Die Güte zu den Eltern

Wir leben in einer Zeit, die noch immer als ein Zeitalter des sozialen Netzes gilt. Wir haben viele verschiedene Versicherungen, die uns davor bewahren, auf der Strecke zu bleiben. Tatsache ist jedoch, dass diese Netze allesamt nach und nach abgebaut werden. Schauen wir uns nur die Entwicklung der Renten an. Aber auch um Krankenversicherungen oder Pflegeversicherungen ist es schlecht bestellt. Es sieht also ganz danach aus, als ob unsere Gesellschaft die Familie neu entdecken müsste.

Eine Familie ist die beste Versicherung, die ein Mensch neben Gott haben kann, denn dieses Band bleibt ein Leben lang bestehen. Um so schlimmer, dass in der heutigen Zeit niemand mehr Verantwortung übernehmen will. Die Eltern, die sich ein Leben lang um ihr Kind sorgten werden unbequem und schließlich in ein Heim abgeschoben.

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Gerechtigkeit

Eigentlich sind hier doch nur nette Leute: die Kollegen, die Nachbarn, die Verwandten, ja jeder Mensch scheint gut zu sein. Wir tun auch etwas dafür. Wir spenden, engagieren uns ehrenamtlich und helfen gerne aus, wo Not am Mann ist.

Schlechte Menschen mögen wir hingegen gar nicht: sie lügen, betrügen, stehlen und noch schlimmeres. Dinge also, die ein normaler Mensch verabscheut bzw. verabscheuen sollte. Entsprechend groß ist also auch die Wut und Abneigung den Menschen gegenüber, die uns verletzen. Die da, das sind die Schlechten, wir sind die Guten.

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Beschneidung (von Free Minds – übersetzt von A. Heisig)

Ist dein Sohn beschnitten?

Diese Frage stellen die meisten Sunniten, Schiiten, einige Christen und Juden, wenn sie hören, dass ein Junge neu geboren wurde.

Was vielen jedoch entgeht und viele sich nicht einmal fragen ist, wieso wir unsere Söhne (in manchen Fällen sogar unsere Töchter) sofort und ohne nachzufragen beschneiden.

Dieser kurze Artikel wird die Ursprünge der Beschneidung als religiöse Pflicht diskutieren und dem Leser hoffentlich zu einem besseren Verständnis verhelfen um für seinen Sohn bzw. seine Tochter die richtige Entscheidung zu treffen.

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Die Rhetorik von „Terror“ & „Cihad“ (von Dr. Caner Taslaman – übersetzt von Kerem A.)

Der Zweck dieser Abhandlung ist, die durch die rhetorische Verwendung der Begriffe „Terror“ und „Cihad“ entstandenen Probleme aufzuzeigen und ebenso, dass diese Rhetoriken die Entstehung des kommunikativen Prozesses zwischen den Kulturen verhindern. In dieser Untersuchung wird mit dem Wort „Rhetorik“ seine Verwendung angesprochen, bei der die Sprache auf eine überzeugende Art und Weise gebraucht wird, um bestimmte Interessen, besonders auch politische Ziele zu verwirklichen.

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Der Friedensgruß

Salamunalaikum – Der Frieden sei mit Dir!

Der islamische Friedesgruß ist vielen bekannt und wird einfach als ein Gruß unter Anhängern des Islam verstanden. Andersgläubige kommen hingegen nicht in den Genuss dieser Worte, vermeintliche Ketzer werden manchmal definitiv davon ausgenommen. Doch was sind die Grundlagen dieser Formel?

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Wie man den Koran lesen und studieren sollte

Vielen Menschen ist der Koran ein Buch mit sieben Siegeln. Nicht nur der Erstleser sieht sich mit einer Anhäufung scheinbar unzusammenhängender Versfolgen konfrontiert, die er nur schwer einzuordnen vermag. Oberflächliches Lesen und mangelhafte Grundkenntnisse tun ihr übriges dazu, den Koran gründlich mißzuverstehen. Dies steht übrigens nicht im Widerspruch zu der Aussage, der Koran sei leicht zu verstehen, denn das ist er in der Tat, man muss allerdings viel Zeit investieren, um sich von seinen eigenen Vorurteilen und den Gedanken anderer zu emanzipieren. Im folgenden will ich dem interessierten Leser ein paar Tips mit auf den Weg geben, wie man ein solches Buch für sich in seiner Ganzheit erschließen kann. Selbstverständlich ist nicht jeder in der Lage, alle nun folgenden Hinweise umzusetzen. Das ganze soll auch keine Angst machen, sondern verdeutlichen, dass es eine durchaus ernste Angelegenheit ist, ein Buch wie den Koran zu bearbeiten. Versuchen Sie es einfach – Gott leitet, wen er will.

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Wieso wurde der Koran auf Arabisch offenbart? (von Bruder Kerem)

basierend auf Appendix 4

Wir lernen aus 41:44, dass die ehrlichen Gläubigen Zugang zum Koran haben, gleichgültig welche Muttersprache sie haben mögen. Den Ableugnern wird andererseits kein Zugang gewährt, selbst wenn sie Professoren der Arabischen Sprache wären (17:45, 18:57, 41:44 und 56:79). In irgendeiner menschlichen Sprache musste der Koran offenbart werden, sonst wäre er nicht verständlich. Dass der Koran auf Arabisch offenbart wurde heißt nicht, dass ihn damit automatisch die Araber auch verstehen werden, das sind zwei verschiedene paar Schuhe. Aber mit Gewissheit werden die Menschen ihn verstehen können (ob durch Übersetzungen oder andere Methoden), deren Herzen und Verstand für Gottes Botschaft offen und rein sind.

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