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Gott rechnet anders – Kerem Adigüzel

Ich suche Zuflucht bei Gott vor dem verfluchten Teufel,
Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen

Wir leben in einer Welt, in der es auf Leistung ankommt und ankommen muss; wo kommen wir denn sonst hin, wenn Leistung nicht angemessen gewürdigt und anerkannt wird? Unser Problem ist, dass wir oft an weltlichen Vorstellungen gebunden sind. Und das übertragen wir auch schnell auf den Glauben. Matthäus 20:1-16, Die Arbeiter im Weinberg
»Ich möchte euch ein Gleichnis erzählen«, sagte Jesus. »Ein Weinbauer ging früh morgens Arbeiter für seinen Weinberg anwerben. Er einigte sich mit ihnen auf den üblichen Tageslohn und ließ sie in seinem Weinberg arbeiten. Ein paar Stunden später ging er noch einmal über den Marktplatz und sah dort Leute herumstehen, die arbeitslos waren. Auch diese schickte er in seinen Weinberg und versprach ihnen einen angemessenen Lohn. Zur Mittagszeit und gegen drei Uhr nachmittags stellte er noch mehr Arbeiter ein. Als er um fünf Uhr in die Stadt kam, sah er wieder ein paar Leute untätig herumstehen. Er fragte sie: ‚Warum habt ihr heute nicht gearbeitet?‘ ‚Uns wollte niemand haben‘, antworteten sie. ‚Geht doch und arbeitet auch noch in meinem Weinberg!‘ forderte er sie auf.

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Gab es die Personen Adam und Eva – von Anamurlu

2:30. Und als dein Herr zu den Engeln sprach: „Wahrlich, Ich werde auf der Erde einen Nachfolger einsetzen (Halife)„, sagten sie: „Willst Du auf ihr jemanden einsetzen, der auf ihr Unheil/Unfriede stiftet und Blut vergießt, wo wir doch Dein Lob preisen und Deine Herrlichkeit rühmen?“ Er sagte: „Wahrlich, Ich weiß, was ihr nicht wisset.“

Einige Übersetzer dichten an der unterstrichenen Stelle, etwas mit „Erschaffung“ dazu. Im Originalen fehlt dies.

Nun denken wir über die Verse nach:

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Die Eigenschaften der Ungläubigen – Kerem Adigüzel

Ich suche Zuflucht bei Gott vor dem verfluchten Teufel,
Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen

Salâm

Der Begriff ‘Kafir’ wird in den gängigen Übersetzungen oft mit
‘Ungläubiger’ übersetzt. Leider wird in anderen, durchaus bekannten,
sich als muslimisch ausgebenden Foren dieser Begriff offen und in voll
abwertender Bedeutung auf alles ‘nichtmuslimische’ angewandt. Dieser
Zustand ist höchst bedauerlich. Daraus resultieren auch (manchmal
verständliche) empörte Reaktionen derjenigen, die an keine Gottheit
glauben wollen, weil sie glauben, dass diese (rassistische) Haltung
allgemein aus dem Koran abgeleitet wird. Die von bestimmten
Gruppierungen übliche pauschale Betitelung eines Nichtmuslims als
‘Kafir’ wirkt in der Tat mittlerweile wie ein rotes Tuch. Aber auch
‘muslimische Abweichler’ vom sog. ‘rechten Glauben’ (und das scheint die
Mehrheit zu sein) werden in bestimmten Kreisen geradezu mit Wonne und
inflationär den Kafirun zugerechnet. Deshalb ist es bei gleich folgender
Liste geboten, sich Folgendes zu merken: Ein Ablehner zu sein, hat
nicht zwingend etwas mit einem Glaubensbekenntnis zu tun, sondern mit
bestimmten Wesenszügen. Hierbei stehen immer die inneren Werte im Vordergrund und nicht,
wie viele zu glauben scheinen, das Aussprechen eines Bekenntnisses.
Denn laut Koran ist das bloße Aussprechen eines Bekenntnisses kein
Zeichen wahren Glaubens (2:8-10).

