(840 C.E.) &#8211; Wichtig für die Arabische Eroberung Persiens</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die Originale Ausgabe der Sira von Ibn Ishaq</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die frühe muslimische Geschichtsschreibung basiert in erster Linie auf der Biographie von Muhammad (<b>Sirat Rasul Allah</b>) und die ersten Kriege <b>(Al-Maghazi</b>). Siehe oben.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Das Original der Sirat RasulAllah von Ibn Ishaq konnte nicht gefunden werden, aber sein Inhalt wurde durch verschiedene seiner Studenten kopiert. Eine der wichtigsten und bekanntesten dieser Überarbeitungen ist jene von <b>Ibn Hisham.</b> Diese Überarbeitung enthält jedoch viele Zusätze und Streichungen. Andere Überarbeitungen sind von Al Bakkai, Yunus b. Bukayr, al Athir, u.a.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Nachfolgend die Liste der Übermittler von Ibn Ishaq nach R.S. Faizer: (FAIZER. R.S, Ibn Ishaq and al-Waqidi Revisted, A Case Study of Muhammad and the Jews in BiographicalLiterature, Ph.D thesis submitted to the Faculty of Graduate Studies and Research, National Library of Canada [online],Chapter 2, Page 48, Available at <span style="color: #0000ff;">Digital Archive at McGill eScholarship Library and Collections </span>[Accessed 13th April 2011])</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">01. Ibrahim b. Sa&#8217;d (110/728 &#8211; 184/800), in Madinah</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">02. Ziyad b. &#8218;Abd Allah al-Bakkai</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">03. Abd Allah b. Idris al-Awdi (115/733 &#8211; 192/808)</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">04. Yunus b. Bukayr</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">05. Abda b.Sulayman</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">06. Abd Allah b. Numayr (115/733 &#8211; 199/815), in Kufa</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">07. Yahya b. Sa&#8217;id al-Umawi (114/732 &#8211; 194/810), in Baghdad</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">08. Jarir b. Kazim (85/704 &#8211; 170/787)</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">09. Harun b. Isa, in Basra</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">10. Salama b. Al-Fadl al Abrash (d.191/807)</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">11. Ali b. Mujahid</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">12. Ibrahim b. al-Mukhtar, in Rayy</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">13. Sa&#8217;id b. Bazi</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">14. Uthman b.Saj</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">15 Muhammad b. Salama al-Harrani</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Nach Abbot sind es noch drei mehr:</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">16.Abu Yusuf (113/731 – 182/798)</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">17.The Kufan Husayn ibn Hassan al-Awfi (d.201 or 202/816 or 817)</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">18.Muhammad ibn Sa&#8217;id al-Umawi.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die bekannteste der Übermittlung der Sira von Ibn Ishaq ist diejenige via Ibn Ishaq – Al Bakkai – Ibn Hisham </span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Kurze Zeitlinie:</b></span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Prophet Muhammad: gest. 632 n.Chr.&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</b></span></span></span><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><b>Ibn Ishaq: gest. 767 n.Chr.&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-Al Bakkai&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-Ibn Hisham: gest. 833 n.Chr.</b></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Wir wissen nicht, ob Ibn Ishaq jemals ein Buch im gebräuchlichen Sinn geschrieben hat. Was wir bekommen haben scheint nur von Notizen seiner Schüler zusammengestellt zu sein. Die Standardquelle ist heute die &#8222;Sirat al-Nabi&#8220; (&#8222;Leben des Propheten&#8220;) of Abd al-Malik ibn Hisham (gest. 830, 835 unsicher) welches eine systematische Präsentation von Ibn Ishaqs Material darstellt, mit einem Kommentar von Ibn Hisham.So repräsentiert die Arbeit Ibn Hisham&#8217;s eine der frühesten (aber nicht vollständig glaubwürdigen) Authorität hinsichtlich des Lebens von Muhammad.</b></span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Diese Quelle sollte jedoch ergänzt werden durch die Veröffentlichungen von <b>Al Tabari </b>und anderen Autoren. Beispielsweise wurde über die satanischen Verse in Ibn Hisham nicht berichtet, aber bei Tabari schon.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Al-Tabari </b>(923 C.E.) Er war ein vielfältiger Autor, der über verschiedene Themen schrieb. (inklusive seines Tafsirs des Korans) , seine berühmteste Arbeit jedoch ist seine Arbeit über die Geschichte der Welt.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Ibn Hisham macht kein Geheimnis über die Tatsache, dass er einiges Material von Ibn Ishaq entfernt habe, das ein negatives Bild über den Charakter des Propheten zeichnen könnte. Das Buch „Sirat Rasul Allah&#8220; (&#8222;Life of Allah&#8217;s Messenger&#8220;) enthielt eigentlich drei etwa gleich grosse Teile. Der erste über die Geschichte der Welt, der zweite über die Sendung Mohammads in Mekka und die dritte über seinen Aufenthalt in Medina bis zu seinem Tod.. </span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Der erste Teil, der Mubtada&#8216; (Mabda&#8216;), basiert auf der hebräischen Bibel,von Genesis, jedoch war Ibn Hisham nicht interessiert an diesen Stories und ging sogleich zu Abraham über. Vieles ist verloren. Was erhalten ist, basiert auf arabischen Traditionen und Jüdischen Schriften.Al Azraqi Beispielsweise zitert einige Passagen des verlorenen Materials in seinem „Achbar Mekka“.Der zweite Teil beginnt mit der Geburt von Muhammad und endet mit der ersten Schlacht in Medina.Es ist eine Zusammenstellung von Erzählungen die dem Propheten zugeschrieben werden, mit Links zu koranischen Versen und deren Offenbarungsgrund.