Ich suche Zuflucht bei Gott vor dem verfluchten Teufel,
Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen
Polygamie war eine Lebensform bis der Koran vor 1400 Jahren offenbart wurde. Als die Erde noch jung und unterbevölkert war, war Polygamie eine Form die Erde zu bevölkern. Zur Zeit des Koran war die Welt zu genüge bevölkert und der Koran setzte die ersten Grenzen gegenüber der Polygamie. Sie wird im Koran immer noch erlaubt, aber unter streng einzuhaltenden Umständen. Jeglicher Missbrauch dieser göttlichen Zulassung zieht eine strenge Bestrafung mit sich. Somit, obwohl Polygamie von Gott erlaubt wurde, wird von uns gefordert, unsere Umstände sorgfältig zu untersuchen bevor wir sagen können, dass eine bestimmte, polygame Beziehung erlaubt sei.
Gerade neue Muslime und Interessierte wissen ob der großen Zahl an deutschsprachigen Übersetzungen des Korans nicht, welche denn nun die „Beste“ sei. Diesbezüglich gibt es bei Wikipedia einen meiner Meinung nach sehr lesenswerten Artikel, aus dem ich an dieser Stelle den relevanten Abschnitt wiedergeben will.
Anmerkung des Übersetzers: Die Koranzitate in deutscher Sprache sind kein Bestandteil des Originaltextes; sie wurden nur zur besseren Lesbarkeit ergänzt. Der Autor nimmt jedoch Bezug auf seine eigene Übersetzung ( The Message – A Translation Of The Glorious Qur’an ); zwischen dieser und der gewählten Deutschen bestehen jedoch wichtige Unterschiede, die für das Verständnis des Artikels wichtig sind.
Ich suche Zuflucht bei Gott vor dem verworfenen Teufel
Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen
Einen Moment. Wieso suche ich Zuflucht vor dem verworfenen Teufel? Hab ich den Satz soeben überhaupt bewusst gefühlt, gelesen und verstanden? Was hat der Teufel mit meinen Gedanken zu tun? Was macht den Teufel aus, so dass er der Verworfene ist und ich ihn als meinen Feind sehen sollte? Was ist sein Wesen? In diesem Artikel geht es zusammengefasst um Folgendes:
Ihr größter Feind ist Ihr eigenes Selbstbild. Ihr „Ich“.
Oftmals wird dem Koran vorgeworfen, er wende sich gegen eine falsch verstandene Trinität, die es unter Christen so nicht gäbe. Diese Aussage ist jedoch falsch. Der Begriff „Trinität“ wird im Koran an keiner Stelle benutzt, womit es sich eher um ein Mißverständnis der Inhalte des Korans handelt, als um ein Mißverständnis desselben in Bezug auf Trinität.
Ich suche Zuflucht bei Gott vor dem verfluchten Teufel,
Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen
Salâm
Der Begriff ‚Kafir‘ wird in den gängigen Übersetzungen oft mit ‚Ungläubiger‘ übersetzt. Leider wird in anderen, durchaus bekannten, sich als muslimisch ausgebenden Foren dieser Begriff offen und in voll abwertender Bedeutung auf alles ’nichtmuslimische‘ angewandt. Dieser Zustand ist höchst bedauerlich. Daraus resultieren auch (manchmal verständliche) empörte Reaktionen derjenigen, die an keine Gottheit glauben wollen, weil sie glauben, dass diese (rassistische) Haltung allgemein aus dem Koran abgeleitet wird. Die von bestimmten Gruppierungen übliche pauschale Betitelung eines Nichtmuslims als ‚Kafir‘ wirkt in der Tat mittlerweile wie ein rotes Tuch. Aber auch ‚muslimische Abweichler‘ vom sog. ‚rechten Glauben‘ (und das scheint die Mehrheit zu sein) werden in bestimmten Kreisen geradezu mit Wonne und inflationär den Kafirun zugerechnet. Deshalb ist es bei gleich folgender Liste geboten, sich Folgendes zu merken: Ein Ablehner zu sein, hat nicht zwingend etwas mit einem Glaubensbekenntnis zu tun, sondern mit bestimmten Wesenszügen. Hierbei stehen immer die inneren Werte im Vordergrund und nicht, wie viele zu glauben scheinen, das Aussprechen eines Bekenntnisses.
