Sure 24 Vers 26

In Sure 24 Vers 26 erklärt der Koran, welche Männer, zu welchen Frauen gehören und umgekehrt.

Schlechte Frauen gehören zu schlechten Männern, und schlechte Männer gehören zu schlechten Frauen. Gute Frauen gehören zu guten Männern, und gute Männer gehören zu guten Frauen. Freigesprochen sind diese von dem, was man (über sie) redet. Für sie wird es Vergebung und ehrenvolle Versorgung geben.

الخبيثت للخبيثين والخبيثون للخبيثت والطيبت للطيبين والطيبون للطيبت اولئك مبرءون مما يقولون لهم مغفرة ورزق كريم

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Sollte man von Nichtmuslimen eine Extra-Steuer verlangen? – von Edip Yüksel – Übersetzung A. Heisig

Sure 9 Vers 29 wird von fast jedem Übersetzer fehlübersetzt. Shakir übersetzt das arabische Wort „dschizya“ mit „Steuer“. Pickethall mit „Tribut“. Yusuf Ali übersetzt den Begriff gar nicht. Er überlässt das Wort der Gnade des Verzerrungsgrades.

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Sohn des Weges – von Hanif

Im Namen Gottes Des Erbarmers Des Gnädigen

Die Bezeichnung „Sohn des Weges“ bzw. „Sohn der Strasse“ ist ein wortwörtliche Übersetzung der Phrase ابن السبيل [EBN ALSaBYL], die in 8 Versen im Koran vorkommt: 2:177, 2:215, 4:36, 8:41, 9:60, 17:26, 30:38, 59:7.
Die meisten Übersetzer gaben die Phrase als „Reisende“ oder „Wanderer“ wieder, außer bei Bubenheim, der sie einfach wortwörtlich übersetzte.

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Nützliche Werkzeuge um den Koran zu interpretieren

Den meisten Menschen, die den Koran das erste Mal lesen fällt es schwer, darin einen zusammenhängenden Sinn zu erkennen. Meist sieht man den Koran so, wie man z.B. die Bibel sieht oder auch einen Roman. Mit einem solchen Blickwinkel schränkt man die Bedeutungsvielfalt, die der Koran bietet jedoch stark ein. Dies liegt daran, dass der Koran nicht als reiner Buchtext entstand, sondern als ein Text, der Vorgetragen wird. Entsprechend wiederholen sich bestimmte Inhalte bzw. werden ähnliche Inhalte erst nach und nach miteinander verknüpft und ergeben erst unter Berücksichtigung aller einzelnen Abschnitte ein gesamtes Bild.

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Ma Malakat Aymanukum – von Razvi

26:58 Und die, welche keinen anderen Gott außer Allah anrufen und niemanden töten, dessen Leben Allah unverletzlich gemacht hat – es sei denn, (sie töten) dem Recht nach -, und keine Unzucht begehen: und wer das aber tut, der soll dafür zu büßen haben. (Rasul)

24:2 Peitscht die Unzüchtige und den Unzüchtigen gegebenenfalls jeweils mit hundert Peitschenhieben aus; und lasset euch angesichts dieser Vorschrift Allahs nicht von Mitleid mit den beiden ergreifen, wenn ihr an Allah und an den Jüngsten Tag glaubt. Und eine Anzahl der Gläubigen soll ihrer Pein beiwohnen. (Rasul)

24.3. Ein Unzüchtiger darf nur eine Unzüchtige oder eine Götzendienerin heiraten, und eine Unzüchtige darf nur einen Unzüchtigen oder einen Götzendiener heiraten; den Gläubigen aber ist das verwehrt. (Rasul)

17:32 Und kommt der Unzucht nicht nahe; seht, das ist eine Schändlichkeit und ein übler Weg. (Rasul)

24:30 Sprich zu den gläubigen Männern, daß sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren sollen. Das ist reiner für sie. Wahrlich, Allah ist dessen, was sie tun, recht wohl kundig. (Rasul)

4:15 Und wenn einige eurer Frauen eine Hurerei begehen, dann ruft vier von euch als Zeugen gegen sie auf; bezeugen sie es, dann schließt sie in die Häuser ein, bis der Tod sie ereilt oder Allah ihnen einen Ausweg gibt. (Rasul)

4:16 Und wenn zwei von euch (Männern) es begehen, dann fügt ihnen Übel zu. Wenn sie (aber) umkehren und sich bessern, dann lasset ab von ihnen; denn Allah ist Gnädig und Barmherzig. (Rasul)

5:5 Und ehrbare gläubige Frauen und ehrbare Frauen unter den Leuten, denen vor euch die Schrift gegeben wurde, wenn ihr ihnen die Brautgabe gebt, und nur für eine Ehe und nicht für Unzucht und heimliche Liebschaften. Und wer den Glauben verleugnet, dessen Tat ist ohne Zweifel zunichte geworden; und im Jenseits wird er unter den Verlierern sein. (Rasul)

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Ist der Koran geschützt?

Gott verspricht uns im Koran, diesen vor Verfälschungen zu schützen:

Sure 15 Vers 9: „Wir haben die Mahnung hinabgesandt. Und wir geben auf sie acht.“ (Paret)

 

انا نحن نزلنا الذكر وانا له لحفظون

Dieser Vers wird jedoch leider häufig mißverstanden. Man ist nämlich der Ansicht, dieses Versprechen würde sich auf die menschlische Sammlung des Koran beziehen. Dies ist aber alleine schon deswegen unmöglich, weil Gott den Koran nicht auf verbale Art übermittelte, sondern er sandte den Koran in das Herz des Propheten, wie man Sure 26 Vers 194 entnehmen kann:

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Hand Abhacken – Das Gesetz der Maßlosen – von Ayman

Es gibt tatsächlich verschiedene Interpretationen im Bezug auf das Handschneiden des Diebes im Islam. Traditionelle Moslems wie Sunniten oder Schiiten folgen in erster Stelle bei den Interpretationen der Koranverse ihren Hadith-Büchern, die sie all die Jahre pflegten und als Quelle des Wissens betrachteten. Die Gelehrten sind nicht mal einig, wo die Grenze des Hand-Schneidens sei, obwohl im Koran wortwörtlich das Wort „HAND“ steht, und nicht Ober- oder Unterarm.

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