Die westliche und die islamische Welt – wenn es so etwas überhaupt gibt – stehen sich offensichtlich noch immer konfrontativ gegenüber. Streitpunkte sind dabei nicht nur dogmatische bzw. ideologische Unterschiede, sondern Fragen der Moral. Wenn ein Muslim sich mit einem Verfechter der westlichen Moderne oder Postmoderne unterhält, geht es häufig nicht vorrangig um die Existenz oder Nichtexistenz Gottes oder um das jeweilige Gottesbild, sondern um gesellschaftspolitische Fragen. Dabei finden sich die Muslime nur allzu oft hinsichtlich der folgenden drei Themen in der Defensive: Demokratie, die Menschenrechte im allgemeinen und die Rechte der Frau im besonderen. Es ist keine Übertreibung festzustellen, dass die Zukunft des Islam im Westen von den Antworten abhängt, welche die Muslime auf diese drei Fragen geben.
Der Koran weißt neben seiner spirituellen Bedeutung eine Reihe mathematischer Besonderheiten auf. Man kann sich dabei natürlich streiten, ob zur damaligen Zeit ein Mensch fähig war, in einen primär mündlichen Text mathematische Spielereien einzubauen. Auffällig ist jedoch, daß die Überlieferung nichts dergleichen erwähnt. Im folgenden werden nun einige, dieser mathematischen Besonderheiten aufgeführt:
Einer der am heftigsten umstrittenen Koranverse zum Thema Frau ist Vers 34 in der vierten Sure. Dieser wird von Islamkritikern häufig als Prügelvers bezeichnet, da er Gewalt von Seiten des Ehemannes gegenüber der Ehefrau zu rechtfertigen scheint. Im Lichte des Koran ergibt sich jedoch ein gänzlich anderes Verständnis.
4:34 „Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und diejenigen, die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Allahs Hilfe wahren. Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! Wenn sie euch dann gehorchen, so sucht gegen sie keine Ausrede. Wahrlich, Allah ist Erhaben und Groß.“ (Rasul)
Im folgenden wird jeder Teil des Verses einzeln untersucht:
Der Ehe kommt im Islam eine große Bedeutung zu, ist sie doch die kleinste soziale Einheit, die Menschen bilden können. Funktoniert die Familie, so funktioniert auch die Gesellschaft. Im Folgenden werden daher die ehelichen Prinzipien anhand des Korans dargelegt.
Die Feststellung dessen, was ein Muslim ist, ist verhältnismäßg einfach, liegt doch bereits in dem Wort selbst die Lösung; es ist ein Untergebener, genauer ein Untergebener Gottes. Was dies alles beinhaltet kann man natürlich genauer erörtern, aber der Grundinhalt ist jedem sofort klar. Anders beim Ungläubgen, denn diesen gibt es nicht – jedenfalls nicht in dem Begriff Kafir, der im Koran immer damit übersetzt wird.
Die Ansichten widersprechen einander, wer die Seele beim Tod des Menschen nimmt: der Todesengel (Sure 32,11), die Engel (Sure 47,27), aber auch: Gott beruft die Seelen zur Zeit ihres Todes ab… (Sure 39,42).
Im orthodoxen Islam ist man der Ansicht, dass der Koran nicht ausreichen würde, um das Gebet zu beschreiben. Daher greift man diesbezüglich auf die Ahadith zurück. Dies geht einher mit dem Gedanken, die Durchführung des Gebets müsste wie eine Gebrauchsanweisung in allen Einzelheiten beschrieben sein, ohne bzw. mit nur ehr wenig individuellen Möglichkeiten. Dies ist für sich betrachtet in sich schlüssig und korrekt. Es ist jedoch ein Irrtum anzunehmen, dass es nicht auch anders ginge und eben dies will dieser Artikel darlegen.
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