Imam Bukhari (gest. 256 n.H./870 n.Chr.) ist weit bekannt für seine Zusammenstellung von Ahadith/Überlieferungen, die dem Propheten zugeschrieben werden (möge der Frieden auf ihm sein). Al-Bukhari wird von der Mehrheit der Muslime als die zweite Quelle des Islam nach dem Koran betrachtet und wird von dieser Mehrheit benutzt, um durch das, was der Prophet bzw. seine Gefährten sagten und taten, die Verse des Koran zu „erklären“.
Wenn Gott in seinem Buch sagt: „Gehorcht Gott und gehorcht dem Gesandten“, denken diese Muslime Gott würde durch den Koran repräsentiert und der Gesandte durch Bukhari und die Ahadith.
Im folgenden eine kleine Darstellung der Regeln der Pilgerfahrt, wie sie im Koran beschrieben ist.
Pflicht:
Sure 2 Vers 196: „Führt die Wallfahrt (hadsch) und die Besuchsfahrt (`umra) (mit allen ihren Zeremonien) im Dienste Allahs durch! Und wenn ihr (durch feindlichen Widerstand an der Ausführung der Wallfahrtszeremonien) behindert seid, dann (bringt als Sühne für die Unterlassung) an Opfertieren (dar), was (für euch) erschwinglich ist! Und schert euch nicht den Kopf, bis die Opfertiere ihre Schlachtstätte (mahill) (im heiligen Gebiet von Mekka) erreicht haben! – Und wenn einer von euch krank ist, oder wenn es ihn (mit Jucken und Ungeziefer) am Kopf plagt (und er sich deshalb vorzeitig das Haar scheren läßt), hat er mit Fasten oder einem Almosen oder der Opferung eines Schlachttieres (nusuk) Ersatz zu leisten. Wenn ihr aber in Sicherheit seid (und die Wallfahrtszeremonien ausführen könnt, ohne mit feindlichem Widerstand rechnen zu müssen), und wenn (dann) einer die Gelegenheit benützt, außer der Wallfahrt (hadsch) eine Besuchsfahrt (`umra) zu machen (was eine Unterbrechung des Weihezustands zur Folge hat), so (hat er als Sühne für die Unterbrechung des Weihezustands) an Opfertieren (darzubringen), was (für ihn) erschwinglich ist. Und wenn einer keine Möglichkeit findet (Opfertiere darzubringen), hat er (dafür) drei Tage während der Wallfahrt und sieben nach eurer Rückkehr (von Mekka nach Medina) zu fasten. Das macht zusammen zehn Tage. Dies (gilt nur) für diejenigen, deren Angehörige nicht an der heiligen Kultstätte wohnhaft sind. Und fürchtet Allah! Ihr müßt wissen, daß Allah schwere Strafen verhängt.“(Paret)
Viele Anhänger verschiedener Religionen – Sunnismus inklusive – glauben an die Existenz von Magie. Manche gehen sogar soweit zu sagen, es gäbe gute und böse Magie; die „gute“ Magie würden ihnen sogar nützen. Im Folgenden das Beispiel einer Überlieferung aus dem Sahih Bukhari, aus der Sunniten ihre Vorstellungen beziehen:
The Book of Bukhari, Volume 7: #671:
Narrated Saad:
„Whoever takes seven ‚Ajwa dates in the morning will not be effected by magic or poison on that day.“ (Wer morgens sieben Datteln zu sich nimmt ist den Rest des Tages vor Magie und Gift geschützt.
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