(Liste der mekkanischen und medinesischen Suren), eine Liste der bekanntesten Personen (beispielsweise der frühesten Muslime) und Poeme. Er listet das Material nicht chronologisch auf aber in einer logischen Abfolge.Der dritte Teil enthält eine monatliche Chronologie (unvollständig am Ende) und den Kriegszügen. Daneben taucht viel Tafsir- Kommentar zum Koran in diesem Teil auf. </span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><br />
In der Biographie von Ibn Isham sind ungefähr 600 Ahadithe und die meisten von ihnen sind fraglich in ihrer Authentität, wegen ihren Isnads.(Kette der Überlieferer) Der spätere Hadithkollektor Buchari oder Muslim benutzten dieses Material sehr spärlich.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>3. Unterschied zwischen Sira und Hadith</b></span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Eine Menge Kritiker des Islams sagen, dass die Sirat Rasulallah die am meisten authentische Biographie des Propheten sei. Dies ist ganz sicher falsch. Es ist wahr, dass die Sirat Rasulallah die älteste und frühste Biographie des Propheten ist, jedoch akzeptiert kein Muslim diese als 100% wahr. Das meiste des Materials wurde von späteren Hadithkollektoren abgelehnt. Was viele Kritiker nicht realisieren ist der Unterschied der Sira und den Ahadith. Die Sira ist eine Zusammenstellung von Erzählungen über die Leute und Geschehnisse um den Propheten, arrangiert in einer chronologischen Reihe.In der Sira wurde nicht so viel Wert gelegt auf die Überprüfung der Isnads, alles auffindbare Matieral wurde verwendet , um die Lücken innerhalb der Chronologie zu füllen. Muslimische Gelehrte stellen 70% des Materials in der Sira in Frage.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #008000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Da die Quellen von Ibn Ishaq nicht gesichert waren, woher stammten dann die anderen „echten“ Ahadithe, die von den späteren Hadithkollektoren nicht abgelehnt worden waren? Und weshalb wurde das früheste Werk , das Muwatta vom Imam Malik, weitgehend ersetzt durch die viel späteren Werke von Buchari, Muslim , Abu Dawud etc?</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>4.Warum wir Ibn Ishaq nicht vertrauen können</b></span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Viele respektierte Muslimische Theologen lehnen die Authorität Ibn Ishaqs zu Recht aus verschiedenen Gründen ab:</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT">
<p style="line-height: 0.48cm;" align="LEFT">
<ol type="a">
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Er war ein Ali Anhänger , beeinflusst durch die Shia und unter dem Einfluss des Kalifen.</span></span></span></p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Er war der Meinung, dass Menschen einen freien Willen besitzen, was von der islam. Theologie abglehnt wird. (Dieser Punkt wird heute immer wieder diskutiert: haben die Me</b>nschen einen freien Willen oder nicht?)</span></span></span></p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Seine Isnads waren nicht komplett.Er war kein Augenzeuge über die Ereignisse die er beschrieb.Ibn Ishaq schrieb ungefähr 150Jahre nach dem Tode des Propheten </span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #008000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Hier wurde Ibn Ishaq vorgeworfen, er sei nicht glaubwürdig, da er kein Augenzeuge der Geschehnisse gewesen sei. Sind denn die anderen Übermittler der Traditionen Augenzeugen gewesen?</span></span></span></p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><span style="color: #000000;">Er benutzte Berichte von Traditionen, die aus jüdischen Quellen stammten. Juden erfanden viele unwahre Geschichten über den Propheten.Geschichten und Legenden über den Propheten zu verbreiten ist nicht akzeptiert in den Augen der islamischen Gelehrten.</span><span style="color: #008000;">Dass die Juden die Muslime verleumdeten erfahren wir auch nur aus den Geschichten. Es sei nicht erlaubt Legenden über den Propheten zu verbreiten, aber was ist der Hauptteil der heutigen Hadithkollektionen anderes als fromme (oder weniger fromme) Legenden?</span></span></span></p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>viele Geschichten von Ibn Ishaq finden sich in sonst keinen Hadithen. </b><span style="color: #008000;">Die Schlussfolgerung des Autors: Ibn Ishaqs Geschichten sind falsch die anderen richtig. Ist diese Logik so nachvollziehbar?</span></span></span></span></p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Ibn Ishaq als Autor war tatsächlich von vielen Gelehrten attackiert worden, unter anderem wegen der haltlosen Geschichte der Attacke und des Mordes von Banu Qurayza.</b></span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Malik bin Anas Bin Malik wurde 80 Jahre nach dem Tode des Propheten geboren. Er stellte eine der ersten Hadithkollektionen zusammen, namens Muwatta. Er bezeichnete Ibn Ishaq als Lügner und bezichtigte ihn, er habe falsche Geschichten über den Propheten in Umlauf gebracht. Ere wurde unter anderem auch von haykh ibn Taymiyyah kritisiert.</span></span></span></p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.5cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Die Originale Form Seiner Sira ist nicht mehr vorhanden</b></span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Wie schon gesagt, die Sira von Ibn Ishaq existiert nur noch in einer späteren verkürzten und überarbeiteten Version von Ibn Hisham, der 834 n.Chr. Starb, sechziig Jahre nach Ibn Ishaqs Tod, sowohl fragmentarisch erwähnt bei anderen Historikern u.a. Muhammad Ibn Jarir Al-Tabari (839-923 C.E.). Ibn Hisham, der Herausgeber von Ibn Ishaqs Biographie fügte zum Teil Geschichten hinzu und entfernte andere.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Ibn Hisham war kein Hadithgelehrter sondern ein Biographe. Er überprüfte sein Material nicht auf die Isnad. Er schreibt in seiner Einleitung:&#8230;“ Dinge, die zu undankbaren Diskussionen führen können oder Dinge, die einigen Ungemach zufügen könnten und solche Berichte, die Al Bakkai nicht als Glaubwürdig ansah, diese Dinge habe ich weggelassen&#8230;“</span></span></span></p>