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Der Unterschied zwischen Lebenssystem (Diin) und religiöser Herangehensweise – Arnold Y. Mol

Die meisten Menschen glauben, dass Offenbarungen wie der Koran der Menschheit gesandt wurden, um das Götzentum der Menschen auszulöschen. Dass Gott sich über Leute ärgerte, die Ihm nicht dankten. Dass unser Leben das Anbeten von Gott ist und dass Er wütend wird, wenn wir an Götter neben Ihm glauben. Dass wir ins Paradies gelangen, allein durch den Glauben an Gott allein. Wahrer Monotheismus reiche aus, um ein Gottergebener zu sein und um ins Paradies zu gelangen.

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Darwin und die Schlupfwespe

Der Naturforscher Charles Darwin geriet in im Zuge seiner Forschungen in Gewissensnöte ob der Tatsache, dass Leid existiert. Dies nicht nur unter Menschen, sondern auch im Tierreich. Eine solche Realität erschien ihm und seinem Gottesbild eines liebenden Gottes als innerer Widerspruch und mündet im allgemein bekannten Theodizee-Problem. Er schrieb in seinen Brief an Asa Gray:

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„Die Vermessung des Glaubens“ von Ulrich Schnabel

Die Vermessungdes GlaubensMit dem Buch „Die Vermessung des Glaubens“ nähert sich Ulrich Schnabel der Sache des Glaubens aus wissenschaftlicher Perspektive. Er beschreibt dabei verschiedene, zum Teil bekannte Experimente, die den Glauben aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. So geht es im ersten Kapitel um den Nutzen von Gebeten im Bereich der Medizin, während das zweite Kapitel sich mit dem Gläubigen an sich bzw. den Auswirkungen des Glaubens auf den Menschen beschäftigt. In Kapitel drei erfährt man etwas über die Versuche der Simulation des Glaubens durch Stimulation des Gehirns zu berichten. Die Kapitel vier und fünf wiederum widmen sich der Entstehung des Glaubens im Hinblick auf dessen Ursprung und Evolution, sowie dem Nutzen desselben, welcher die Frage beantwortet, weswegen Religionen nicht aussterben, auch wenn deren Anhänger massiver Verfolgung ausgesetzt sind. Kapitel sechs legt Erkenntnisse darüber dar, wie Glauben unter Drogeneinfluß entstehen kann, sowie den Möglichkeiten verschiedene Bewußtseinsebenen durch Meditation zu erreichen. Das letzte Kapitel stellt so etwas, wie eine eigene Standortbestimmung des Autors dar, wobei er diese anhand der heutigen Bevölkerung festmacht, indem er erläutet, wie man auf Grund der heutigen Erkenntnisse im Glauben leben kann.

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Wurden die Juden von Muhammad (s) massakriert? – Ali Munzur

Der Katholische Theologe und Buchautor Hans Küng schrieb unter der Überschrift: „Wie der Prophet zum General wurde: Säuberungen und Kriege“ folgendes:

Heutzutage würde man vermutlich von „ethnischer Säuberung“ reden, auch wenn die Aggression der frühen Muslime sich nicht gegen die Juden als Volk oder Rasse richtet, sondern aus religiös- politischen Gründen nur gegen drei große jüdische Stämme in Medina.. Kein Zweifel: Der Prophet ist für diese Aktionen direkt verantwortlich.. ( Der Islam, Hans Küng S.152-153).

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Welchen Glauben hatte Muhammed (s) vor seiner Prophetenschaft? – Ali Munzur

Allgemein wird in den islamischen Geschichtswerken überliefert, dass der Prophet Muhammed (s) im Alter von 40 Jahren die ersten Offenbarungen der Sure Alaq 1-5 im Monat Ramadan von Gott erhielt (Der Islam, Kultur und Geschichte-Wirtschaft und Wissenschaft, S. 25-26).

Die Gesellschaft in der er hineingeboren wurde, hatte überwiegend einen polytheistischen Glauben. Es wird auch berichtet, dass zu jenen Tagen der al-Dschahiliyya (Zeit der Unwissenheit) allein in der Kaaba 360 Götzen untergebracht und verehrt wurden (Malcolm Clark, Islam für Dummies, S. 98).

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