Mord im Namen des Islam

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Mosammet Hena (14) - ermordetWenn in der sogenannten islamischen Welt eine Untat begangen wird, dann ist der Protest nicht weit, jedenfalls dann, wenn es sich um einen Schurkenstaat handelt. Doch auch in „guten“ Staaten kommt es zu Geschehnissen, die unbedingt kritisiert und öffentlich gemacht werden müssen. Daher will ich heute auf einen Fall in Bangladesch aufmerksam machen.

Dort wurde ein 14jähriges Mädchen zu 100 Schlägen mit einem Bambusrohr verurteilt, weil es Sex mit einem verheirateten Mann gehabt haben soll. Beim Vollzug der Strafe starb das Mädchen, nachdem es 70 Schläge erleiden musste. Das Urteil sprach ein Dorfgeistlicher (Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,743401,00.html ).

 

In der internationalen Presse konnte man mehr erfahren: Offenbar existieren Berichte, dass das Mädchen vergewaltigt wurde! Offenbar gab es keine Zeugen, sondern nur eine Beschwerde der Ehefrau des Mannes, der sich auf der Flucht befindet.

So sieht also das islamische Recht der Dorfgelehrten aus! Eine Schande für den Islam und eine Schande für die Menschlichkeit!

Es darf nicht zugelassen werden, dass durch verdrehtes islamisches Recht Menschen zu Tode gebracht werden. Selbst diesem Dorfmullah sollte klar gewesen sein, dass der Koran im Falle des Vorwurfs von unehelichem Geschlechtsverkehr vier Zeugen verlangt:

Sure 24 Vers 4: „Diejenigen, die den ehrbaren Ehefrauen (Untreue) vorwerfen und hierauf nicht vier Zeugen beibringen, die geißelt mit achtzig Hieben und nehmt von ihnen niemals mehr eine Zeugenaussage an – das sind die (wahren) Frevler -,“ (Bubenheim)

والذين يرمون المحصنت ثم لم ياتوا باربعة شهداء فاجلدوهم ثمنين جلدة ولا تقبلوا لهم شهدة ابدا واولئك هم الفسقون

Vier Zeugen, wer das nicht schafft wird selbst bestraft!! Vier Personen sollen also die angebliche Sünde beobachtet haben und keiner hat eingegriffen? Laut Bericht wurde man erst durch Schreie aufmerksam:

Local media have reported that Mosammet was raped by Mahbub and Shilpi heard her cries, then came out and began beating her. Police do not accept this. (Quelle: http://www.guardian.co.uk/world/2011/feb/03/bangladeshi-girl-100-lashes)

Allem Anschein nach wollte sich das Dorfgesindel einen islamischen Anstrich verpassen, indem es islamisches Strafrecht überinterpretiert und Kinder zu Tode kommen lässt!

Möge Allah dem Kind das Paradies öffnen und die Übeltäter rechtleiten!

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Ein Gedanke zu „Mord im Namen des Islam“

  1. „Möge Allah dem Kind das Paradies öffnen und die Übeltäter rechtleiten!“
    Allah soll also beide belohnendaas arme und wehrlose Opfer und die abscheulichen Übeltäter, die sich ihrer Tat vollkommen bewusst waren?
    Mögen Allah, sollte dieser Artikel in den wesentlichen Punkten der Wahrheit entsprechen, die Übeltäter, insbesondere dem Dorfgeistlichen, dem Vollstrecker, der Ehefrau des geflüchteten Vergewaltigers und alle Zeugen, die dieses Urteil und die Bestrafung trotz anderer Möglichkeit bewusst zuließen, nicht rechtleiten, sondern ihnen zeitnah einen grausamen Tod erleiden lassen. Möge durch ein grausames Schicksal der Übeltäter eine deutliche Warnung für andere entstehen und dadurch weitere solcher Vorfälle vermieden werden. Da Allah es nicht verhindert hat, hat er uns die Verantwortung dafür überlassen. Da Wir die Verantwortung dafür haben, müssen Wir die Übeltäter bestrafen. eine Rechtleitung wäre nur eine Zustimmung zu diesen Taten mit der Hoffnung der Strafe entgehen zu können. Sowas würde Allah nicht billigen und daher dürfen Wir auch nicht um sowas bitten. Die Übeltäter haben ihr Recht auf dieses Leben verwirkt und können keine Reue für so eine bewusste Tat empfinden. Möge Allah diese Übeltäter grausam sterben lassen.

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