</li>
</ol>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.5cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>5. Falsche Geschichten fanden sich bei Ibn Ishaq, Al-Waqidi, Ibn Sa&#8217;d and Al-Tabari</b></span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Es gibt viele falsche Geschichten in Ibn Ishaq und Al-Tabari . Nachfolgend eine Liste von solchen falschen Geschichten inklusive die satanischen Verse, die bei Al-Tabari gefunden wurden.</span></span></span></p>
<p style="line-height: 0.48cm;" align="LEFT">
<ul>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Die brutale Ermordung von Asma:</b> Die Geschichte des Mordes von Asma bin Marwan ist erwähnt bei Sad in Kitab At-Tabaqat Al-Kabir[10] und beim Autor vom Kinz-ul-&#8218;Ummal unter Nummer 44131</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Diese Geschichte wurde von den islam. Gelehrten als eine Erfindung klassifiziert.</span></span></span></p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Die Ermordung von Abu Afak:</b> Abu Afak war ein alter Jüdischer Poet der anscheinend in Medina lebte und nachdem er einen Reim über den Propheten geschrieben haben soll, habe der Prophet ihn töten lassen. (Ibn Ishaq page 675).</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Es gibt gar keinen Isnad für diese Geschichte! Sie ist ohne Zweifel erfunden und erlogen.</span></span></span></p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Die Folterung von Kinnana für Geld:</b>Ein Mann namens Kinnana soll sich geweigert haben, den Ort bekanntzugeben, wo er Geld versteckt hatte. Der Prophet soll ihn darauf mit Feuer gefoltert haben bis er das Versteck preisgab. (Ibn Ishaq page 515)</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Kann ein Gesandter einen Menschen foltern? Dazu noch wegen Geld?</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Der Isnad ist fehlerhaft, die Geschichte erlogen. Wahr soll sein, dass der Mann gesteinigt <span style="color: #008000;">(??)</span> worden sei, da er seinen eigenen Bruder umgebracht habe.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Tabari und Ibn Hisham listen diese Erzählung von Ibn Ishaq auf, aber nennen keinen Übermittler.</span></span></span></p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Die Geschichte der Satanischen Verse. Wir finden sie nur bei Tabari, bei Ibn Ishaq nicht. </b><span style="color: #008000;">(Die Verse über die Göttinen, er habe sie zuerst als Kraniche benannt in einer ersten Offenbarung. Nachdem er merkte, dass es eine satanische Inspiration gewesen sei, sollen jedoch die richtigen Verse offenbart worden sein. )</span></span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Diese Geschichten sind wie alle anderen ohne Isnad und der Inhalt ist ganz klar eine Verleumdung des Propheten</span></span></span></p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Das Ermorden der zehn Mekkaner.</b>Eine andere Geschichte, die erzählt, Prophet Muhammad habe zehn Mekkander, sechs Männer und vier Frauen nur aus Spass ermordet.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Geschichte wurde gefunden bei Sad. Es gibt keine Isnads- und Sad war kein Historiker, dem Glauben geschenkt wurde.L al-Waqidi nor Ibn Sa&#8217;d </span></span></span></p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.5cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Andere Greuelgeschichten:(</b>Ibn Ishaq p. 482- 551)</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.5cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Die Ermordung von Sara , einer befreiten Sklavin</b></span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.5cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Die Ermordung von Al-Huwayrith</b></span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.5cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Die Ermordung von Abdullah bin Khatal und sein seine zwei Sängerinnen </b></span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.5cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Die Ermordung von Sallam Ibn Abu lhuqayq</b></span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.5cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Die ermordung des Einäugigen Schafhirten</b></span></span></span></p>
<p style="line-height: 0.5cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Es gibt noch weitere erfundene Verleumdungen. Sie alle besitzen keinen oder einen unvollständigen Isnad und finden sich nur bei Ibn Ishaq und zum Teil bei Tabari.</span></span></span></p>
</li>
</ul>
<p style="line-height: 0.48cm;" align="LEFT">
<p style="line-height: 0.5cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>6. Meinungen</b></span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Nicht nur muslimische Gelehrte- klassische wie moderne – auch nichtmuslimische Gelehrte lehnen das frühe biographische Material über den Prophet ab. </span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Sogar Robert Spencer erklärt in seinem Buch „die Wahrheit über Mohammad“, dass die Biographie Ibn Ishaqs so schamlose Schnitzer aufweise, dass sie in höchstem Grade fraglich sei.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Schlussfolgerungen:</b></span></span></span></p>
<p style="line-height: 0.48cm;" align="LEFT">
<ul>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Die Stories von Ibn Ishaq sind wertlos.</b></span></span></span></p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Dasselbe mit vielen Geschichten in Al Wakidi und Sad.(Sad jedoch besser als die anderen beiden)</b></span></span></span></p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Kein islamischer Gelehrter akzeptiert Ibn Ishaq als 100 % wahr.</b></span></span></span></p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Ungefähr 70% von Ibn Ishaq wird als falsch abgelehnt </b></span></span></span></p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Viele Geschichten sind problematisch (keine Isnads, keine Quellenangabe )</b></span></span></span></p>
</li>
<li>
<p style="line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Daraus kann gefolgert werden, dass viele dieser Geschichten erfunden sind.</b></span></span></span></p>
</li>
</ul>
<p style="margin-left: 1.24cm; text-indent: -0.73cm; margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT">
<p style="margin-left: 1.24cm; text-indent: -0.73cm; margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Quellenangaben und Literaturvorschlag:</b></span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.5cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Quellen und der englische Originalartikel können eingesehen werden auf :</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.5cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.5cm;" align="LEFT"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>&#8211;<a href="http://www.answering-christian-claims.com/The-Problems-With-Ibn-Ishaq.html">http://www.answering-christian-claims.com/The-Problems-With-Ibn-Ishaq.html</a> </b></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="color: #0000ff;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>&#8211;<a href="http://www.haqq.com.au/%7Esalam/misc/qurayza.html">http://www.haqq.com.au/~salam/misc/qurayza.html</a></b></span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="color: #0000ff;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>&#8211; <a href="http://www.quransmessage.com/">http://www.quransmessage.com</a></b></span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>&#8211;</b>Der arabische Text der Sirat RasulAllah von Ibn Ishaq wurde publiziert in Göttingen, in drei Bänden von F.Wüstenfeld 1858-60, und einer deutschen Übersetzung von G. Weil, dem Historiker des Kalifates, erschien in Stuttgart in 1864. Diese spätere Arbeit ist wohl die bekanntere im Westen und wird nun oft in englischer Übersetzung von Al Guillaume gelesen.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;">-Alfred Guillaume&#8217;s englische Übersetzung ist möglicherweise die beste Annäherung um die Arbeit Ibn Ishaqs zu rekonstruieren.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.48cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><br />
</span></span></span></p>
<hr />
<p>Quelle:<br />
<a href="http://diebotschaftdeskoran.blogspot.de/2011/12/die-probleme-mit-ibn-ishaqs-sirat-rasul.html" target="_blank" rel="noopener">http://diebotschaftdeskoran.blogspot.de/2011/12/die-probleme-mit-ibn-ishaqs-sirat-rasul.html</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Ausweisung der Banu al-Qurayzha (Akram al Umari Diya/Übersetzung Andreas Heisig)</title>
		<link>https://meine-islam-reform.de/die-ausweisung-der-banu-al-qurayzha-akram-al-umari-diyauebersetzung-andreas-heisig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Sep 2014 06:23:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Die Sira]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://meine-islam-reform.de/wp/?p=185</guid>

					<description><![CDATA[Auszug aus &#8222;Madinan Society At the Time of the Prophet&#8220; , International Islamic Publishing House &#38; IIIT, 1991 Zeitpunkt Die Maßnahmen gegen die Banu Qurayzha fanden am Ende des Monats Dhu al Qu&#8217;dah und am Anfang des Monats Dhu al Hijjah im fünften Jahr1 nach der Grabenschlacht staat. Nach Qatadha, &#8218;Urwah ibn al Zubayr und &#8230; <a href="https://meine-islam-reform.de/die-ausweisung-der-banu-al-qurayzha-akram-al-umari-diyauebersetzung-andreas-heisig/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Die Ausweisung der Banu al-Qurayzha (Akram al Umari Diya/Übersetzung Andreas Heisig)</span> weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auszug aus &#8222;Madinan Society At the Time of the Prophet&#8220; , International Islamic Publishing House &amp; IIIT, 1991</p>
<p><b>Zeitpunkt</b></p>
<p>Die Maßnahmen gegen die Banu Qurayzha fanden am Ende des Monats Dhu al Qu&#8217;dah und am Anfang des Monats Dhu al Hijjah im fünften Jahr<sup>1</sup> nach der Grabenschlacht staat. Nach Qatadha, &#8218;Urwah ibn al Zubayr und Ibn Isahqa und Abd al Razzaq fand diese im Monat Schawwal, 5 n. H. statt.<sup>2</sup> Imam Malik und Musa ibn&#8217;Uqhbah vermuteten, daß die Grabenschlacht im Schaqqal des Jahres 4 n. H. zu datieren sei. Ibn Hazm ging ebenfalls davon aus. Sie begründen Ihre Meinung mit einem Hadith von Abd Allah ibn &#8218;Umar, der aussagt, der Prophet habe nicht zugelassen, daß er[der Überlieferer] an der Grabenschlacht teilnehme, da er erst 15 Jahre alt sei.<sup>3</sup></p>
<p><span id="more-185"></span></p>
<p>Al Bayhaqi hat aufgezeigt, daß es möglich ist, beide Ansichten miteinander zu vereinen. Er sagte: &#8222;Tatsache ist, daß es keinen Unterschied zwischen beiden Aussagen gibt, denn sie meinten, daß sie stattfand, nachdem vier Jahre vergangen waren und bevor das fünfte Jahr vollendet war.&#8220; Al Zuhri erklärte, daß die Grabenschlacht zwei Jahre nach der Schlacht von Uhud stattfand. Wie al Bayhaqi anführt, stimmen alle darin überein, daß die Schlacht von Uhud im Schawwal des dritten Jahres stattfand; mit Ausnahme derer, die davon ausgehen, daß der Hijrah-Kalender mit dem Monat Muharram des der Auswanderung folgenden Jahres beginnt und dabei nicht die noch verbliebenen Monate ( ab Rabi&#8217;al Awwal) im Jahr der Hijrah berücksichtigen. Yaqub ibn Sufyan al Fasawi vermutet, daß die Schlacht von Badr im ersten Jahr stattfand, Uhud im zweiten, Badr al Mawid im dritten Jahr und die Grabenschlacht im Schawal des vierten Jahres. Dies widerspricht der Ansicht der Mehrheit der Gelehrten. Es ist bekannt, daß Umar verfügte, daß der Hijrah-Kalender mit dem Muharram des Jahres der Auswanderung beginnen solle. Imam Malik meint, daß der Kalender mit dem Rabi&#8216; al Awwal dieses Jahres beginnen solle.</p>
<p>Es gibt also drei Meinungen, jedoch ist die Meinung der Mehrheit der Gelehrten &#8211; daß Uhud im dritten Jahr und die Grabenschlacht im Schawal des fünften Jahres stattfand &#8211; am authentischsten.</p>
<p>Einige Gelehrte, al Bayhaqi eingeschlossen, erklärten, den Hadith von Ibn Umar damit, daß sie annehmen, daß er bei der Schlacht von Uhud gerade erst 14 geworden wäre während er bei der Grabenschlacht kurz vor seinem 16. Lebensjahr gestanden habe. Dies ist schlüssig, da nach Ende der Schlacht von Uhud beide Seiten zustimmten, sich bei Badr im folgenden Jahr für einen weiteren Kampf zu treffen (Badr al Mawaid), was jedoch nie geschah.. Al Bayhaqi sagte: &#8222;Es ist Unsinn anzunehmen, sie seien gekommen, um zwei Monate später Medina zu belagern.&#8220;<sup>4</sup></p>
<p><b>Der Grund</b></p>
<p>Der Grund für die Bestrafung war, daß die Banu Qurayza den Vertrag mit dem Propheten gebrochen hatten. Dies ist aus verschiedenen Überlieferungen ersichtlich. Huyayy ibn Akhtab al Nadari<sup>5 </sup>versuchte die Banu Qurayza dazu anzustiften, den Vertrag zu einem für die Muslime kritischen Zeitpunkt zu brechen, nämlich, als diese von 10 000 Kriegern verschiedener feindlicher Stämme belagert wurden. Diesbezüglich gibt es einen als authentisch einzustufenden Bericht, der besagt, daß der Prophet erst Zubay al ibn al Awwam<sup>6</sup>, danach noch Sad ibn Muadh, Sad ibn Ubadah, Abd Allah ibn Rawahah und Khawwat Ibn Gubair<sup>7</sup> zu den Banu Qurayzah sandte, um zu überprüfen, ob die Gerüchte über den Vertragsbruch der Wahrheit entsprächen. Die vier bestätigten die Gerüchte und dies verunsicherte die Muslime sehr.</p>
<p>Ibn Ishaq berichtet ausführlich &#8211; allerdings ohne Isnad &#8211; von einem Verrat der Banu Qurayzah und deren Vertragsbruch. Die meisten anderen Schreiberr der Sira tuen dies ebenfalls ohne Isnad.<sup>8</sup></p>
<p>Musa ibn &#8218;Uqbah erwähnt &#8211; ebenfalls ohne Isnad &#8211; daß, die Qurayzha Huyayy ibn Akhtab danach fragten, ob er nicht 90 Männer des Adels der Quraysh und Ghatafn als Geiseln nehmen könne, so daß die Quraysh Medina nicht verlassen würden, bevor sie die Muslime vernichtet hätten- Huyayy stimmte dem zu, wodurch der Vertrag gebrochen wurde.<sup>9</sup></p>
<p>Der Prohpet erhielt nach seiner Rückkehr von der Grabenschlacht von Gott den Befehl, die Banu Qurayzah zu bekämpfen<sup>10</sup>. Daher befahl der Prophet seinen Gefährten zu den Qurayzah zu gehen und ihnen zu sagen, daß Gott Gabriel gesandt habe um ihre Burgen zum Beben und Angst in ihre Herzen zu bringen.<sup>11</sup> Er hielt sie an, niemand solle das Asr-Gebet sprechen, bevor sie die Qurayzah nicht erreicht hätten.<sup>12</sup> Als die Zeit für das Gebet kam, waren einige noch auf dem Weg zu den Qurayzah, weswegen einige anfingen zu beten, andere dies aber noch hinauszögerten, der Prophet machte ihnen jedoch keinen Vorwurf, da sie ihr Bestes gegeben hatten, ihm zu folgen. Die, die das Asr-Gebet hinausgeschoben hatten, holten es nach dem Isha-Gebet nach &#8211; wie Ibn Isahq erläutert.<sup>13</sup></p>
<p>Die Gelehrten vereinbaren die Überlieferungen bei Bukhari und Muslim damit, daß sie die Möglichkeit erwähnen, daß einige von ihnen bereits das Zuhr-Gebet verrichtet haben, bevor der Befehl kam, während andere dies noch nicht getan hatten, weswegen der Prophet denen, die bereits gebetet hatten, befahl nicht zu beten und denen, die bereits gebetet hatten, befahl das Asr-Gebet nicht zu verrichten. Es ist ebenfalls möglich, daß zwei Gruppen getrennt entsandt wurden: der ersten Gruppe wurde befohlen Zuhr nicht zu beten und der zweiten Gruppe wurde befohlen Asr nicht zu beten.<sup>14 15</sup></p>
<p>Der Prophet ging zu den Banu Qurayzah und ernannte Abd Allah ibn Umm Maktum<sup>16</sup> zu seinem Vertreter, um in dieser Zeit Medina zu regieren. Dieser Bericht könnte akzeptiert werden, obwohl er nicht als sahih gilt.</p>
<p>Es gibt viele mursal Überlieferungen (athar), die sich gegenseitig so stärken, daß sie den Status von hasan li ghayrih erreichen und die besagen, daß Ali ausgewählt wurde, um die Flagge an der Spitze der Armee zu tragen.<sup>17</sup></p>
<p>Bezüglich der Belagerung unterscheiden sich die Berichte hinsichtlich der Dauer. Sie könnte einen Monat<sup>18</sup>, 25 Tage<sup>19</sup>, 15 Tage<sup>20</sup> oder ein Anzahl zwischen 10 und 18 Tagen<sup>21</sup> gedauert haben. Die stärksten Überlieferungen belegen, daß die Belagerung 25 Tage andauerte, die meisten der Maghazu-Schriftsteller haben sich laut Ibn Isahq für diese Version entschieden.<sup>22</sup></p>
<p><b>Der Erfolg der Belagerung und das Schicksal der Banu Qurayzah</b></p>
<p>Als die Belagerung für die Banu Qurayzah unerträglich wurde, beschlossen sie aufzugeben und sich dem Urteil des Propheten zu unterwerfen. Sie wandten sich an den auch mit ihnen verbündeten Prophetengefährten Abu Lubabah ibn Abd al Mundir. Er sagte, wenn sie sich ergeben würden, so würden sie getötet werden. Später bereute er, dies gesagt zu haben und band sich an eine der Säulen in der Moschee des Propheten, bis seine Buße akzeptiert wurde.<sup>23</sup> Die Banu Qurayzah akzeptierten, daß Sa&#8217;d ibn Mu&#8217;adh das Urteil über sie sprechen sollte, denn sie glaubten, daß er Gnade zeigen würde, da eine Allianz zwischen ihnen und seinem Volk (al Aus) bestand.</p>
<p>Sa&#8217;d wurde zu ihnen gebracht, denn er war bei der Grabenschlacht durch einen Pfeil an der Hand verwundet worden und in Folge dessen krank geworden. Er urteilte, daß die Krieger getötet werden sollten und ihr Besitz aufgeteilt. Der Prophet stimmte dem zu : &#8222;Du hast nach Gottes Willen gerichtet&#8220;<sup>24</sup> Zudem hob Sad ibn Mu&#8217;adh die Allianz mit den Banu Qurayzah auf. Die Aus störten sich nicht daran, obwohl sie mit den Qurayzah verbündet waren und den Islam erst vor kurzer Zeit angenommen hatten. Dies wurde dadurch begünstigt, daß ihr Führer Sa&#8217;d das Urteil gesprochen hatte. Die Anzahl der getöteten Krieger betrug 400.<sup>25</sup> Drei davon wurden verschont und durften ihren Besitz behalten, da sie den Islam annahmen<sup>26</sup>; drei andere wurden vermutlich verschont, da sie von einigen Gefährten geschützt wurden, weil sie den Vertrag während der Schlacht nicht gebrochen hatten. Es gibt bezüglich des Umgangs mit ihnen etliche Berichte, jedoch können diese nicht als stichhaltige Beweise angenommen werden. Die Gefangenen wurden im Haus von Bint al Harith festgehalten.<sup>27</sup></p>
<p>Die Hinrichtung fand auf dem Marktplatz von Medina statt, wo Gräben ausgehoben wurden. Die Hinrichtung erfolgte in Gruppen und die Leichen wurden in die Gräben geworfen.<sup>28</sup> Nur eine Frau wurde getötet<sup>29</sup>; sie hatte einen der Gefährten &#8211; Khalid ibn Suwayd &#8211; getötet, indem sie einen Mühlstein auf ihn fallen lies.</p>
<p>Jungen, die noch nicht in der Pubertät waren, wurden verschont.<sup>30</sup> Nach der Hinrichtung der Krieger teilte der Prophet deren Besitz. Die Frauen wurden in den Gewahrsam der Muslime befohlen.<sup>31</sup> Die Schriften der Maghazi erwähnen einige Details darüber, wie die Verteilung durchgeführt wurde, jedoch können deren Berichte nicht als Beweise fungieren.</p>
<p>Nach Ibn Ishaq, Ibn Sa&#8217;d und vielen anderen erwählte der Gesandte Rayhanah ibn Khanafah, eine der gefangenen Frauen, für sich selbst als Konkubiene. Al Waqidi und die, die ihm folgten sagte, daß er sie heiratete, aber die erste Vermutung ist wahrscheinlicher.</p>
<p>Einige zeitgenössische Historiker neigen dazu, die Berichte über die Bestrafung der Banu Qurayzah<sup>32</sup> auf Grund von humanitären Erwägungen und Angst vor zionistischer Propaganda zu leugnen bzw. abzuschwächen. Die authentischsten islamischen Quellen belegen jedoch die genannten Geschehnisse. Der einzige Grund für die strenge Bestrafung der Banu Qurayzah ist einzig ihr begangener Hochverrat, als sie die Muslime betrogen und den Vertrag brachen, anstatt mit ihnen gemeinsam Medina zu Verteidigen, wie es der Vertrag von beiden Parteien forderte. Auch heute noch bestrafen verschiedene Staaten Verräter, die mit dem Fein kooperieren mit dem Tod.</p>
<p>Die Bestrafung der Banu Qurayzah ist nur gerecht, weil sie die Muslime der Gefahr ausgesetzt hatten, getötet zu werden, den Besitz zu verlieren und Frauen und Kinder in Gefangenschaft geben zu müssen. Dafür war ihre Strafe fast schon eine Belohnung. Es gibt also keinen Grund historische Fakten sowie authentische Berichte zu leugnen.</p>
<hr />
<p><a href="http://www.bismikaallahuma.org/archives/2005/the-expulsion-of-banu-al-qurayzah/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Quelle </a></p>
<ol class="footnotes">
<li class="footnote">Ibn Sa’d, <i>al Tabaqat</i>, 3/74; Ibn Hisham, <i>al Sirah</i>, 3/715; Al Tabari, <i>Tarikh al Rusul</i>, 3/593; Ibn Sayyid al Nas, <i>Uyun al Athar</i>, 3/68</li>
<li class="footnote">Abd al Razzaq, <i>al Musannaf</i>, 5/367; Ibn Hisham, <i>al Sirah</i>, 3/699; al Haythami, <i>Majma’ al Zawa’id</i>, 6/143: he attributed it to al Tabarani and said that the men in the isnad are <i>thiqah</i>.</li>
<li class="footnote">Al Bukhari, <i>at Sahih</i>, 3/33, 73; see also Malik’s suggestion.</li>
<li class="footnote">Ibn Kathir, <i>al Bidayah</i>, 4/934; and <i>al Sirah at Nabawiyyah</i>, 3/180-1; Ibn Qayyim, <i>Zad al Ma’ad</i>, 388-9; Ibn Hajar, <i>Fath al Bari</i>, 7/393</li>
<li class="footnote">Abd al Razzaq reported this from the <i>mursal hadith </i>of Sa’id ibn al Musayyab, which are the most <i>sahih mursal </i>hadith. The report is valid as evidence, if there are other reports which support it (<i>al Musannaf</i>, 5/368-373). Abu Nu’aym, from the <i>mursal</i> hadith of Sa’id also (Abu Nu’aym, <i>Dala’il al Nubuwwah</i>, 3/183).</li>
<li class="footnote">Al Bukhari, <i>al Sahih</i>, 3/306; Muslim, <i>al Sahih</i>, 7/138</li>
<li class="footnote">Ibn Hisham, <i>al Sirah</i>, 3/706, without isnad.</li>
<li class="footnote">Al-Waqidi, <i>al Maghazi</i>, 3/454-9; Al Tabari, <i>Tarikh al Rusul</i>, 3/570-3; Ibn Hazm, <i>Jawami al Sirah</i>, 187-8; Ibn Abd al Barr, <i>al Durar</i>, 181-3; Ibn Sayyid al Nas, <i>Uyun al Athar</i>, 3/59-60; Ibn Kathir, <i>at Bidayah</i>, 3/103-4</li>
<li class="footnote">Ibn Kathir, <i>al Bidayah</i>, 3/103-4</li>
<li class="footnote">Al Bukhari, <i>al Sahih</i>, 3/24; Ahmad, <i>al Musnad</i>, 6/56, 131, 280</li>
<li class="footnote">Al Bukhari, <i>al Sahih</i>, 3/24; 144</li>
<li class="footnote">Bukhari (<i>Ibid.</i>, 3/24); Muslim (Muslim, <i>al Sahih</i>, 5/163) say Zuhr.</li>
<li class="footnote">Ibn Hisham, <i>al Sirah</i>, 3/716-7, from the <i>mursal hadith</i> of Ma’bad ibn Ka’b ibn Malik, who is <i>maqbul</i>.</li>
<li class="footnote">Ibn Hajar,</li>
<li class="footnote">Fath al Bari</li>
<li class="footnote">Ibn Hisham, <i>al Sirah</i>, 3/716; Ibn Sa’d, <i>al Tabaqat</i>, 3/74 (both without isnad).</li>
<li class="footnote">Ibn Hisam, <i>al Sirah</i>, 3/716; Ibn Hajar, <i>Fath at Bari</i>, 7/413</li>
<li class="footnote">Tabari, <i>Tarikh al Rusul</i>, 2/583, the narrator himself said that he was unsure as to whether it was a month or 25 days.</li>
<li class="footnote">Al Sa’ati, <i>al Fath al Rabbani li Tartib Musnad al Imam Ahmad</i>, 21/81-3. All the narrators are reliable.</li>
<li class="footnote">Ibn Sa’d, <i>al Tabaqat</i>, 3/74, without isnad.</li>
<li class="footnote">Ibn Kathir, <i>al Bidayah</i>, 4/118-9; Ibn Hajar, <i>Fath at Bari</i>, 7/413; <i>mursal </i>from Musa ibn Uqbah from al Zuhri.</li>
<li class="footnote">Tabari, <i>Tarikh al Rusul</i>, 2/583; Ibn Hazm, <i>Jawami al Sirah</i>, 193; Ibn Abd al Barr, <i>al Durar</i>, 189; Ibn Sayyid al Nas,<i> ‘Uyun al Athar</i>, 2/69</li>
<li class="footnote">Al Sa’ati, al Fath al Rabbani, 21/81-3, with a <i>hasan isnad</i>.</li>
<li class="footnote">Al Bukhari, <i>al Sahih</i>, 2/210, 3/24-25; Muslim, <i>al Sahih</i>, 5/160-1</li>
<li class="footnote">Ahmad, <i>al Musnad</i>, 3/350, with a <i>hasan</i> isnad; Ibn Hajar (<i>Fath al Bari</i>, 7/14) mentioned the differences in their numbers, ranging from 400 to 900, and reconciled the different reports by saying that the increase included the followers of Banu Qurayzah, such as slaves, freedmen, and others.</li>
<li class="footnote">Al Bukhari, <i>al Sahih</i>, 3/11; Muslim, <i>al Sahih</i>, 5/159. The three who entered Islam were: Tha’labah ibn Sa’iyah, Usayd ibn Sa’iyah and Asad ibn ‘Ubayd.</li>
<li class="footnote">This is the report of Ibn Ishaq (Ibn Hisham, <i>al Sirah</i>, 3/721). ‘Urwah mentions it was the house of Usamah ibn Zayd. The reports can be reconciled by saying that the prisoners were put in two houses because of their great numbers.</li>
<li class="footnote">Ahmad, <i>al Musnad</i>, 3/351; al Tirmidhi, <i>Sunan</i>, 4/144-5</li>
<li class="footnote">Ibn Hisham, <i>al Sirah</i>, 3/724; Ibn Sa’d, <i>al Tabaqat</i>, 2/72-7</li>
<li class="footnote">Al Bukhari, <i>al Sahih</i>, 3/11; Muslim, <i>al Sahih</i>, 5/159</li>
<li class="footnote">See the research of Dr. Walid Arafat in the papers of the World Sirah Conference in Qatar. Ed. note: See the <a href="http://homepages.haqq.com.au/salam/misc/qurayza.html">same paper</a> in <i>The Journal of the Royal Asiatic Society of Great Britain and Ireland</i>, 1976, pp. 100-107</li>
</ol>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein pädophiler Prophet!?</title>
		<link>https://meine-islam-reform.de/ein-paedophiler-prophet-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Sep 2014 06:17:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Die Sira]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine häufige &#8211; aber auch unsachliche &#8211; Kritik an Muhammad(sa) ist der Vorwurf der Pädophilie, da er laut islamischen Überlieferungen eine sechsjährige geheiratet habe. Der Vollzug der Ehe habe dabei mit einer Neunjährigen stattgefunden. Man muß zunächst sagen, daß der Vorwurf der Pädophilie ungerechtfertigt ist, da die Merkmale derselben gar nicht zutreffen, denn weder ist &#8230; <a href="https://meine-islam-reform.de/ein-paedophiler-prophet-2/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Ein pädophiler Prophet!?</span> weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine häufige &#8211; aber auch unsachliche &#8211; Kritik an Muhammad(sa) ist der Vorwurf der Pädophilie, da er laut islamischen Überlieferungen eine sechsjährige geheiratet habe. Der Vollzug der Ehe habe dabei mit einer Neunjährigen stattgefunden.<span id="more-179"></span></p>
<p>Man muß zunächst sagen, daß der Vorwurf der Pädophilie ungerechtfertigt ist, da die Merkmale derselben gar nicht zutreffen, denn weder ist das Interesse an Kindern bei Muhammad(sa) zeitlich überdauernd, noch primär (zur näheren Begriffsbestimmung siehe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4dophilie#Begriffsdefinition" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4dophilie#Begriffsdefinition</a> ). Es ist eher anzunehmen, daß andere Gründe für eine solch junge Ehe ausschlaggeben waren, wie z.B. schlicht die Festigung von Verwandtschatsverhältnissen.</p>
<p>Nach unseren heutigen Maßstäben ist dies ein sehr schändliches Vergehen, aber man muß auch sehen, daß es zur damaligen Zeit offenbar vollkommen normal war und daß sich daraus zumindest in der damaligen Zeit keine schlimmen Folgen für diese &#8211; in unseren Augen &#8211; Kinder ergeben haben. So wurde aus Aisha laut den anerkannten Überlieferungen eine starke Frau, die sogar in der sogenannten Kamelschlacht als Feldherrin fungierte. Auch ist sie eine angesehene Gelehrte und weithin bekannt für Ihre Eloquenz und Ihr Wissen bezüglich der Ahadith, so daß man sagen kann, daß das niedrige Heiratsalter keine Nachteile mit sich gebracht hat.</p>
<p>Auch war es zur damaligen Zeit offenbar nichts ungewöhnliches, bereits mit neun Jahren in die Ehe zu gehen, wie die folgenden Beispiel zeigen:</p>
<blockquote><p>a)ʿUmar ibn al-Khattāb – möge Allah mit ihm zufrieden sein – heiratete Umm Kulthum, die Enkelin des Propheten und Tocher des ʿAlī ibn Abī Tālib und Fāṭimas, als diese 9 oder 10 Jahre alt war.<br />
b) Imām al-Bayhaqī berichtet in Sunan al-Kubra von nicht weniger als drei jungen muslimischen Ehefrauen, die im Alter von 9 oder 10 Jahren Mutter wurden.<br />
c) Imām Schāﬁʿī berichtet in Kitāb al-Umm, daß er im Jemen zahlose neunjährige Mädchen im Reifealter gesehen habe.<br />
d) Wie in Tarīkh Baghdād berichtet wird, heiratete Ḥischām ibn ʿUrwa die neunjährige Fātima bint Mundhir.<br />
e) Abū Bakr war wegen ʿĀ’ischa – möge Allah mit ihnen zufrieden sein – bereits vor dem Heiratsangebot des Propheten – Allah segne ihn und schenke ihm Frieden – mit den Eltern des Jubayr ibn Mutʿim wegen einer möglichen Heirat im Gespräch gewesen</p></blockquote>
<p>Dieser Umstand ist vielleicht darauf zurückzuführen, daß, je näher Menschen am Äquator wohnen, desto eher die Pubertät einsetzt.<sup>1 </sup></p>
<p>Damit sollte auch klar sein, daß man etwaige Prinzipien, die im Arabien im Jahre 600 galten eventuell heute nicht mehr zu tragen kommen; dies entspricht auch der Methodik der Ableitung rechtlicher Bestimmungen der Gelehrten.<sup>2</sup> Diese besagt, daß man nicht jede Lebensgewohnheit des Propheten als Bestandteil des Islam betrachten kann, da vieles von dem, was er tat, lediglich im Zuge der gesellschaftlichen Umstände geschah, wie. z.B. wie er ging, was er anzog, was er gerne aß, welche Feste er mochte und eben auch, wen er heiratete. Muslime, die heute meinen, auf Grund der Tatsache, das Muhammad(sa) laut Sunna ein &#8211; nach heutigen Maßstäben &#8211; Kind heiratete, selbst nun Kinder zu heiraten tuen unrecht, wenn sie dies gedankenlos auf die heutige Zeit übertragen, denn der Koran fordert ganz klar:</p>
<p>Sure 4 Vers 6:</p>
<p><b>&#8222;Und prüft die Waisen (ob sie reif genug sind)! Wenn sie schließlich das Heiratsalter erreicht haben und ihr an ihnen feststellt, daß sie, (in Geldsachen) verständig sind, dann händigt ihnen ihr Vermögen aus! Und zehrt es nicht verschwenderisch und voreilig auf (in der Erwartung), daß sie groß werden (und ihr dann nicht mehr darüber verfügen könnt)! Wer reich ist, soll sich enthalten (etwas von dem ihm anvertrauten Vermögen der Waisen zu verbrauchen). Wer arm ist, soll (nur) in rechtlicher Weise (davon) zehren. Und wenn ihr ihnen ihr Vermögen aushändigt, dann laßt es bezeugen! Allah rechnet (streng) genug ab.&#8220; </b></p>
<p>Hier wird klar gesagt, daß das Heiratsalter einhergeht mit der geistigen Reife sich selbst zu verwalten. Man muß also jedes Mal erst prüfen, ob dies auch der Fall ist. Dies wird &#8211; wie Medienberichte wissen lassen &#8211; vielfach ignoriert und die Praxis der Kinderehe muß bekämpft werden!</p>
<p>Ferner stellt sich die Frage, ob die klassisch angeführten Überlieferungen bezüglich des Heiratsalters von Aisha so überhaupt 100%ig korrekt sind.</p>
<p><b>Bukhary Volume 3, Book 37, Number 494:<br />
</b><i>Narrated Aisha:<br />
(wife of the Prophet) Since I reached the age when I could remember things, I have seen my parents worshipping according to the right faith of Islam. Not a single day passed but Allah&#8217;s Apostle visited us both in the morning and in the evening. When the Muslims were persecuted, Abu Bakr set out for Ethiopia as an emigrant.</i> &#8230;</p>
<p>Wie wir hier sehen, kann sich Aisha daran erinnern, daß Ihr Vater Abu Bakr nach Äthiopien auswanderte. Laut einhelliger islamischer Gelehrtenmeinung fand dies in den Jahren 614/615 n. Chr. statt. Das bedeutet, Aisha wurde &#8211; wenn wir vom intellektuellen Idealfall ausgehen &#8211; drei Jahre vorher, als 611/612 geboren. Wahrscheinlicher ist aber, daß sie bereits vier oder fünf Jahre alt war. (Allgemein geht man im Islam jedoch davon aus, daß Aisha erst im Jahre 614 geboren wurde<sup>3</sup>) Jedenfalls fand die Eheschließung mit Muhammad(sa) im Jahre 622 n. Chr.  satt.<sup>4</sup> Wenn wir nun jedoch den Hadith mit dem offiziellen Heiratsalter zusammenrechnen, so war Aisha nicht sechs Jahre alt, sondern mindestens 10 Jahre. Wahrscheinlicher ist sogar, daß sie 12 oder 13 Jahre alt war. Womit wir Alter für den Vollzug der Ehe mindestens 13, eher 16 Jahren hätten. Ein gewaltiger Unterschied zu neun Jahren! Es ist hervorzuheben, daß Aisha bei ihrer Heirat laut diesem Hadith auch noch älter gewesen sein könnte.</p>
<p>Anhand dieser einzigen Überlieferung (es gibt noch mehr &#8211; siehe die weiterführenden Links)  ist ersichtlich, daß die Bestimmung des Geburtsdatums von Aisha keine eindeutige Sache ist und daß die Muslime sich selbst belügen, wenn sie so tuen, als sei alles geklärt, nur um die angebliche Authenzität der Ahadith nicht anzweifeln zu müssen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr size="2" width="100%" />
<p>1 <a href="https://www.fh-muenster.de/humanitaere-hilfe/downloads/Kinderheilkunde.pdf" target="_blank">https://www.fh-muenster.de/humanitaere-hilfe/downloads/Kinderheilkunde.pdf</a><br />
2 <a href="http://www.didi-info.de/downloads/doc_download/6-usul-al-fiqh" target="_blank">http://www.didi-info.de/downloads/doc_download/6-usul-al-fiqh</a><br />
3 Brockhaus der Religionen<br />
4 <a href="http://www.eslam.de/begriffe/a/aischa_bint_abu_bakr.htm" target="_blank">http://www.eslam.de/begriffe/a/aischa_bint_abu_bakr.htm</a></p>
<p>Quellen und Weiterführendes:</p>
<p><a href="http://www.eslam.de/begriffe/a/aischa_bint_abu_bakr.htm" target="_blank">http://www.eslam.de/begriffe/a/aischa_bint_abu_bakr.htm</a></p>
<p><a href="http://www.muslim.org/islam/aisha-age.htm#" target="_blank">http://www.muslim.org/islam/aisha-age.htm#</a></p>
<p><a href="http://www.naqshbandi.de/Aischas%20Heiratsalter1.pdf">http://www.naqshbandi.de/Aischas%20Heiratsalter1.pdf</a></p>
<p><a href="http://www.scribd.com/doc/2404356/Age-of-Aishah?autodown=pdf" target="_blank">http://www.scribd.com/doc/2404356/Age-of-Aishah?autodown=pdf</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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